Autor: Nicole
Kräutergarten ist nicht gleich Kräutergarten. Zwischen lieblos zusammengewürfelten Töpfen und einem ordentlichen Arrangement liegen Welten. Ideenreichtum ist gefragt, wenn das Beet nicht wie ein Nutzacker aussehen soll.

Natürlich gehört zu der Anlage eines wirklich schönen Kräutergartens auch eine Menge Wissen. Darüber, wo sich die einzelnen Pflanzen am wohlsten fühlen zum Beispiel. Da darf es für den Bärlauch, der als einstiges Wildkraut nun auch
immer häufiger kultiviert wird, gern der Halbschatten sein. Salbei und Ysop hingegen lieben die Sonne. Doch damit nicht genug: Natürlich benötigt jede Pflanze unterschiedliche Bodenqualitäten. Nur so ist eine rundum erfolgreiche Ernte gesichert.
Bei diesen Ausführungen wird deutlich: Die Anzucht und der Anbau von Kräutern ist eine Wissenschaft für sich. Für Anregungen sind die meisten Hobbygärtner darum immer dankbar. Ganz besonders, wenn diese so kreativ sind, wie die der Redaktion von “Mein schöner Garten Online”. Hier finden sich zwei Ideen für wirklich schön arrangierte Beete.
Vorschlag Nummer Eins ist für großzügige Platzverhältnisse gedacht. Das “Dekorative Heilkräuterbeet” besteht unter anderem aus Bärlauch, Baldrian, Salbei, Ysop, Johanniskraut und Zitronenmelisse. Die Standorte der einzelnen Kräuter sind auf einer Skizze festgehalten. Das ist praktisch und nachvollziehbar. Der zweite Vorschlag dreht sich um Küchenkräuter. Das kleine Beet besteht unter anderem aus Thymian, Oregano, Bohnenkraut, Estragon, Fenchel, Rosmarin und Salbei.
Darüber hinaus kann man sich bei “Mein Schöner Garten” umfassend über verschiedene Themen rund ums Gärtnern informieren. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Neulinge auf dem Gebiet.
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27. Februar 2008
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Autor: Nicole
Der Chinesische Schnittlauch ist auch unter den Namen Knolau oder Schnittknoblauch bekannt. Letzterer verrät seine aromatische Ähnlichkeit mit der herkömmlichen Knoblauchknolle.
Wie Zwiebel, Gemeiner Schnittlauch, Bärlauch und Knoblauch gehört auch der Chinesische Schnittlauch zu den Allium-Gewächsen. Sein lateinischer Name ist Allium tuberosum. Ursprünglich stammt das Gewürzkraut aus China, wo es in höheren Regionen wild wächst. Mittlerweile hat es sich im ganzen asiatischen Raum verbreitet und wird weltweit kultiviert.

Im normalen Supermarkt konnte ich das Gewürz bisher noch nicht entdecken, dafür führt ihn jedes gut sortierte asiatische Geschäft. Der Chinesische Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 60 Zentimeter hoch werden kann und, ähnlich wie Schafgarbe und Baldrian, doldige Blütenstände ausbildet. Die weißen Blüten kann man im Sommer von Juli bis September bewundern. Sie sind, genau wie die Wurzeln auch, essbar. Meistens werden jedoch die flachen, grünen Blätter roh in vielen asiatischen Gerichten, Salaten und Dips verwendet. Auch als Brotzutat lässt sich der Schnittknoblauch sehr gut einsetzen. Vor allem, wenn man den Geschmack des herkömmlichen Knoblauchs mag, aber nicht danach riechen möchte. In der Heilkunde hat der Chinesische Schnittlauch vor allem Bedeutung als antibakterielle Pflanze. Man vermutet aber auch, dass die Blätter Stoffe enthalten, die eine Antitumorwirkung haben.
Wer den Chinesischen Schnittlauch kennen lernen möchte, kann folgendes Rezept probieren:
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25. Februar 2008
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Autor: Nicole
Echter Baldrian ist eines der wenigen Kräuter, die ausschließlich als Heilpflanze genutzt werden. Die beruhigende Wirkung des “Valeriana officinalis” macht ihn zum Mittel erster Wahl bei der naturheilkundlichen Behandlung von Nervosität und Unruhe.

