Engelwurz ist eine sommergrüne Arzneipflanze, die aufgrund ihres Anteils an Gerbstoffen und Vitamin B12 vor allem bei Magenleiden und leichten depressiven Verstimmung angewendet wird.
Allerdings sollte die Pflanze, die ursprünglich im Norden Europas anzutreffen war und nun auch im mitteleuropäischen Raum gedeiht, nicht mit dem hochgiftigenWasserschierling verwechselt werden. Demnach sollten nur fachkundige Personen die Ernte in die Hand nehmen. [...mehr]
Ambrosia ist griechisch und bedeutet Unsterblichkeit. In der griechischen Mythologie ist Ambrosia die Speise und Salbe der Götter und ist für die Unsterblichkeit Jener verantwortlich. Doch könnte die Bezeichnung für eine Pflanze, eher ein Un-Heilkraut möchte man meinen, nicht irreführender sein.
Ambrosia artemisiifolia, so der botanische Name einer bestimmten Ambrosia-Gattung, ist nämlich besonders allergieauslösend. Pollenallergiker machen deswegen am besten einen weiten Bogen um sie. Und auch Menschen, die sich für allergieresistent halten, sollten sich nur mit Staubschutzmaske und Handschuhen an ihre Entfernung mitsamt der Wurzeln machen! [...mehr]
Der Mojito ist ein äußerst schmackhafter Cocktail, der unter anderem aus weißem kubanischen Rum, frischer Minze und Limettensaft besteht. Schon Ernest Hemingway war von dem erfrischenden Getränk mehr als begeistert.
Erfunden wurde der erfrischende sommerliche Cocktail zwischen etwa 1915 auf Kuba. Mittlerweile erfreut sich der Cocktail weltweit großer Beliebtheit. Im Folgenden möchte ich Ihnen ein Rezept zur Zubereitung des Cocktails vorstellen, bei dem frische Minze natürlich nicht fehlen darf. [...mehr]
Die großblättrige Petersilie gehört in der Küche zu meinen Lieblingskräutern. Ich liebe sie in würzigen Couscous-Salat und als Petersilien-Salat zu Falafel, eben deftig und orientalisch. Unlängst habe ich meine eigene Pesto-Verde-Variante kredenzt. Was soll ich sagen, wo ich mir doch auf die Schulter klopfen kann? Köstlich…
Die großblättrige Petersilie, oder botanisch Petroselinum crispum v. neapolitanum, ist eigentlich Italienerin. Und so nennt sie sich auch offiziell “Italienische Petersilie”. Beim botanischen Namen von Petersilie denke ich sofort an Petrosilius Zwackelmann. Sie kennen ihn vielleicht auch: den Kartoffel-liebenden Zauberer aus dem Räuber Hotzenplotz. Machen wir uns an die Zubereitung des magischen Petersilie-Haselnuss-Pestos… [...mehr]
Das Hirtentäschel wird von vielen Gartenbesitzern als Unkraut beschimpft, dabei hat das kleine unscheinbare Gewächs eine medizinische Wirkung, die sehr vielfältig ist. In erster Linie sei dabei seine blutstillende Eigenschaft genannt.
Die Pflanze, die eine Größe von bis zu 40 Zentimeter erreichen kann, steht fast das ganze Jahr über in Blüte, wobei sie auch gleichzeitig kleine herzförmige Früchte trägt. In der Medizin finden die nach der Blüte über der Erde befindlichen Pflanzenteile Verwendung. Sie ist auch unter den Namen Blutwurz, Kochlöffel, Taschendieb und Täschelkraut bekannt. Der wissenschaftliche Name lautet Capsella bursa-pastoris. [...mehr]
Der türkische Drachenkopf ist noch eines der unbekannteren Küchenkräuter in Deutschland. Doch aus ihm können wohltuende Tees und Speisen zubereitet werden.
Die blau-violette Blüte des Drachenkopfs verschönert schon länger viele Gärten, doch zur Verwendung von Tees und Speisen wird er nur selten gebraucht. Sowohl die Blüten, als auch die Blätter des Drachenkopfs, lateinisch Dracocephalum moldavica, ergeben aufgebrüht einen zitronigen, leicht minzigen Tee.
Verwendet werden kann die Blüte auch in Kombination mit anderen Kräutertees. Es lohnt sich auch, die Blüten und Blätter für Eistees, Dips, in Likören oder auch als essbare Dekoration für Speisen zu nutzen. Der Erprobung sind keine Grenzen gesetzt. [...mehr]
Das Ruprechtskraut, lateinisch Geranium robertianum genannt, blüht ab April bis in den Herbst hinein und findet als Heilkraut schon seit Jahrhunderten Verwendung. Als Zierpflanze ist es dagegen in wenigen Gärten zu finden, obwohl es sich frech und ungefragt seinen eigenen Weg bahnt.
Das Ruprechtskraut ist eine Pflanze aus der Familie der Storchenschnabelgewächse. Es ist auch unter den Namen Stinkender Storch(en)schnabel, Robertskraut, Gottesgnadenbrot, Bockskraut und vielen anderen Bezeichnungen bekannt und kommt auf fast allen Kontinenten vor. Die ein- bis zwei-jährige Pflanze wird etwa 40 bis 50 Zentimeter hoch und wächst vorwiegend an schattigen Plätzen und auf stickstoffhaltigem Grund, sehr oft ist sie inmitten von Geröll zu finden. Die Blätter sind je nach Art glatt oder leicht behaart und duften sehr stark und unangenehm. [...mehr]
Die ersten sonnigen Tage haben den Garten- und Baumärkten mit Sicherheit glänzende Geschäfte beschert. Wie alle anderen habe auch ich mich dort aufgehalten, weil das schöne Wetter mich zum Pflanzen inspiriert hat. Heute habe ich wieder einen tollen Frühjahrstipp für Sie.
Ich habe ihn selbst von Patti Moreno, besser bekannt mit und als Gardengirltv.com. Die Aussaat-Bällchen sind eine wunderbare Methode, um Samen zu konservieren und dann in ansprechender Form zu verschenken. Oder eben gleich zum Vorziehen oder Aussäen zu nutzen. Ostern steht ja vor der Tür und die Bällchen eignen sich hervorragend als kreatives Ostergeschenk. [...mehr]
Bärlauch-Rezepte gibt es viele, einige beschreiben äußerst aufwendige Gerichte, andere sind für die schnelle Küche geeignet. Die hier vorgestellten Bärlauch-Schnecken sind simpel, aber dafür umso leckerer.
Bärlauch-Rezepte gibt es schon seit Jahrhunderten, immerhin ist das Kraut schon lange als würzige Zutat beliebt und als Heilpflanze bekannt. Zwar geriet es einige Zeit lang in Vergessenheit, mittlerweile wird es wie unzählige andere Küchenkräuter aber wieder vielfältig verwendet. Bärlauch ist in Europa und Teilen von Asien beheimatet und wächst vor allem in waldigen Gebieten. Im Frühjahr treibt die Pflanze aus, die eigentlich als Ganzes essbar ist, von der aber meist nur die Blätter verwendet werden. [...mehr]