Beiträge vom: Mai, 2008

Autor: Nicole

Löwenzahn kann auch auf den Tisch kommen! Mittlerweile gibt es wieder viele Rezepte rund um das Wildkraut.

Pesto mit Löwenzahn double.reed  © Flickr

Ernten sollte man die Blätter der Pflanze im Frühjahr. Die Triebe sind zu dieser Zeit besonders jung und haben noch nicht viele Bitterstoffe. Sammelgebiete sollten gut gewählt sein:    [...mehr]


Autor: Nicole

Die Naturheilkunde weiß die Wirkung des Löwenzahns zu schätzen und verwendet alle Pflanzenteile des oft verkannten Krauts.

In der Regel stellt man einen Tee aus Blättern, Wurzeln und Blüten her. In einigen Fällen ist auch eine Tinktur sehr wirkungsvoll. Der Löwenzahn ist das Mittel der Wahl bei Blutreinigungskuren, Verstopfung, Frühjahrsmüdikeit, Magenbeschwerden in Form von Trägheiten, Hamorrhoiden, Rheuma, Gicht, Husten, Fieber, Wassersucht, oberflächlichen Hautirritationen, Ausbleiben der Menstruation und Beschwerden der Galle sowie der Nieren.

photogirl7© Flickr

Diese breite Anwendungsspektrum verdankt der Löwenzahn seinen vielfältigen Wirkungen: So ist er harntreibend und entwässernd, reinigt somit auch von Schlacken und ist zudem für die Reinigung und Neubildung des Blutes verantwortlich. Der enthaltene Milchsaft war in früheren Zeiten    [...mehr]


Autor: Nicole

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) wird oft verkannt: Für die Kinder ist er in Form der “Pusteblumen” häufig nicht mehr als ein kurzweiliger Zeitvertreib, die Gärtner sehen in ihm ein Unkraut und versuchen ihn von ihren Grünflächen zu vertreiben.

Dabei ist die Pflanze, die zur Familie der Korbblütler gehört, eine Bereicherung für Küche und Hausapotheke. Außerdem ist Löwenzahn überaus anpassungsfähig, was sein Erscheinungsbild angeht: Wo er oft durch Mähen verkürzt wird, bildet er beispielsweise nur kurze Stiele und liegende Blätter. Wächst er ungestört, zeigt er seine wahre Pracht mit langen Stängeln und großen Blättern, die senkrecht nach oben stehen.

xenonb. © Flickr

In der Regel wird das Wildkraut bis zu    [...mehr]


Autor: Nicole

Vor einiger Zeit erwähnte ich hier die Tipps einer Kräuterexpertin zum Thema Langlebigkeit von Supermarktkräutern. Ich habe nun den direkten Vergleich angestellt. Hier die Ergebnisse.

So soll es aussehen! © FlickrDamals ging es eigentlich um das sehr zerbrechliche Supermarkt-Basilikum. Die Pflanzen werden mit Sprühnebeln umhüllt, dann gekauft und auf der Fensterbank platziert. Nach einer Woche landen sie im Müll und das Spiel beginnt von Neuem. Die Tipps der Expertin:    [...mehr]


Autor: Nicole

Neues aus Balkonien

Die Restauration meiner kleinen, grünen Kräuteroase (andere nennen sie schlicht Balkon) ist nun schon knapp einen Monat her. Es hat sich einiges getan…

Der Zitronenthymian hat sich regeneriert. © NJMein Zitronenthymian erholt sich langsam wieder und ist sogar widerstandsfähiger als noch im letzten Jahr (wo er schon im Spätsommer vertrocknete *hüstel*). Die Winterpause scheint ihm also sehr gut getan zu haben. Viel erstaunlicher ist jedoch etwas anderes: Im vergangenen Jahr erwarb ich im Baumarkt meines Vertrauens eine Pflanze, die mit der Bezeichnung “Bohnenkraut” versehen war. Gutgläubig schenkte ich ihr ein Plätzchen und sah ihr beim Wachsen zu. Der Geruch dieses vermeintlichen Bohnenkrauts erstaunte mich immer wieder und auch das Aussehen wollte nicht so recht zu dem passen, was man über das Kraut so liest.    [...mehr]


Autor: Nicole

Kräuter im Essen oder als Tee - ein alter Hut! Der neueste Trend heißt Liquid Kitchen und gehört in die Bar. Da werden Bartender zu Gourmetköchen, die ihren Gästen Cocktails offerieren, die alles andere als langweilig sind.

Liquid Kitchen, ein neuer Trend. tanakawho © FlickrSo gesehen hört sich der Trend gar nicht so neu an, denn Kräuter wie Minze und Zitronenmelisse sind in Cocktails schon länger zu finden. Und auch Gemüsesorten in Saftform stehen seit einiger Zeit in den Getränkekarten gut sortierter Bars, man denke nur an den Cocktail “Bloody Mary”, der mit Tomatensaft und Tabasco daher kommt. Wenn ein Getränk jedoch mit naturbelassenen Tomaten, Alkohol und Rosmarin serviert wird, ist das exotisch.