Die winterharte, mehrjährige Staude ist in ganz Europa und Asien verbreitet. Baldrian ähnelt mit seinen Blütendolden etwas dem Äußeren von Anis und Schafgarbe. In der Phytomedizin werden nur die Wurzeln verarbeitet, da sich in ihnen die Wirkstoffe des Krautes konzentrieren. Verantwortlich für den beruhigenden Effekt sind die Valepotriate. Sie stehen im Verdacht, mutagene Eigeneschaften zu besitzen. “Mutagen” bezeichnet die Fähigkeit, in das Erbgut eines Organismus einzugreifen. Diese Wirkung soll durch die Verarbeitung als wässriger Auszug weitgehend aufgehoben sein. Wer die Pflanze im Garten ziehen möchte, sollte sie im Frühjahr säen. Sie benötigt einen Boden von normaler Durchlässigkeit und steht gern in der vollen Sonne oder im Halbschatten. Die Vermehrung geschieht durch Teilung der Wurzel im Herbst. Dies sichert eine erneute Ernte in der nächsten Saison.
Zur Gattung “Valeriana” gehören mehrere Vertreter des Baldrian. Das Wort leitet sich aus dem lateinischen “valere” ab und bedeutet soviel wie “kräftig”. Schon in der Antike war die Heilpflanze bekannt, jedoch nicht als Beruhigungsmittel. Vielmehr wurde sie bei Menstruationsstörungen, als den Harndrang förderndes Mittel, Aphrodisiakum und später gegen die Pest verwendet.
Baldrian hat einen sehr starken Geruch und galt deshalb auch als Schutz vor bösem Zauber. Übrigens lieben Katzen den Baldrian und sein Aroma ganz besonders. Neben der Katzenminze gilt er als “ungefährliche Droge” für die felligen Mitbewohner. Wer seinen Haustieren ein Spielzeug aus Baldrian basteln möchte, kann dafür den Tee verwenden. Den sollte man aber in einer wirklich luftdicht verschlossenen Büchse aufbewahren, da sonst relativ schnell der Geruch eingeschlafener Füße jeden Raum erfüllt.
Anwendung
Als Tee wird Baldrian verwendet, wenn nervöse Unruhe, vor allem begleitet mit Schlafstörungen auftritt. Die Valepotriate entspannen und können sogar bei leichten Depressionen helfen. Auch ein Bad, zubereitet mit einem Aufguss aus Baldrian, soll diese Effekte hervorrufen. Ferner wird die Pflanze auch zur Beruhigung vor Situationen eingesetzt, die Stress hervorrufen. Dies können zum Beispiel Prüfungen sein. Wenn Stress sprichwörtlich “auf den Magen” schlägt und es zu Verdauungsstörungen kommt, kann die pflanzliche Arznei ebenfalls angewendet werden. Man sollte unbedingt darauf achten, Baldrian nicht über einen langen Zeitraum einzunehmen. Wechselwirkungen mit anderen Beruhigungsmitteln (auch pflanzlichen wie dem Hopfen) sind ebenfalls bekannt. Darum sollte eine parallele Einnahme vermieden werden.
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24. Februar 2008
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Autor: Nicole
Kräuter im eigenen Küchengarten lassen sich nicht nur wunderbar selber ziehen, sondern auch relativ einfach vermehren. Eine Methode ist das Absenkern.
Absenkern bedeutet, man bildet einen Trieb, ohne diesen vorher von der Pflanze zu trennen, wie etwa bei der Vermehrung durch Stecklinge. Der erste Schritt ist das Absenken eines Stängels. Dazu legt man einen relativ langen Pflanzenteil auf die Erde und fixiert ihn. Nach einigem Warten bilden sich an genau der Stelle, an der der Trieb die Erde berührt neue Wurzeln. Da diese kleine Minipflanze nun allein leben kann, wird sie von der “Mutterpflanze” getrennt. Wie bei einer Geburt durchtrennt man die “Nabelschnur”, also den Stängel, der neue und alte Pflanze verbindet. Das vermehrte Kraut kann nach der erfolgreichen Abnabelung umgesetzt werden.

