Beiträge vom: Oktober, 2009

Autor: Dagmar

Magische Kräuter mit zweifelhaftem Ruf

Ohne es wirklich zu merken, ist die dunkle Jahreszeit schon wieder da und es ist abends um sieben schon schwärzer als zur Nacht. Perfekt für gruselige Geschichten rund um magische Kräuter, wo wir doch morgen auch Halloween haben …

Neben der Alraune ist das giftige, schwarze Bilsenkraut ebenfalls für seine halluzinogene Wirkung bekannt, weswegen es wahrscheinlich auch den Sprung in die Hexenliga geschafft hat  :-)   Beides somit optimale Ingredienzen für Hexengebräue. Die Alraune findet ja immer wieder Erwähnung in den Harry Potter Geschichten, ob es wohl auch Hyoscyamus niger zu soviel internationaler Beachtung geschafft hat und in den Geschichten irgendwo versteckt ist? Jedenfalls und apropos internationale Beachtung war das Bilsenkraut schon Hamlets Untergang…



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Autor: Dagmar

Nicht erst seit Harry Potter berühmt!

Auch wenn Harry und seine Genossen weltberühmt sind: inhaltliche Details kommen mir auch bei den erfolgreichsten Büchern mit der Zeit abhanden :-)

Klar, an die ganz Guten und die wahnsinnig Bösen erinnert man sich, an das zauberertümliche Quidditch. Mir sind aber auch die mystischen Pflanzen für den Zaubertrank- Unterricht einigermaßen in Erinnerung geblieben. Und wen wundert´s, da bedient sich Joanne K. Rowling doch kreativ an einer der berühmtesten magischen Pflanzen des Mittelalters: der Alraune oder auch Mandragora autumnalis.



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Autor: Dagmar

Ihr Duft ähnelt dem Echten Weihrauch stark

…womit die wesentliche Gemeinsamkeit mit dem Echten Weihrauch schon genannt ist oder anders ausgedrückt: Plectranthus coleoides (die Weihrauchpflanze) hat Nichts mit dem Echten Weihrauch (Boswellia sacra) zu tun, auch wenn der Duft sehr ähnlich ist.

Als weihnachtliches Kräuter-Räucherwerk genießt der Weihrauch, der zusammen mit der Myrrhe und Gold auch eine der Geschenkgaben der Heiligen Drei Könige zu Christi Geburt waren, einen hohen Bekanntheitsgrad.



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Autor: Dagmar

Biblische Räucherpflanze der Heiligen Drei Könige

Myrrhe ist uns wahrscheinlich Allen ein Begriff, zumindest irgendwie. Unsere seit 2000 Jahren wirkende christliche Kulturprägung gibt uns eine Ahnung von Weihnachtsritual, der Geschichte um die Geburt Christi und einen orientalischen Duft in der Innennase.

Wenn es so Etwas wie die Innennase gibt :-) Dass die Echte Myrrhe nicht nur als Räucherwerk bekannt ist, sondern auch einen Platz in der Phytopharmazie hat, war mir persönlich bisher gar nicht so bekannt. Commiphora myrrha soll vor allen Dingen gut gegen Entzündungen der Mundschleimhaut helfen und wird als Tinktur angewendet.

Was ist Myrrhe?
Myrrhe (Commiphora myrrha) ist das Harz, dass bei der Verletzung der Rinde heraustritt und erstarrt. Auch die frischen Zweige sollen herrlich balsamisch duften und passen ja damit hervorragend zum allgemeinen Bedürfnis nach ritueller Reinigung und Erfrischung rund um die Weihnachtszeit, um so Raum für Familiäres und Besinnliches zu schaffen. Hier mehr zum Thema Kräuter verräuchern und weihnachtliches Kräuter-Räucherwerk. Myrrhe ist ein sparrig wachsender Strauch aus Somalia und Äthopien, der leicht als Kübelpflanze zu halten ist. Myrrhe zählt neben Weihrauch und Salbei zu den wohl bekanntesten Räucherkräutern.



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Autor: Dagmar

Salvia apiana reinigt Körper und Geist

Wo wir beim Thema Kräuter verräuchern sind: unterschiedlichste Kulturen der Erde auf verschiedenen Kontinenten verfolgen mannigfaltige Methoden zur rituellen und physischen Reinigung mittels Kräuterkunde.