Die neue Trinkkultur kommt ursprünglich aus London, schwappt aber seit einiger Zeit auch auf das europäische Festland. Trotzdem wird es wohl noch etwas brauchen, bis der Trend sich hier etabliert hat. Das liegt vielleicht daran, dass ein Barkeeper plötzlich auch etwas vom Kochen verstehen muss, um den “Cuisine Style”, wie “Liquid Kitchen” auch genannt wird, anbieten zu können. Auch Preis und Aufwand dürften eine Barriere darstellen, denn die Zutaten müssen unbedingt frisch sein, verschiedene Küchenutensilien müssen angeschafft werden und natürlich dauert es länger, einen Cocktail á la “Liquid Kitchen” herzustellen. Wie beim Kochen braucht es Gefühl für die Zutaten und auch eine Portion Leidenschaft.

Trotzdem ist diese neue Entwicklung spannend und förderungswürdig, denn das Kräuter nicht nur zum Essen gut sind, wussten Kräuterfans schon immer. Wer mehr darüber erfahren möchte, was einen Barmann zu “Liquid Kichen Kreationen” treibt und was man so alles hinter dem Tresen anstellen kann, dem empfehle ich einen Artikel aus dem Tagesspiegel, der hier zu finden ist.    [...mehr]


Autor: Nicole

Johanniskraut ist eines der am besten erforschten Phytopharmaka. Es wird als Öl oder in getrockneter und aufbereiteter Form verwendet.

Rotöl
Das Rotöl oder Johanniskrautöl wird aus den Blüten der Pflanze gewonnen. Es wird in der Naturheilkunde äußerlich gegen Rheuma, Muskelschmerzen und -zerrungen, Quetschungen und Hexenschuss verwendet. Außerdem wird es bei oberflächlichen Wunden zur Reinigung eingesetzt und soll die Heilung fördern.

Johanniskraut  crabchick © Flickr

Eine andere Form sind Teepräparate

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Autor: Nicole

Das Echte Johanniskraut trägt den lateinischen Namen Hypericum perforatum und gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse.

Zu der Familie gehören noch weitere Arten, jedoch hat nur das Echte Johanniskraut die große Bedeutung in Brauchtum und Heilkunde. Von den anderen Johanniskräutern unterscheidet sich Hypericum perfolatum in der Struktur des Stängels, der zweikantig und nicht hohl, sondern mit Mark ausgefüllt ist. Die Pflanze kann Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreichen. Sie ist stark verästelt, besitzt ovale bis längliche Blätter, die bis zu drei Zentimeter lang werden können. Auf ihnen findet man Öldrüsen, die durchsichtig oder am Rand schwarz sind und das ätherische Öl der Pflanze speichern.

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Johanniskraut mag einen mäßig feuchten, stickstoffarmen Boden und steht gern vollsonnig. Man findet es vermehrt an    [...mehr]


Autor: Nicole

Diese Woche dreht sich bei Kräuterallerlei alles um das Johanniskraut. Das Kraut hat nahm in der Geschichte eine bedeutende Stellung ein. Sowohl als Heilpflanze als auch als Kraut gegen Dämonen war es unseren Vorfahren bekannt. Bis in die heutige Zeit hinein wird es gegen vielerlei Beschwerden, allen voran gegen Depressionen, eingesetzt.

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Schon die antiken Gelehrten und Heilkundigen Dioskurides und Plinius Secundus erwähnten die Pflanze. In der dunklen Zeit des Mittelalters kannte man das Johanniskraut ebenfalls.    [...mehr]


Autor: Nicole

Wir kennen den Frühjahrsputz in Haus und Wohnung, der den Staub des Winters beiseite schaffen und alles in neuem Glanz erstrahlen lassen soll. Der Frühling ist aber nicht nur eine gute Gelegenheit, um die Umgebung auf Vordermann zu bringen. Auch der eigene Körper verdient eine Grundreinigung.

Dazu eignet sich eine Blutreinigungskur mit Kräutern. Dabei geht es nicht darum, das Blut zu waschen, sondern eher darum, den Körper zu reinigen, anzuregen und bewusst etwas für die Gesundheit zu tun. Die “Blutreinigung” erfolgt dann im Sinne einer Verbesserung der Blutwerte. Wer gesund ist verfügt eben auch über gesundes Blut, so die Philosophie hinter so einer Kur, die übrigens auch im Herbst, als Vorbereitung für die kalten Monate durchgeführt werden kann.

Blühender Walnußbaum. mauroguanandi © Flickr

Kräuter, die sich positiv auf Körperfunktionen und Blutwerte auswirken, sind unter anderem die Wildkräuter Brennnessel, Schafgarbe, Spitzwegerich und Löwenzahn sowie Birken- und Walnussblätter. Es ist durchaus möglich,    [...mehr]


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