Autor: Dagmar
Tibetische Medizin, eines der ältesten Heilverfahren der Welt
Eigentlich denkt man beim Thema Kräuter meist doch an den Basilikum Genoveser Art am berühmten Insalata Caprese. Nein? Dann geht Ihnen wie mir und Sie haben die Tangenten des Themas Kräuter und Heilpflanzen mit manchen anderen Gebieten entdeckt. Oder erlebt.

Sich mit Heilpflanzen zu beschäftigen, bringt einen früher oder später mit Geschichte, Religion, Medizin, Mystik, Tradition, Kindererziehung und und und zusammen. Ein geradezu riesiges Lernangebot, und ich kann mich für alle erwähnten Zusatzgebiete interessieren. Nachdem ich nun viel über die heimischen Heilkräuter, Hildegard von Bingen und Maria Treben berichtet habe, bin ich nun auf ein weiteres, hochinteressantes Kräuter-Thema gestoßen: die tibetischen Heilkräuter.
Unlängst habe ich die Kategorie Buddhismus eröffnet, auch, weil ich einige Freunde habe, die hier angehörig sind. Und ich bin sehr gespannt, über diesen Weg mehr über traditionelle tibetische Heilpflanzen aus dem Himalaya zu lernen. Begleiten Sie mich doch ein Stück, oder noch schöner, tauschen Sie sich mit mir aus
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28. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Alles Wichtige rund ums Thema Aussaaterde
Nun habe ich meine umfangreiche Kräuter- und Duftpflanzenbestellung getätigt, Mini-Gewächshäuser hergestellt (darüber wird baldigst berichtet) und in meinem Kopf ist schon der üppigste, duftendste Pracht-Kloster-Balkon-Garten der Superlative entstanden.

Um eine Aufgabe habe ich mich neben der Auswahl, welche Lavendel,- Rosmarin,- oder Basilikum-Sorte denn auszuwählen ist, herumgedrückt. Bis heute. Die Aussaaterde herbeischaffen. Nun habe ich mir einen Ruck gegeben, mein Bündel ist für morgen früh geschnürt und ich bin bereit, wenn mir bis dahin kein Nachbar in die Finger gerät, das Dingens in den 3. Stock zu hieven.
Was ist Aussaaterde, was unterscheidet sie von einer Pflanzenerde und wie kann man sie selbst herstellen? Das sind die Fragen, die ich für Sie, und mich, geklärt habe.
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26. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Ein weiteres, leckeres Hildegard von Bingen Rezept
Die Zahl der Vegetarier, Veganer, Bios und Health-Food-Anhänger wächst weiter an. Apropos Health Food: sollten Sie Gefallen und Geschmack an urigen und delikaten Speisen mit Heilwirkung haben, dann sind sie bei Hildegard von Bingen richtig.
Die Äbtissin und allererste Ärztin überhaupt hat sich unter einer gesunden, Körper und Geist zuträglichen Ernährung eine solche vorgestellt, die sich nach der Heilwirkung des jeweiligen Lebensmittels richten. Nach ihrer Lehre und fortschrittlichen, mittelalterlichen Vorstellungen waren Vor Allem der Dinkel, Kräuter und Gewürze und bestimmte Gemüse, wie der Fenchel, beliebt. Den Fenchel lobte sie immer wieder ganz herausragend, er gilt als 1a- Hildegard-Lebensmittel und ist übrigens die Heilpflanze des Jahres 2009.

Ein sehr delikates und mildes Rezept für eine gesunde und milde Beilage ist das Fenchelpüree. Auch für Nicht- Vegetarier, Veganer, Bios und Health-Food-Anhänger
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25. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Yummie!
Hildegard von Bingen hat nie ein Kochbuch geschrieben. Insofern ist die Bezeichnung ´Hildegard von Bingen Rezept` nicht wirklich korrekt, denn dann hätte es eher heißen müssen “Das hätte Hildegard wohl gefallen”
Aber sie hatte ihre Favoriten unter den Nahrungsmitteln, die im Sinne ihrer Lehre perfekt sind und andere, die weniger geeignet bis völlig ungeeignet sind. Also die Küchengifte wie zum Beispiel Erdbeeren oder Lauch. Fenchel, übrigens die Heilpflanze des Jahres 2009, ist ein 1a- Hildegard-Lebensmittel und von ihr uneingeschränkt als Heilmittel empfohlen.

Hier gibt es nun ein sehr feines und zeitgemäßes Fenchelrezept.
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24. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Die blaue Schlüsselblume mag´s gern waldschattig
Schon Hildegard von Bingen hat in Causae et Curae und in der Physica wohlwollend über das Lungenkraut berichtet. Sie empfahl die blaue Schlüsselblume, wie sie im Volksmund genannt wird, gegen eine ´aufgeblähte Lunge`, heutzutage bekannt als Lungenemphysem.
Nach Hildegard von Bingen sind uns zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Lungenkrauts, botanisch Pulmonaria officinalis, überliefert: Lungenkrauttee und Lungenkrautwein.
Etymologie
Immer eine ganz besondere Wissenschaft, wie ich finde. Pulmo kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Lunge, pulmonarius heißt lungenkrank.

