Autor: Nicole
Rücken schonen, Hochbeet bauen. So einfach geht´s!
Die Beetform für Bückfaule und Rückenschmerzengeplagte ist das Hochbeet. Es lässt sich einfach bauen und sieht gut aus. Aber vorsicht! Mit der Ausrede “Ich hab Rücken!” kann man sich in Zukunft nicht mehr vor der Gartenarbeit bewahren…
Die Seite Hausgarten.net ist mir immer wieder ein Quell der Information in Sachen Garten und Pflanzenpflege. Hier steht auch, wie man ein Hochbeet bauen kann. Und das benötigt man:
- Ziegel, Natursteine oder Rundhölzer für die Einfassung
- Maschendrahtzaun (engmaschig) gegen hungrige Mäuse
- Plastikfolie
- Gärtnerarm (zur Abmessung der richtigen Breite)

Im Prinzip ist der Bau eines Hochbeets wie der eines normalen Beetes, denn zunächst wird die spätere Fläche abgetrennt und laut hausgarten.net ca. 25 bis 30 Zentimeter tief abgetragen. Dieses Vorgehen empfiehlt sich nicht, wenn das Hochbeet auf der Terrasse des angemieteten Reihenhauses steht.
Dann baut man so etwas wie einen großen, überdimensionalen Blumentopf aus dem Randmaterial. Man kann auch eine Trockenmauer anlegen, wenn man entsprechende Kenntnisse und vor allem schöne Natursteine besitzt. Innerhalb der fertigen Einfassung kommen Drahtzaun und Folie zum Einsatz. Die Folie wird dafür sorgen, dass das Beet nicht austrocknet, sollte aber zu diesem Zwecke nur die Seitenwände bekleiden.
Nun kann man das Beet entweder mit Holzschnitt, Humus vom Komposthaufen und dergleichen aufschichten, oder in den Baumarkt fahren und gute Erde kaufen.
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28. November 2008
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Autor: Nicole
Im Winter gibt es im Garten ja eher weniger zu tun. Der fleißige Gärtner denkt aber schon wieder an das nächste Jahr…
Neben der Überlegung, welche Kräuter man selbst ziehen und welche man lieber kaufen soll und wann überhaupt der richtige Zeitpunkt für derlei Aufgaben ist, kann man sich auch grundlegende Gedanken über die Beete machen. Ich besitze einen Garten ja nur im Traum, darum wird das für mich eher ein Gedankenexperiment.

Für alle, die wirklich ein Stückchen Erde ihr Eigen nennen, könnte vielleicht einmal eine andere Variation der Beete interessant sein. Neben der Möglichkeit, eine sehr dekorative Kräuterspirale anzulegen, ließe sich auch über ein Hochbeet nachdenken. Die Vorteile sind vor allem der Rückengesundheit zuträglich, denn wer im Stehen ernten, säen und Unkraut jäten kann, hat denjenigen, die in gebückter Haltung über den Erdboden kriechen müssen einiges voraus. Neben der optischen Wirkung für den Garten selbst, hat ein Hochbeet also Einfluss auf die Haltungsnoten für den Gärtner.
Hochbeete lassen sich auch in kleinen Gärten sehr gut realisieren und können sogar auf gepflastertem Untergrund stehen. Wie man ein Hochbeet baut, wird morgen hier zu lesen sein.
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27. November 2008
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Autor: Nicole
Es grünt so grün…
Vor einiger Zeit beschloss ich ja, den Blattläusen an meinem Ananassalbei mit Spülmittel an den Kragen zu gehen. Die Folgen: Die Pflanze verlor innerhalb kurzer Zeit alle Blätter, die mit der viel zu hoch dosierten Lösung in Berührung gekommen waren. Zwei Triebe blieben jedoch verschont und die bilden momentan sogar Blüten aus. Dass das nochmal passieren würde, hätte ich nie geglaubt. Doch nicht nur das! Das Kraut treibt an manchen Stellen sogar wieder aus. Ich kann also darauf hoffen, dass der Ananassalbei im nächsten Jahr auch wieder ein Highlight in meiner Kräuter-Oase wird.
Ob die Blüten es bei der derzeitigen Wetterlage noch schaffen, einmal ganz aufzublühen, ist zu bezweifeln. Aber im tristen November ist selbst eine halbfertige Blüte ein optischer Anreiz!