Räucherzeremonien gehören dazu und wir kennen in unseren Breitengraden zum Beispiel das weihnachtliche Kräuter-Räucherwerk, wir kennen Weihrauch, wir kennen Myrrhe. Selbst wenn wir keine bekennenden Christen sind, ist die Ahnung oder die Vorstellung, die man von diesen Pflanzen hat, vielleicht vage, aber vorhanden, da sie seit nunmehr 2000 Jahren zum religiösen Kulturgut gehören.



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Autor: Dagmar

Naturheilkundlicher Ansatz zum Beispiel bei Beckenendlage

Ich erinnere mich noch genau an die bedauerlichen Geburtsvorbereitungskurs-Kolleginnen, deren Kinder auch ganz zum Schluss noch echt stur waren und sich immer noch nicht in der richtigen Schädellage befanden. Sprich: die Kerlchen und Kerlinnen wollten immer noch mit den Füßchen zuerst heraus.

Eine etwas mystische Angelegenheit für uns Normalos mit den zahmen Kindern war deswegen immer der “Code M”, um ihn mal so zu nennen. Die “Beckenendlagigen”-Mütter hockten hierbei dicht zusammen und fragten sich gegenseitig “Und: habt ihr schon gemoxt?” Manche hatten, und zwar erfolgreich und bei Manchen hatte selbst das Moxen nicht geholfen, die Unwilligen zum Umdrehen zu bewegen.



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Autor: Dagmar

Adventsräucherung und atmosphärische Reinigung

Mit der dunklen Jahreszeit nähern wir uns peu a´ peu dem Weihnachtsfest und mit ihr steigt auch das Bedürfnis nach familiärer Nähe und natürlich den Vorbereitungen auf Nikolaus, Advent und Weihnachten. Und: das Streben nach innerer und äußerer Reinigung.

So wie man gewöhnlich noch einmal einen Großputz macht, kann man ebenso störende schlechte Luft und Mief aus den eigenen vier Wänden vertreiben, um atmosphärisch klar und gereinigt die Zeit miteinander verbringen zu können. Und natürlich ist den meisten von Ihnen das traditionelle Kräuter-Räuchern zu Advent mit Weihrauch und Myrrhe ein Begriff…



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Autor: Dagmar

Von Kinderheilkunde bis Maria Treben

Liebe Leser meines Kräuterblogs, wie immer kommt Weihnachten überraschend, nachdem das Jahr wieder viel zu schnell verstrichen ist :-)

Es stellt sich wie jedes Jahr die Frage nach den Weihnachtsgeschenken. Nachdem ich gestern meine Topliste für selbstgemachte Kräuter-Geschenke veröffentlicht habe, schicke ich nun meine Lieblings- Kräuterbücher hinterher. Damit haben Sie ganz bestimmt eine große Auswahl an Geschenken mit Substanz, nicht nur für Kräuterfans…



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Autor: Dagmar

Ideen für die ganze Familie: von Opi bis Fiffi

An selbstgemachten Geschenken klebt irgendwie noch die Patina des Biederen. Wer wurde nicht schon einmal mit selbstgetöpferten Aschenbechern des Enkels oder der Nichte überrascht und der Staubfänger tut nun das, was Staubfänger eben so tun :-)

Aber dennoch: Ein Geschenk, um das das man sich ehrlich Gedanken gemacht hat, kommt selbst bei denjenigen, die schon im Überfluss Alles besitzen, sicher gut an. Am Anfang sollte man sich tatsächlich von seinen eigenen Präferenzen lösen und überlegen, welche Interessen, welche Vorlieben hat der zu Beschenkende. Ein noch kleines Kind wird sich daher an Weihnachten eher über Spielzeug, als über eine Bluse freuen:-)



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Autor: Dagmar

Nach einem Rezept eines Kochweltmeisters!

Und zwar ganau genommen von Andreas Müller, dem Teamchef der Jugendnationalmannschaft der Köche und Weltmeister 1992. Dieser reicht dann zum derart göttlich zubereiteten Rehrücken dann auch noch marinierten Rotkohl und Dinkel Schupfnudeln.

Bei einem so wohlklingenden und superb komponierten Hildegard von Bingen Rezept läuft einem doch direkt das Wasser im Munde zusammen. Für alle, die sich mit Kräutern und Dinkel nach Hildegard ernähren, ist dies bestimmt der perfekte Festtagsbraten zu Weihnachten.



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