Beiträge vom: Juni, 2008

Autor: Nicole

In der Heilkunde werden Samen und Wurzeln der Süßdolde verwendet.

jardin.lautaret © FlickrDie Süßdolde ist auch unter den Namen Myrrhenkerbel, Welscher Kerbel, Wilder Anis oder Aniskerbel bekannt. Ihr Haupteinsatzgebiet liegt auf dem Gebiet der Blutreinigung. Darum kann das Kraut als Bestandteil einer Blutreinigungskur im Frühjahr oder Herbst verwendet werden. Darüber hinaus kann die Pflanze aber auch bei Husten und Magenschwäche helfen. Dafür werden die Samen im Spätsommer gesammelt. Die Homöopathie kennt das Gewächs ebenfalls. Die Arznei ist als Myrrhis odorata oder abgekürzt als Myrrhis bekannt und wird bei Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt. Das Medikament ist meistens in den tiefen Potenzen D2, D3 und D4 erhältlich. Um die Arznei herzustellen, wird das frische blühende Kraut verwendet und in eine Alkohollösung eingelegt. Die Vorteile der Pflanze sind vor allem



[...mehr]


Autor: Nicole

In der Küche kann die Süßdolde mit ihrem Lakritzgeschmack variationsreich verwendet werden.

Frische Blätter können in Salaten verwendet, oder zu Obst gereicht werden. Wer sich einen Vorrat zulegen möchte, kann die Blätter einfrieren und sie dann zu Fischgerichten geben, die in den meisten Fällen eine Anisnote vertragen. Die Erntezeit der Blätter ist Frühjahr bis Herbst.

ombre.mortelle © Flickr

Die Samen sind ebenfalls essbar. Sie eignen sich, um Kuchen und Desserts zu verfeinern und können auch in selbstgemachte Gelees gegeben werden. Kalorienbewusste wird es freuen, denn wer



[...mehr]


Autor: Nicole

Die Süßdolde (Myrrhis odorata) kann im Kräutergarten sehr gut als Hintergrund für Beete verwendet werden.

Thai Jasmine © FlickrDie Pflanze ist winterhart und mehrjährig und macht es dem Gärtner so einfacher, seinen Garten über längere Zeit in Schuss zu halten. Sie gehört zur Familie der Doldenblütler und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Die weißen Doldenblüten zeigen sich schon im späten Frühjahr und Frühsommer. Die Blätter schlagen zeitig nach dem ersten Frost aus und sehen dem Farn sehr ähnlich. Im Winter stirbt die Pflanze ab, um sich im nächsten Jahr wieder zu regenerieren. Der Geschmack der Süßdolde erinnert an Lakritz und ist sehr süßlich. Der Geruch soll dem des Liebstöckel ähneln.

Die Samen keimen bei Frost, brauchen aber oft eine sehr lange Keimphase, bevor sie aufbrechen. Wer ungeduldig ist kann die Pflanze im Frühjahr kaufen und sie ins Freiland setzen. Dort bevorzugt das Kraut einen gut durchlässigen, feuchten Boden und Schatten bzw. Halbschatten. Um an die Samen der Süßdolde zu gelangen, sollte man eine heiße Periode im Spätsommer abwarten, da sie trocken sein müssen. Die ganzen Dolden mit den darin liegenden Damen kann man mit einer Papiertüte umhüllen und so verhindern, dass sie bei Ernte und Transport verloren gehen.



[...mehr]


Autor: Nicole

Trotz ihrer Giftigkeit ist die Poleiminze eine Heilpflanze, solange sie äußerlich angewendet wird.

So hilft sie vor allem gegen Beschwerden während der Menstruation und bei Verdaaungsstörungen. Da das Kraut auch anregend auf die Gebärmutter wirkt, darf sie nicht während einer Schwangerschaft angewendet werden. Ebenso tabu sind Stillzeit und allgemein die Behandlung von Kindern.

Poleiminze © NJ

Man kann einen Tee aus ihr kochen, den man nicht trinkt, sondern für Umschläge und Waschungen benutzt. Auch die äußerliche Anwendung von Poleiminzen-Öl ist möglich.



[...mehr]


Autor: Nicole

Die Poleiminze gehört in Deutschland zu den gefährdeten Arten. Darum sollte sie niemals wild gesammelt werden.