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26. November 2008
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Autor: Nicole
Der Vorteil vieler Heilkräuter ist, dass man sie einfach essen kann. Das macht natürlich viel mehr Spaß als die Einahme von Tabletten.
Die Brunnenkresse ist so ein Kraut. Ihre dicken, saftigen Blätter sind fast ganzjährig verfügbar. Die Anwendungsgebiete der Heilpflanze liegen vor allem im Bereich von Entzündungen der Haut, der Gelenke und des Zahnfleisches, Verschleimungen der Atemwege und Verdauungsstörungen. Schwangere sollten von der Einnahme der Brunnenkresse absehen und empfindliche Menschen, die zu Reizungen der Schleimhaut neigen, sollten vorsichtig mit ihr umgehen, denn das Kraut enthält neben vielen Bitterstoffen auch Senföle.

Aufgrund dieser und anderer Inhaltsstoffe eignet sich die Brunnenkresse jedoch auch für eine Blutreinigungskur mit Kräutern im Herbst oder Frühjahr. Darüber hinaus enthält Nasturtium officinale, wie man den Kreuzblütler auch nennt, viele Vitamine (C, A, B1, B2, E) und Mineralstoffe (Eisen, Jod, Phosphor, Calcium und Zink). Gerade im Winter ist die Einnahme von Kressesorten darum empfehlenswert. Wer Brunnenkresse in der Natur nicht findet oder sie nicht im Garten hat, kann darum zu diesem Zwecke auch auf die Gartenkresse zurückgreifen, die auf jeder Fensterbank gedeiht.
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21. November 2008
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Autor: Nicole
Grüne Sauce, die besonders im Frankfurter Raum bekannt ist, gibt es auch im Ausland. Unter anderem Namen und mit regionalen Zutaten, aber mindestens ebenso lecker und würzig!

Die Salsa Verde ist so ein Variante. Kalte Saucen zum Dippen und Schlemmen sind eben überall ein Muss! Da ich selbst noch weder Grüne Sauce, noch Salsa Verde bisher selbst gemacht habe, holte ich mir Anregungen im Netz. Hier gibt unglaublich viele Rezepte, die alle etwas unterschiedlich sind, eines haben sie jedoch alle gemein: Kapern, Sardellen und frische Kräuter sind Pflicht. Als Kräuter können Kerbel, Dill, Petersilie, Basilikum, Majoran, Thymian und Salbei auch Brunnenkresse, die ich hier vor kurzem ja auch thematisiert habe, verwendet werden. Damit ist die Salsa nicht nur besonders lecker, sondern auch noch besondern vitaminhaltig.
Für 4 Personen benötigt man:
1 EL Kapern
2 Sardellenfilets
1 kleine Chili
eine Knoblauchzehe
Kräuter nach gusto
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
Olivenöl
etwas Zucker oder Agavensirup
Die Zutaten werden einfach in einen Mixer gegeben, mit etwas Öl aufgefüllt und püriert. So einfach und schnell geht lecker! Das ganze hält sich ebenso wie Pesto besser, wenn man die Paste in ein Schraubglas füllt und auf die Oberfläche etwas Öl gibt.
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20. November 2008
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Autor: Nicole
Spice, die neue Modedroge mit angeblich ganz natürlichen Inhaltsstoffen, wird nun endlich untersucht.