Diese Art der Vermehrung kommt nicht für alle Kräuter in Frage. Generell kann man sagen, dass durch Absenkern nur kriechende Arten vermehrt werden. Dazu gehören zum Beispiel Minzen, Oregano und Thymian. Um eine optimale Ernte zu gewährleisten, sollte die Pflanze im Frühjahr abgesenkert werden.
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21. Februar 2008
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Autor: Nicole
Kräuter lassen sich ja für viele Zwecke nutzen. Ich persönlich esse sie immernoch am liebsten. Vor kurzem las ich im Internet, dass man Kräuter auch für die Herstellung von Seife verwenden kann.
Von Schönheitskuren mit Kräutern habe ich ja schon gehört. Es gibt unzählige Rezepte für Peelings, Masken, Shampoos und Co. Wer einen eigenen Küchengarten hat, kann sich in dieser Hinsicht wirklich frei entfalten. Dass man Seife selbst herstellen kann, wahr mir bislang neu. Um so interessanter ist es, dass auch hier beliebte Gewürz- beziehungsweise Küchenkräuter verwendet werden können. Demnach lässt sich Basilikum mit Gurke kombinieren, Lavendelblüten setzen in der Seife ihre ätherischen Öle frei und Löwenzahn gibt dem ganzen eine satte gelbe Farbe. Eingefrorene Petersilie findet in den phantasievollen Rezepten ebenso Verwendung: Als Zusatz in Möhrenseife. Die Farbkombination stelle ich mir zudem sehr ansprechend vor. Rosmarin, Salbei und Schafgarbe machen die Seife grün.
Aber weil es nicht nur um das Aussehen geht, entfalten sie natürlich auch als Körperpflegemittel ihre heilende Wirkung. Das Wildkraut Schafgarbe ist darüber hinaus auch ein sehr billiger Zusatz, weil es überall reichlich wächst. Für alle Interessierten, die ausführlicher darüber informieren wollen, wie man Seife selbst herstellen kann und welche Kräuter und andere Inhaltsstoffe man noch verwenden kann, lohnt sich ein Besuch bei Waschkultur: http://www.waschkultur.de/kraeuterundblueten.htm

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20. Februar 2008
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Autor: Nicole
Kräuter haben viele heilende Eigenschaften. Sehr häufig werden Tees zur medizinischen Anwendung verabreicht. Man denke nur an Salbeitee gegen Entzündungen, oder Fencheltee gegen Magen-Darm-Probleme. Der hier vorgestellte Aufguss gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus und ist zudem sehr simpel in der Zubereitung.

Zu einseitige Ernährung, vor allem mit einem Übermaß an Zucker, tierischen Eiweißen, Weißmehl und Kaffee. All das übersäuert den Körper auf Dauer. Wenn dazu noch Stress, Bewegungsmangel, Alkohol und Nikotin kommen, verschiebt sich der Säure-Basen-Haushalt des Körpers sehr stark. Die Folgen können unter anderem Haarausfall, Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Müdigkeit und fehlender Antrieb sein.

Um die Gesundheit langfristig zu schützen sollte man auf das Gleichgewicht von Säuren und Basen in der Ernährung achten und zum Beispiel frisches Obst und Gemüse vorziehen, weil es sehr basenhaltig ist. Unterstützend können aber auch Kräuter helfen. Genauer gesagt ein Tee aus drei Komponenten, den man in der Apotheke mischen lassen oder, wenn der eigene Kräutergarten es hergibt, auch selbst ernten und zusammenstellen kann. Dafür benötigt man Löwenzahn, Brennnessel und Lindenblüten zu gleichen Teilen. Die Mischung ist sehr ergiebig, denn nur ein Teelöffel auf einen Liter Wasser genügt. Da man am Tag ja mindestens zwei Liter trinken sollte, ersetzt man diesen relativ geschmacksneutralen Tee einfach durch die gewohnte Menge Wasser. Das lässt sich morgens wunderbar vorbereiten, sodass der Tee über den Tag verteilt getrunken werden kann.