Sie wächst vor allem in feuchten Gebieten: An Flussufern, Seen und auf stark feuchten Wiesen. Kultiviert findet man zwei Varianten: Die Amerikanische Poleiminze (Hedeoma pulegioides) und die Poleiminze (Mentha pulegium). Bei ersterer handelt es sich um eine winterharte Einjährige, die Gemeine Poleiminze ist eine winterharte Mehrjährige. Beide Pflanzen werden ungefähr 30 bis 40 Zentimeter hoch, wobei die amerikanische Sorte eher aufrecht wächst, die europäische bildet tiefliegende Triebe, die sich wie ein Teppich auf die Erde legen.

Die Poleiminze ist giftig! Anita Gould © Flickr

 Poleiminzen blühen meist in der zweiten Hälfte des Sommers. Mein Exemplar auf dem Balkon ist jetzt im Juni



[...mehr]


Autor: Nicole

Es kommt immer wieder vor, dass man ein Kraut im Super- oder Baumarkt statt im Fachhandel ersteht. Bei mir scheint es dazu fast genauso oft vorzukommen, dass ich Kräuter kaufe, die einfach falsch oder unzureichend gekennzeichnet sind.

beba2007 © FlickrDas “Bohnenkraut” auf meinem Balkon entpuppte sich ja als Currykraut. Soweit so gut. Ein falsches Schild im Topf, das passiert ja relativ leicht. Viel schlimmer sind komplett unzureichende Bezeichnungen. Im Frühjahr kaufte ich im Supermarkt eine “Minze”. Jedenfalls stand diese Bezeichnung auf dem kleinen Einsteckschild. Ich verwendete sie nicht allzu oft. Nur ab und zu ein kleines Zweiglein in einer Gewürzmischung. Nun fängt diese Minze an zu blühen und das brachte mich darauf, sie mal näher zu bestimmen. Denn Minzesorten bzw. Mischformen unterschiedlicher Minzen gibt es wirklich viele.



[...mehr]


Autor: Nicole

In der Küche ist der Ananassalbei genauso vielseitig wie andere Vertreter der Gattung Salvia.

Blüte des Ananassalbei. tanakawho © Flickr

Essbar sind Blüten und Blätter der Pflanze. Die Blüten sind sehr süß und vor allem dekorativ. Man kann sie zu selbst gemachten Kräuter- oder Fruchtgelees ins Glas geben (nicht mitkochen) oder Süßspeisen, Suppen und Salate mit ihnen verzieren. Auch in Getränken und Honig kann man die roten Farbtupfer als Dekoration verwenden.



[...mehr]


Autor: Nicole

Der Ananassalbei (Salvia rutilans) ist schon ein erstaunliches Kraut: Seine Blätter duften bei Berührung nach Ananas. Isst oder kocht man ihn, schmeckt er jedoch eher herb.

Blühend ist die Pflanze besonders hübsch. tanakawho©Flickr

Der mehrjährige, nicht winterharte Ananassalbei kommt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala. Hierzulande steht er am besten in einem großen Topf oder Kübel, der im Winter ins Haus geholt werden kann. Bei guter Pflege treibt der Zwergstrauch über mehrere Jahre immer wieder aus und wird bis zu 1,2 Meter hoch. Damit er üppig wächst sollte er



[...mehr]


Autor: Nicole

Heute habe ich einen Web-Tipp für Hobbyköche und Gourmets, die sich einmal an Wildkräuter wagen wollen aber nicht genau wissen, wie.

Kochen startcooking kathy & amandine©Flickr

Der Kölner Stadtanzeiger brachte unlängst einen Artikel über Wildkräuter heraus. Neben guten Tipps zum Sammeln werden unter der etwas reißerischen Überschrift



[...mehr]


Autor: Nicole

Wer viele Nutzinsekten in seinem Garten hat, kann seine Pflanzen in der Regel in Sicherheit wissen. Denn Marienkäferlarven, Ohrwürmer, Schwebefliegen und Schlupfwespen sind der natürliche Feind der Blättläuse.

Marienkäfer und auch ihre Larven haben Blattläuse zum Fressen gern. Hamed Saber © Flickr

Die kleinen grünen Plagegeister haben aber auch Freunde:



[...mehr]


Seite 1 von 212