Die Behörden agieren nun endlich, nachdem sie monatelang scheinbar machtlos den Verkauf der Droge zuließen und sich auf der Begründung ausruhten, die vielen unterschiedlichen Inhaltsstoffe machen es schwierig, Spice zu verbieten. Der nicht enden wollende Medienrummel der letzten Zeit scheint geholfen zu haben. Im Moment wird die, schon als neue “Einstiegsdroge” deklarierte “Räucherware” vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin geprüft. Ich habe in letzter Zeit mehreren TV-Beiträgen zum Thema auch entnommen, dass in ersten Untersuchungen ein Inhaltsstoff gefunden wurde, der nicht auf der – ohnehin sehr unzuverlässigen – Packungsaufschrift stehen soll. Das bahnte sich ja schon im ersten Beitrag zum Thema Spice an, denn mit wachsender Popularität der Droge vermehrten sich auch Gerüchte über einen angeblichen chemischen Zusatzstoff.
Darüber hinaus kursieren auch Vermutungen, dass einzig das giftige Gemisch der eingeatmeten Rauchgase “high” machen soll. Ergebnisse der Untersuchung sind nicht vor nächster Woche zu erwarten. Bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass Spice im Falle eines drohenden Verbots nicht unter anderem Namen auf den Markt geworfen wird. Diverse Onlineshops, die Spice derzeit noch verkaufen, haben nämlich schon ähnlich aussehende Produkte im Sortiment…
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19. November 2008
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Autor: Nicole
Die Eberraute heißt auch Coca-Cola Strauch, weil die fedrigen Blätter der hellgrünen Pflanze danach riechen und schmecken.
Benutzt man jedoch nicht ausschließlich die jungen Triebspitzen und insgesamt zu viel davon, kann das Kraut schnell bitter werden. Seinen Namen hat es nicht von Ebern, sondern eher vom Wortstamm Aber-, der semantisch auf etwas “Falsches” hinweist. Somit würde Eberraute eigentlich “Falsche Raute” bedeuten, bekannt ist sie aber auch unter den Bezeichnungen “Pastorenkraut” oder “Stabwurz”.
Im Garten mag das Gewächs kalkhaltige, humöse Böden, die eher trocken sind. Ein Platz in der Sonnen weiß Artemesia abrotanum zu schätzen. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und blüht (eher selten) im August. Die Erntezeit beginnt im September und erstreckt sich bis in den Herbst. In der Küche wird die Eberraute wie Beifuss verwendet und schmeckt in Salaten, Soßen und fettem Braten. Darüber hinaus wird die Pflanze auch in der Aromatherapie und Homöopathie eingesetzt. Im Aberglauben gehört die Pflanze zur Liste aphrodisierender Kräuter. Sie soll junge Mädchen außerdem in Amor-Manier verzaubern. Früher wurde sie zudem auch als leicht anregendes Riechkraut verwendet.
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14. November 2008
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Autor: Nicole
Der Echte Eibisch ist ein Gewächs aus der Familie der Malvengewächse, das unter anderem in der Naturkosmetik als natürliches Faltenmittel bekannt ist.
Neben den glättenden Eigenschaften auf die Haut handelt es sich beim Eibisch aber auch um eine geschätzte Arzneipflanze, deren Anwendungsspektrum hier demnächst näher beleuchtet wird.
Ursprünglich kommt “Althaea officinalis” aus dem Mittelmeerraum und Südrussland. Die aufrecht wachsende Pflanze liebt es eher warm und kann auf einem gleichmäßig feuchten Boden nicht verzichten. Ansonsten ist Eibisch im Küchengarten eigentlich eher anspruchslos. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 1,30 Meter und blüht von Juli bis in den September hinein. In der Pflanzenheilkunde verwendet man vor allem die Wurzeln, nur seltener die Blüten oder getrockneten Blätter.