Inhaltsstoffe von Pulmonaria officinalis
Lungenkraut enthält Kieselsäure, Schleime, Saponine, Gerbstoffe und in größeren Mengen Mineralien und wirkt schon dadurch hustenreiz- und entzündungshemmend. Die Blüten enthalten einen Farbstoff, der ähnlich wie bei Hortensien auf Änderung des Säuregehaltes eine Blüten Farbänderung bewirkt von rot (sauer) nach blau (basisch).
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23. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Anwendung von Lungenkraut
In ihrem Lehrbuch Causae et Curae beschreibt Hildegard zwei Zubereitungen aus Lungenkraut, um Atemwegs-und Lungenprobleme zu behandeln.
Einmal die Abkochung in Wasser als Lungenkrauttee und zum zweiten in Wein als Lungenkrautwein. Allen Atemwegserkrankungen voran wird Lungenkraut zur Behandlung vom Lungenemphysem eingesetzt. Das sind krankhafte Überdehnungen des Lungengewebes, wobei die Lungenbläschen und die Scheidewände zerstört werden.

Symptome Lungenemphysem
Ohne große Anstrengung kann Kurzatmigkeit entstehen. Man hat das Gefühl, nicht mehr genügend Luft zu bekommen. Dies geht meistens einher mit schmerzvollem Atmen, trockenem Husten und Erstickungsanfällen. Lungenkrauttee wird zumeist bei Lungenemphysem mit Schmerzen angewendet und Lungenkrautwein bei Lungenemphysem ohne Schmerzen.
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21. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Schon von Hildegard von Bingen empfohlen
In der Physica schreibt Hildegard von Bingen über das Lungenkraut, botanisch `Pulmonaria officinalis`genannt:

“Ein Mensch, dessen Lunge aufgeblasen ist, so daß er hustet und nur mit Mühe einatmet, der koche Lungenkraut in Wein und trinke es oft nüchtern, und er wird geheilt werden.”
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20. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Bei Herzschwäche für Stärkung sorgen
“Wer im Herzen oder in der Milz oder in der Seite leidet, der trinke oft vom Petersilienwein, und es wird ihm besser gehen.” So urteilte die wohl bekannteste Äbtissin aller Zeiten über die Heilkraft des Herzweins.
Einen weiteren Querverweis für die hohe Anerkennung ihrer Heilkunst fand ich übrigens bei Maria Treben. In ihrem Buch ´Gesundheit aus der Apotheke Gottes´ ist sie voll des Lobes für den Herzwein der Hildegard von Bingen und empfiehlt ihn ebenfalls gegen Herzschwäche, Herzleiden und auch bei Angina Pectoris.

Rezept Herzwein nach Hildegard von Bingen
Zutaten
- 10 Petersilienstängel
- 1 EL Wein-Essig
- 1 Liter Weißwein
- 300 g Bienenhonig
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18. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Gebacken eine echte Gaumenfreude
Jetzt, da es auf den Frühling und Ostern zugeht, ist mir mehr als sonst nach leichten, vegetarischen Speisen. Und ich bin eine Freundin von Roter Bete, was Sie mit mir entweder zustimmend auf jeden Fall oder auf gar keinen Fall, nie und nimmer, gemeinsam haben werden

Denn Rote Bete mag man entweder, oder man verabscheut sie zutiefst, wie schon unlängst beim Vorstellen des sehr leckeren Rote Bete Salates mit Brunnenkresse bemerkt. Hier nun ein von mir nicht ausprobierter Vorschlag zu gebackener Roter Bete. Ich werde es aber baldigst versuchen…
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17. Februar 2010
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Autor: Dagmar
Von Ananassalbei bis Zwergsalbei
“Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?” so lautet ein mittelalterliches Sprichwort. Die große Wertschätzung, die dem Salbei entgegengebracht wurde, und wird, ist berechtigt.

Hat man einmal Halsschmerzen oder eine Zahnfleischentzündung mit Salbei in den Griff bekommen, dann schwört man darauf. Auch als Räucherwerk und natürlich als Zierde in jedem Garten ist Salbei sehr beliebt. Es gibt ungefähr 800 Arten in der großen Familie der Salvien. Einige, und zwar ziemlich spannende, habe ich in meiner Salbeiliste zusammengestellt. Hmmm, da kann einem schon beim Lesen ein Duft in die Nase ziehen…
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16. Februar 2010
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