Autor: Nicole
Safran ist teuer. Diese Tatsache bringt seit Jahrhunderten Menschen dazu, ihn zu fälschen. Um dem Safran-Nepp nicht anheim zu fallen, reicht ein wenig Sachverstand.
Regel Nummer Eins und zugleich die einfachste: Safran kauft man in Fäden, denn nur so kann das Auge beurteilen, ob es sich wirklich um die charakteristischen Narben des Safrankrokus handelt. Das heißt im Umkehrschluss: Gemahlener Safran sollte im Regal bleiben, denn wer weiß schon, ob es sich nicht nur um Kurkuma handelt, das zwar ebenso gelb färbt, aber nicht über den typischen Safrangeschmack verfügt.
Doch leider können auch Fäden eine Fälschung sein
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31. Juli 2008
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Autor: Nicole
Senf im Garten? Das geht ganz einfach mit Senfpflanzen! Am bekanntesten sind Schwarzer und Weißer Senf. Heute soll es um den etwas schärferen Schwarzen Senf gehen.

Der Schwarze Senf (Brassica nigra) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die mindestens 30 Zentimeter erreicht, doch durchaus auch zwei Meter hoch werden kann. Das Kraut bildet Fruchtkörper in Form von Schoten. In ihnen sind schwarze Samen enthalten, die beim Zerkauen
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27. Juli 2008
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Autor: Nicole
Der Safrankrokus wird in sehr warmen Regionen angebaut, kann aber durchaus auch in einem deutschen Kräutergarten heimisch werden.
Die winterharte, mehrjährige Pflanze ist ein Zwiebelgewächs und erreicht Höhen von bis zu 30 Zentimetern. Die Pflanze kann nur durch Teilung der Knollen vermehrt werden. Dazu gräbt man diese ungefähr alle drei Jahre im Frühjahr aus und teilt sie. Die geteilten Knollen müssen sofort wieder eingepflanzt werden.

Bei der ersten Auspflanzung des edlen Krokus werden die Knollen entweder im Herbst, oder aber im Frühjahr im Abstand von 15 Zentimeter unter die Erde gebracht.
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25. Juli 2008
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Autor: Nicole
In der letzten Woche stellte ich den Anis-Ysop vor, der mit seinen langlebigen Blüten eine Augenweide für jeden Kräutergarten ist.
Doch auch in der Küche kann das Kraut verwendet werden. Der Lakritzgeschmack der Blätter macht sich gut in Teemischungen und auch in Salaten. Beim Tee spielt es keine so große Rolle, ob man frische oder getrocknete Blätter verwendet. Die Blätter zur Trocknung sollten aber vor der Blüte gesammelt werden. Die Blüte kann ihrerseits übrigens auch getrocknet werden. In der deftigen Küche kann der Anisgeschmack sehr gut mit Geflügel und Fisch harmonieren, darüber hinaus sind auch Süßspeisen mit etwas Anis-Ysop eine Sünde Wert.
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23. Juli 2008
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Autor: Nicole
Safran ist als Gewürz schon seit der Antike bekannt. Schon damals war er unglaublich wertvoll und begehrt. Diese Tatasache hat sich bekanntlich im Verlauf der Geschichte nicht geändert.
Der Ursprung der Pflanze war lange Zeit unbekannt, da der Crocus sativus nicht in freier Natur zu finden ist. Heute weiß man, dass die Pflanze durch eine Mutation des Crocus cartwrightianus entstanden ist, wie er in Kreta wild wächst.
Trotz alledem sollen Pflanze und Gewürz auch schon früh in Indien, Persien und anderen Regionen bekannt gewesen sein.

Chinesische Medizinbücher aus dem Jahre 2600 v. Chr. erwähnen Safran als Mittel, um Potenz und Energie zu erlangen und selbst die Phönizier kannten ihn sehr gut und handelten erfolgreich damit. Safran wird darüber hinaus
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20. Juli 2008
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Autor: Nicole
Anis-Ysop ist sehr dekorativ und darum eine sehr schöne Pflanze für den bunten Kräutergarten bzw. Kräuterbalkon.