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18. Februar 2008
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Autor: Nicole
Nachdem im letzen Beitrag die Anzucht von Kräutern im Haus beleuchtet wurde, geht es hier darum, welche Sorten sich für diese Methode eignen.
Die meisten Kräuter werden im Frühjahr ausgesät. Der Umzug in den Garten ist dabei abhängig von der Winterhärte der jeweiligen Sorten. So werden einige Kräuter nach dem letzten Frost ausgepflanzt. Dazu gehören Anis, Ysop, Baldrian, Borretsch, Basilikum, Heiligenkraut, Majoran und Ziest.

Es gibt aber auch Pflanzen, die den Bedingungen im Garten schon vor Ende der Frostperiode standhalten. Eine Woche vor dem letzten Kälteeinbruch werden Goldmelisse, Minze, Muskateller-Salbei, Oregano, Petersilie, Salbei, Thymian und Wermut ausgesiedelt. Die “Hartgesottenen” der Kräuterwelt vertragen den Umzug sogar schon zwei Wochen vor dem letzten Frost. Zu den Wenigen unempfindlichen gehören Mutterkraut, Ringelblume und Schnittlauch. Ein besonderer Tipp für den beliebten Schnittlauch: Er kann gut überwintern und dann im Frühjahr vorzeitig zum Keimen gebracht werden. Dazu schlägt man ihn zum Ende der Saison einfach in ein Behältnis ein, das mit Sand gefüllt ist. Natürlich sollte man ihn vorher zurückschneiden. Im Frühjahr kann man ihn dann zeitig aus seinem Winterschlaf wecken, indem man ihn auf der hellen Fensterbank bei nicht allzu warmen Temperaturen erneut zum Keimen bringt. Das sichert eine frühzeitige Ernte.
Quelle: M. Smith “Mein Kräutergarten”. Leipzig 2002.
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17. Februar 2008
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Autor: Nicole
Bei der Pflege eines eigenen Kräutergartens hat man verschiedene Möglichkeiten der Anzucht. Einige Pflanzen sollten, um eine gute Ernte zu gewährleisten, im Haus vorgezogen werden.
Mit der Aussaat beginnt man im Frühjahr. Dafür gibt es im Handel Gerätschaften, die das Keimen erleichtern. Am besten eignen sich Saatschalen, die wie Minigewächshäuser funktionieren, weil sie mit Plastik abgedeckt werden können. Sobald die Keimlinge das zweite Blattpaar bekommen, kann man sie pikieren und einzeln in Töpfe umsetzen. Am besten eignen sich dafür kompostierbare Töpfchen (beispielsweise aus Torf), die in jedem Baumarkt erhältlich sind. Sie haben den Vorteil, dass man sie später direkt in die Erde nach draußen setzen kann. Auch bei der Auswahl der Pflanzen gibt es etwas zu beachten: Wirklich gut entwickeln sich nur junge Kräuter, die nicht zu groß, dafür aber sehr kräftig sind. Große Pflanzen mit weitem Blattabstand sollten nicht verwendet werden. Bevor die Triebe in den Garten umziehen, sollte man sich über die Winterhärte der einzelnen Sorten informieren und ihnen ein paar Tage Zeit geben, sich an das Klima draußen zu gewöhnen. Das erreicht man zum Beispiel, indem man das Beet mit Glas oder Folie abdeckt. Geübte Gärtner haben für diese Ansprüche spezielle Vorrichtungen. Aber mit etwas Phantasie kann man sich den Schutz auch selbst herstellen. Einige Kräuter eignen sich übrigens nicht zur Anzucht. Besonders bei ausgefallenen und langsam wachsenen Sorten empfiehlt es sich, die Pflanzen zu kaufen. Dies gilt für Rosmarin, Minze, Estragon, Aloe, einige Sorten von Beinwell, Duftpelargonie, Salbei, Thymian, Wermut, Lavendel und Eberraute.
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14. Februar 2008
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Autor: Nicole
Die Gartenkresse ist eines meiner Lieblingskräuter, weil sie sagenhaft schnell wächst und ein ganz besonderes Aroma hat.
Kresse gehört zu den Kreuzblütlern und stammt vermutlich aus West-oder Zentralasien.
Das vielfältige Gewürz kann auf Küchenpapier ausgesät werden und ist schon nach einer Woche bereit für den Verzehr. Man muss nur darauf achten, die Samen vorher einige Stunden einzuweichen.