Früher wurde die Pflanze laut Wikipedia zur Herstellung von Marshmallows verwendet, was ich persönlich äußerst interessant finde. Aber auch die deftige Küche kennt den Eibisch, der in diesem Zusammenhang als Wurzelgemüse oder Suppengewürz bekannt ist, aber eher als “Arme Leute Essen” und in Zeiten von Hungersnöten auf den Speiseplan stand.
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13. November 2008
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Autor: Nicole
Ursprünglich kommt die Eberraute (Artemesia abrotanum) aus Vorderasien und Südeuropa, doch schon seit dem Mittelalter wurde sie auch im restlichen Europa kultiviert. Heute kennt kaum noch jemand den Korbblütler.
Das ist aber schade, denn die Pflanze ist nicht nur ein sehr gutes Gewürz für deftige und fette Mahlzeiten, sondern kann auch gegen Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber und Rückenschmerzen helfen. Die Verwandte von Beifuss und Wermut sollte aber nie in der Schwangerschaft angewendet werden, da die Inhaltsstoffe die Aktivität des Uterus fördern können. Eberraute hilft bei Beschwerden innerhalb der Wechseljahre und reiht sich damit sehr gut neben Kräuter wie dem Rotklee ein, die ebenfalls im Klimakterium angewendet werden.
Für die verdauungsfördernde Wirkung sind vor allem die enthaltenen Bitterstoffe verantwortlich, die ja bekanntlich den Stoffwechsel anregen und somit helfen, schwere Speisen besser zu verdauen. In den meisten Fällen werden die Blätter und Stiele zu einem Tee verarbeitet, möglich ist aber auch die Herstellung einer Tinktur, die sogar gegen Kopfschmerzen helfen soll. Studien der Uni Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Josef Beuth belegen die Wirkung des Tees als Immunstimulanz, die auf das ätherische Öl Eberrautin zurückgeführt wird.
Was die Eberraute mit Ebern zu tun hat und wie sie sich im Garten besonders wohl fühlt, wird demnächst hier nachzulesen sein.
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11. November 2008
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Autor: Nicole
Mit dem uralten Glauben an die Heilkraft von Kräutern entwickelten sich auch Anwendungen, die nicht unbedingt etwas mit der menschlichen Gesundheit zu tun haben. So ist es auch im Fall von Kräutern und Gewürzen, die angeblich die Lust steigern sollen.

Zur Gruppe aphrodisierender Kräuter und Gewürze werden Kalmus, Fenchel und Anis genauso gezählt wie Knoblauch, Vanille, Hafer und Petersilie. Oft basiert der Glaube an die Wirkung auf uralten Legenden aus der Antike oder dem Mittelalter. So soll z.B. Petersilie schon den Nymphen in der “Odyssee” von Homer gedient haben, um Odysseus zu verführen. Heute wissen wir, dass die Petersilie das ätherische Öl Apiol enthält, welches bei Männern eine potenzsteigernde Wirkung haben soll, da es die Harnwege reizt. Die Frage ist nur, wieviel von dem Kraut man dafür ins Essen tun muss.
Andere Gewürze, wie etwa die Vanille, sollen uns mit ihrem Duft anregen, der den menschlichen Sexuallockstoffen ähnlich ist., verführen. Im Falle von Fenchel, der angeblich nicht nur gegen Verdauungsbeschwerden gut ist, sondern auch das weibliche Verlangen steigern soll, ist Estragol von Belang. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der unter Verdacht steht, in höheren Mengen Krebs zu erzeugen. Estragol ist auch in Anis, Estragon, Basilikum, Muskatnuss und Zitronengras enthalten.

Die aphrodisierende Kraft der Kräuter- und Gewürzwelt lässt sich noch um ein vielfaches ausgedehnter beschreiben. Schon nach kurzer Recherche gewinnt man den Eindruck, dass über kurz oder lang sehr vieles irgendwie anregend sein könnte. Einige Erklärungen klingen durchaus plausibel, wenn sich auch die Frage stellt, ob diese in der doch äußerst geringen Dosierung in der Kräuter und Gewürze eingesetzt werden (es wird wohl niemand einen ganzen Bund Petersilie essen) effektiv sind.
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10. November 2008
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