Das Kraut ist mehrjährig und begrenzt winterhart: Bei sehr starkem Frost sollte man “Agastache foeniculum”, der im Winter abstirbt, besser ein wenig schützen. Im Sommer und im Herbst bildet die Pflanze wunderschöne ährenförmige Blüten, die denen von Lavendel farblich sehr ähneln. Die Blätter erinnern mit ihrer starken Zahnung an Pfefferminze. Duft und Geschmack hat das Kraut eindeutig vom Anis, das Lakritzaroma ist einfach unverwechselbar.
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19. Juli 2008
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Autor: Nicole
Safran ist, wenn ich richtig informiert bin, das teuerste Gewürz der Welt und zudem das einzige, das nicht nur in den Tropen erfolgreich angebaut wird.

Der Preis verwundert nicht, wenn man mehr über die Gewinnung der kleinen gelben Fäden weiß.
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18. Juli 2008
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Autor: Nicole
In der Heilkunde wurde der Acker-Schachtelhalm lange Zeit vernachlässigt. Erst der “Wasserdoktor” Kneipp entdeckte die alte Heilpflanze und verhalf ihr damit zu neuer Popularität.
In der Antike wusste man bereits um den hohen Gehalt an Kieselsäure in der Pflanze und nutzte sie dementsprechend als Lieferant dieses Stoffes. Außerdem wurde der Acker-Schachtelhalm schon recht früh als natürliches Medikament bei blutenden Wunde eingesetzt, da ihm eine entzündungshemmende, blutstillende und blutreinigende Wirkung nachgesagt wird. In der Art wurde er dann auch von Kneipp eingesetzt. Der erkannte außerdem, dass das Wildkraut seine Wirkung bei Rheuma und Gicht zeigt.
Darüber hinaus kann die Heilpflanze aufgrund der Kieselsäure und der harntreibenden Eigenschaften auch bei Blasen- und Nierenschwäche, sowie bei Bindegewebs- und Durchblutungskrankheiten wie Wassersucht, Krampfadern und Blutergüssen genutzt werden.
Verwendet werden die von Mai bis Juni gesammelten, unfruchtbaren Triebe. Wie bei der Verwendung im Garten muss auch im Falle der Herstellung eines Medizinaltees alles 20 Minuten lang kochen. Nur so kann die Kieselsäure sich aus der Pflanze lösen. Den Tee kann man trinken, für Bäder verwenden oder Auflagen damit herstellen.
Wer sich beim Sammeln nicht sicher ist, ob es sich wirklich um den Acker-Schachtelhalm (Vorsicht Verwechslungsgefahr) handelt, sollte lieber auf Tee aus der Apotheke zurückgreifen, zumal die Pflanze, hat sie leichte braune Stellen, selbst auch etwas giftig sein kann.
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12. Juli 2008
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Autor: Nicole
Im Garten gilt der Acker-Schachtelhalm zwar als Unkraut, er kann aber durchaus wild gesammelt und zur Pflege von Pflanzen eingesetzt werden.
Wie die Brennnessel kann nämlich auch diese Pflanze ihren Dienst bei Blattlausbefall tun. Noch besser ist es, diesen Vorteil schon auszunutzen, bevor der Garten befallen ist, denn Acker-Schachtelhalm wirkt vor allem vorbeugend gegen die kleinen grünen Plagegeister.

Die Anwendung erfolgt, wie bei der Brennnessel auch, durch einen Sud. Nur muss dieser vorher für
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11. Juli 2008
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Autor: Nicole
Der Acker-Schachtelhalm trägt den lateinischen Namen “Equisetum arvense”. Vielen Menschen ist er aber wohl eher als “Acker-Zinnkraut” oder “Pfannebutzer” bekannt.

Die volkstümlichen Namen dieses Wildkrauts gründen sich auf der früheren Verwendung der Sommertriebe als Putzmittel für Metall. Wer sich in der Botanik nicht genau auskennt, sollte die Pflanze nicht auf eigene Faust sammeln, da sie sehr vielen anderen Schachtelhalmgewächsen ähnlich ist, die so wie zum Beispiel der Sumpf-Schachtelhalm giftig sind.
Das Wildkraut kommt in der gesamten nördlichen Hemisphäre vor und vermehrt sich bevorzugt in feuchten Gebieten. Der Acker-Schachtelhalm ist darum eine Zeigerpflanze für
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10. Juli 2008
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