Autor: Nicole
Als Wildgemüse ist mir die Knoblauchsrauke bisher eher unbekannt gewesen. Ihr Aroma könnte jedoch im Sommer den Bärlauch ersetzen, der ja nur kurz gesammelt werden kann.
Die Pflanze aus der Familie der Kreuzblüzengewächse kommt in Europa, Nordamerika, Westasien und telweise auch in Nordafrika vor, wo sie häufig mit Brennnesseln zusammen auf stickstoffreichen, lehmigen Böden wächst. Von April bis Juni blüht die Mehrjährige, Sammelzeit für Gewürz- oder Heilzwecke ist der Sommer.
Die Verwendung in der Küche als Wildgemüse und Würzkraut ist dem Bärlauch zwar angelehnt, man sollte aber noch behutsamer mit der Knoblauchsrauke umgehen und sie weder mitkochen noch allzu lange liegen bzw. stehen lassen, da die ätherischen Öle des Krauts sehr flüchtig sind. Man kann sie zu einem Salat verarbeiten, kalte Saucen, Dips und Quark mit ihr verfeinern oder sie einfach als Brotbelag essen.
Früher war die Pflanze ein [...mehr]
11. Januar 2009

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Autor: Nicole
Glücksklee zum selbst ziehen ist eine nette Silvesterüberraschung. Finde ich zumindest, denn ich habe sie geschenkt bekommen.

Nachdem ich zu Silvester einen Beitrag über Kräuter verräuchern und andere Bräuche, zu denen auch das Schenken von Glücksklee gehört, geschrieben habe, passt das natürlich super. Die Idee ist auch wirklich schön. Der Glücksklee kam im “Baukasten“: Ein Minitopf, eine Scheibe aus Erde und vier Zwiebeln des Oxalis tetraphylla, auch Vierblättriger Sauerklee genannt. Die Scheibe muss man in Wasser legen bis sie sich vollsaugt und das allein ist schon faszinierend, denn sie tut das sehr eindrucksvoll weil ungefähr bis auf das 10-fache ihrer ursprünglichen Höhe. Dann werden Platte und Zwiebeln in die Erde gebracht. In den ersten Tagen soll die Erde immer nass sein, wenn die Zwiebeln keimen reicht geringere Feuchtigkeit. [...mehr]
7. Januar 2009

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Autor: Nicole
Gerade Gerüche von Tieren und auch Essensdüfte kann man mit einem selbstgemachten Raumspray aus Myrte neutralisieren.
Der Vorteil: Die Inhaltstoffe der Pflanze aus der Familie der Myrtengewächse übertünchen den Geruch nicht, sondern entfernen ihn. Es reichen einige Tropfen auf einem Liter Wasser. Die fertige Mischung sollte man nicht allzu lange stehen lassen, denn die ätherischen Öle verfliegen irgendwann und es bleibt nur ein Bruchteil des ursprünglichen Aromas zurück. Myrtenöl bekommt man in der Apotheke. Achten Sie auf 100 % naturreine Erzeugnisse.

Myrtus communis, die Gemeine Myrte, wächst vor allem in Mittelmeerländern. Dort findet man sie als Strauch, der ab Mai bis ungefähr August kleine weiße Blüten und später Früchte trägt. Die Beeren haben leichte Ähnlichkeit mit Heidelbeeren. Früher wurden sie für die Herstellung der berühmten Mortadella verwendet. Ansonsten eignen sie sich auch zum Würzen von Wild und als Ersatz für Pfeffer. Zusammen mit den Blättern kennt man die Früchte der Myrte in einigen Ländern auch in flüssiger Form: Der Mirto (Sardinien) oder Myrtéi (Korsika) ist dort nach dem Essen sehr beliebt und somit ein Digestif, vergleichbar mit dem hierzulande bekannten. Das Myrtol im ätherischen Öl der Myrte wird in der Medizin angewendet.
Früher war die Myrte eine sehr beliebte Zimmerpflanze, ist jedoch von anderen Pflanzen verdrängt worden. Der langen Geschichte der Pflanze und ihrer Bedeutung in der Medizin werde ich demnächst eigene Beiträge widmen. [...mehr]
7. Januar 2009

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Autor: Nicole
Spice soll nun bis spätestens Ende Januar verboten werden, ob das aber etwas bringt ist fragwürdig.
Denn die Mischung ist seit einiger Zeit auf dem Markt und hat schon viele Nachahmer gefunden. Ob die auch JWH-018 enthalten, wie kürzlich eine Analyse der Originalmischung ergab, ist unklar.

Anders als Spice werden diese “Räuchermittel” auch selten in öffentlichen Berichten erwähnt und in den Onlineshops munter weiterverkauft. Wer übrigens so wie ich bis vor Kurzem dachte, der Verkauf für Spice wäre gestoppt, liegt falsch: Ich habe sogar einen Shop gefunden, der einen regelrechten Ausverkauf gestartet hat und die Droge nun nur noch im “günstigen” Großpaket für dreistellige Beträge verkauft. Wenigstens können so nicht allzu viele Minderjährige an den Stoff kommen.

Der Berliner Tagesspiegel berichtet heute ebenfalls über Spice, genauer gesagt über die Headshops der Stadt, die Spice, so es noch auf Lager ist, weiterhin verkaufen. Die Grundstimmung ist scheinbar gelassen. Interessant ist die Feststellung eines Händlers, der die Kräutermischung vor dem Medienhype eher als Ladenhüter bezeichnete. Seit die Berichte mehr und die Rufe nach Verbot lauter wurden, verkaufte sich das Zeug innerhalb kürzester Zeit wie kein anderes Produkt. Wieviel Umsatz man genau mit den “aufgepeppten” Kräutern gemacht hat, wird der Hersteller “The Psyche Deli” aus England (der schon diverse andere Mischungen herstellt) wohl ebenso wenig preisgeben, wie seine Stellungnahme zu den Analysen. Die Website liegt ja schon seit langem brach, verdient wird weiter. Selbst wenn später auch die anderen Produkte der Firma verboten [...mehr]
6. Januar 2009

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Autor: Nicole
Lustwandeln auf duftenden Pfaden – ja sicher, klingt kitschig, ist aber eine schöne Idee, um den eigenen Garten gehörig aufzupeppen.

Auf der Seite Garten-Literatur, die übrigens nicht nur hinsichtlich dieses Tipps sehr zu empfehlen ist, findet sich eine Anleitung zum Einrichten eines Duftpfades mit so genannten Trittstauden. Geeignet sind demnach vor allem solche Pflanzen, die das Prädikat “trittfest” oder wenigstens “begehbar” verdienen: [...mehr]
5. Januar 2009

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