Im Garten angebaut kann “Lepidium sativum” Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern erreichen und sogar Blüten und Schoten bilden. Die Verwendung der Keimlinge ist jedoch verbreiteter. Man kann sie auf Brot essen, wobei der scharfe, senfähnliche Geschmack am besten zur Geltung kommt. Aber auch in Soßen und Dips kann man Kresse sehr gut verarbeiten. Neben dem Geschmack hat das Kraut noch mehr zu bieten. Mit einem sehr hohen Gehalt an Vitamin C und B, sowie Eisen, Folsäure und Kalzium ist die Pflanze ideal, um den Nährstoffgehalt der Nahrung im Winter zu vervollständigen. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn das Kräuterangebot nachlässt, müssen wir verstärkt auf hochwertige Nahrungsmittel achten. Darüber hinaus regt Kresse, ähnlich wie Bitterstoffe, Stoffwechsel und Appetit an und wirkt bei Beschwerden der oberen Atemwege (besonders Husten und Asthma) lindernd und weist damit Ähnlichkeiten mit Fenchel und Ysop auf. In der Stillzeit kann das vielfältige Kraut sogar die Bildung von Milch anregen. Wer auf die Keimlinge nicht eine Woche warten will, kann zur Überbrückung mittlerweile fertig gezogene Kresse kaufen.
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13. Februar 2008
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Autor: Nicole
Über Bitterstoffe in Lebensmitteln habe ich an anderer Stelle bereits berichtet. Kürzlich fand ich dazu einen Artikel, der sich speziell auf Bitterstoffe in Kräutern bezog.

Schon Hildegard von Bingen kannte die wohltuende Wirkung bestimmter Pflanzen auf Immunsystem und Verdauungstrakt. Heute wissen wir, dass jene Kräuter meistens Stoffe enthalten, die zwar keiner bestimmten chemischen Gruppe zugeordnet werden können, aber alle eines gemeinsam haben: sie schmecken mehr oder weniger bitter.Wenn wir über unsere Nahrung Bitterstoffe aufnehmen, kommt unter anderem der Stoffwechsel in Schwung, gleichzeitig wird die Fettverbrennung angeregt. In einem aktuellen Artikel informiert das Online-Magazin “Web.de Gesundheit” darüber, was bestimmte Pflanzen aus der Welt der Kräuter, Wildkräuter und Gewürze bewirken können.
Demnach haben Bitterklee, Hopfen, Ingwer, Kurkuma und Wermut (ein Verwandter des Estragon) positive Effekte auf den Appetit. Besonders Kurkuma und Ingwer sind Bestandteile der asiatischen Küche. Man kann sich zum Beispiel die Wirkstoffe der Ingwerknolle hervorragend in Form eines Tees zunutze machen. Kräuter wie Beifuß, Schafgarbe, Wermut, Engelwurz und der Gelbe Enzian helfen bei Völlegefühl und Blähungen. Gerade in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter Blasenentzündungen und Nierenbeschwerden. Dagegen helfen laut Magazin besonders Schafgarbe, Hopfen, Beifuss und Löwenzahn. Der Beifuss kann im übrigen auch gegen Durchfall und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden. Gleiches trifft für den Bitterklee, die Chinarinde, Ingwer, Kardamom und Wermut zu. Zur Entschlackung, also der Ausschwemmung von Giften und Ablagerungen des Körpers, wird Löwenzahn verwendet. Durchfall bekämpfen Bitterklee, gelber Enzian und Kalmus, eine aus Asien stammende Sumpfpflanze, die schon früh in Europa kultiviert wurde.
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8. Februar 2008
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