Beiträge vom: Dezember, 2008

Autor: Nicole

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät vom Gebrauch der “Modedroge” Spice ab.

Spice kevindooley©Flickr

In einem kürzlich erschienenen Bericht des BfR, der auf den Grundlagen einer Untersuchung der freiverkäuflichen Droge fußt, rät das Amt von Spice ab. Labortests unterschiedlicher Institute hätten der Mitteilung zufolge ergeben, dass     [...mehr]


Autor: Nicole

Wussten Sie, dass Heidekraut nicht nur den Küchengarten verziert?

Die genügsame Pflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse hat auch Heilwirkungen, die heute nicht mehr so bekannt sind. Das Kraut ist mit den ähnlich aussehenden Erikagewächsen aus der selben Familie verwandt.

Heidekraut. foxypar4©Flickr

Heidekraut wächst vor allem in kargen Gegenden und kann uralt werden. Als Heilmittel wirkt es vor allem auf     [...mehr]


Autor: Nicole

Gewürze wurden früher in Gold aufgewogen und waren für arme Bevölkerung oft kaum bezahlbar.

Doch Mutter Natur hat dem Menschen so einige Alternativen bereitgestellt, die wir heute in unserer konsumverblendeten Zeit kaum noch kennen. Im Bereich der Wildkräuter kann man in der Regel alte “Schätze der Küche” wiederentdecken. So wurde früher, wenn Pfeffer nicht zur Hand oder zu teuer war, einfach die Pfeilkresse, genauer gesagt deren Samen, verwendet, um dem Essen eine scharf-würzige Note zu verleihen. Wie die meisten Kressearten verfügt nämlich auch “Cardaria draba” über einen hohen Anteil an Senfölen, die nicht nur den Samen, sondern auch den Blättern des Kreuzblütlers einen typischen Kressegeschmack verleihen.

Acker. Olof S © Flickr

Man findet die Pflanze in der Blütezeit zwischen Mai und Juli recht gut, da sie über weiße Scheindolden verfügt. Sie wächst in Europa und Westasien bevorzugt auf     [...mehr]


Autor: Nicole

Jeder Besuch in meinem argentinischen Lieblingssteakhaus mündet in einer “Chimichurri-Orgie”.

Eigentlich ist diese Kräutersauce ja nur Beiwerk, aber spätestens wenn der Kellner das Brot bringt, bekommt Chimichurri regelmäßig die Hauptrolle. ;)

Petersilie. Joylitas©Flickr

Das Rezept ähnelt im Grunde den bekanntesten “Grünen Saucen” bzw. Marinaden wie z.B. Pesto oder Salsa Verde. Dennoch kann man, meines Erachtens, aus Kräutern, Gewürzen und Öl kaum etwas schmackhafteres herstellen. Die Grundzutaten sind mediterrane Kräuter wie Thymian und Oregano, außerdem Lorbeer, Petersilie und natürlich Knoblauch. Hinzu kommen Salz, Zwiebeln, Pfeffer, Paprika bzw. Chili, etwas Wasser, Tomate, Essig und Öl.

Ein besonders leckeres Rezept habe ich auf der Seite “asadoargentinia.com” gefunden. Da es in englischer Sprache geschrieben ist, versuche ich mich jetzt einmal an der Übersetzung.

Die Zutaten




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Autor: Nicole

Die Gemeine Alraune (Mandragora officinarum) ist eine sehr giftige Heilpflanze, die aber nicht nur wegen ihrer Wirkung, sondern zuallererst wegen ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung bekannt ist.

Als ich zum ersten Mal von einer Pflanze mit diesem Namen hörte war das nicht etwa im Biologie-Unterricht, sondern in einem Buch. Harry Potter Fans wissen was ich meine: Im zweiten Teil der Reihe müssen die Schüler von Hogwarts sich mit der Zucht dieser seltenen und mächtigen Zauberpflanzen auseinandersetzen. Ihr Schrei, so heißt es, sei tödlich. Im Buch sehen die Wurzeln des Krautes wie “kleine, schmutzige und extrem hässliche Babys”* aus. Dieser Aberglaube geht zum einen auf die Gestalt der Wurzeln zurück, die manchmal ein wenig dem menschlichen Körper ähneln, zum anderen wohl auf den mittelalterlichen Volksglauben.

Alraune. insyros©Flickr

Die Alraune ist aber schon viel früher in Zeitzeugnissen aufgetaucht. So lässt eine babylonische Keilschrift aus dem Jahre 2000 v. Chr. den Schluss zu, dass die Wurzel als Mittel gegen Zahnschmerzen verwendet wurde. Auch Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze. Eigenartiger Weise gegen zu starken     [...mehr]


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