Beiträge vom: Oktober, 2011

Autor: Nicole

Die Mistel ist zwar kein Kraut, doch Mistelzweige sind in der Naturheilkunde ebenso präsent wie in der Mythologie. Das einzigartige Wesen dieses Halbschmarotzers brachte ihm schon früh jede Menge Aufmerksamkeit, und noch heute werden der Mistel erstaunliche Eigenschaften zugeschrieben.

Denn obwohl die Mistelzweige quasi als Parasiten auf fremden Bäumen und Sträuchern zu finden sind, wo sie Wasser und Nährstoffe aus ihrem Wirt ziehen, sind Misteln für ihre Heilwirkung bekannt. In der Mythologie dagegen ist ihr Bild ambivalent: So war sie für den Tod des nordischen Gottes Balder verantwortlich, galt jedoch auch als magisch und soll noch heute Liebespaaren zum ewigen Glück verhelfen: Der Kuss unter dem Mistelzweig verspricht eine baldige Hochzeit, sofern der Zweig in der Nacht der Heiligen Drei Könige verbrannt wird.

Heilende Wirkung der Mistelzweige: Misteltee durch Kaltaufguss ansetzen

Aus den Zweigen dieser wundersamen Pflanze, oder vielmehr aus ihren Blättern, kann ein wirksamer Tee gebraut werden, der sowohl zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung geeignet ist. Vom späten Herbst bis zum Frühling kann man die Pflanze sammeln und die Blätter sorgfältig getrocknet für den Rest des Jahres aufbewahren. Die Beeren sind allerdings giftig, sie werden daher nicht verwendet. Auch Blätter und Zweige haben eine leicht toxische Wirkung, die jedoch durch den Kaltaufguss gemindert wird. Trotzdem sollte man Misteltee nur in Maßen zu sich nehmen und im Zweifelsfall einen Arzt um Rat fragen.



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Autor: Nicole

Rezepte mit Basilikum gibt es viele. Vor allem aus der mediterranen Küche ist Basilikum nicht mehr wegzudenken. Aber wie wäre es denn mal mit Basilikum im Dessert?

Basilikum gehört eigentlich zu Familie der Königskräuter und wird besonders bei typisch italienischen Rezepten, aber auch in der französischen Küche, verwendet. Aus unserer Küche ist es aber auch nicht mehr wegzudenken, seit man Basilikum in kleinen Töpfen im Supermarkt kaufen kann.



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Autor: Nicole

Kräuter-Essig kann man ganz nach Belieben herstellen, seinem eigenen Geschmack anpassen und in der Küche in einer schier unendlichen Vielfalt anwenden. Zusätzliche Zutaten können das intensive Aroma eines selbst gemachten Kräuter-Essigs noch verfeinern, hier darf nach Herzenslust ausprobiert werden.

Im Grunde genommen braucht es für selbst gemachten Kräuter-Essig oder Gewürz-Essig nicht viel. Ein hochwertiger Weinessig ist die Grundlage und konserviert die Aromen von gut verlesenen Kräutern schon nach zwei bis drei Wochen Lagerzeit. Eine solche Essenz kann sowohl mit einem einzigen Kraut als auch mit einer Mischung vielfältiger Aromen angesetzt werden und eignet sich als Würze für Salat-Dressings, Marinaden, Gemüse und Suppen oder als hübsch verpackte Geschenkidee.



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Autor: Nicole

Mate ist als Wachmacher in Südamerika schon seit geraumer Zeit bekannt und erfreut sich auch in Deutschland immer größererer Beliebtheit. Abgefüllt in Flaschen entwickelt sich das koffeeinhaltige Erfrischungsgetränk allmählich zu einem echten In-Drink.

Im ursprünglichen Sinne bzeichnet Mate das Trinkgefäß, aus dem der Mate-Tee getrunken wird, das sogenannte „Quechua mati“. Hierzulande steht der Begriff aber hauptsächlich für das Aufgussgetränk. Für diesen natürlichen Wachmacher werden die Blätter des Mate-Strauchs getrocknet, kleingeschnitten und mit heißem Wasser aufgegossen. Das Aroma ist rauchig und erdig, aber auch etwas süß-säuerlich. Der Geschmack erinnert an Kräutergetränke wie z.B. Almdudler und wird in der Regel mit Zucker gesüßt.



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Autor: Nicole

Borretsch, mitunter auch Boretsch geschrieben, ist ein Kraut, das bereits seit dem Mittelalter als Küchengewürz sowie als Heilpflanze Anwendung findet. Im Volksmund ist Borretsch, das ursprünglich aus Kleinasien stammt, auch als Gurken- oder Kukumerkraut bekannt.

Zur Familie der Raubblattgewächse gehörend zeichnet sich Borretsch durch ein eigentümtliches Äußeres aus, das vor allem durch die beharrten Stängel und Blätter bedingt ist. Die sternförmigen Blüten zeigen sich zunächst in einem zarten Rosa bis hellem Violett, um sich dann im Juni oder August tiefblau zu färben. Borretsch enthält viele positiv wirkende Inhaltsstoffe wie Vitamin C, in seinen Blättern aber auch bestimmte Alkaloide, die in großen Mengen der Leber schaden können. Diese sind jedoch in den Blüten kaum zu finden, der Genuss dieser ist daher unbedenklich, und auch die Blätter können gelegentlich ohne Risiko verwendet werden.



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Autor: Nicole

Ob als medizinisches Heilmittel oder als Küchenkraut, Salbei darf in keiner (gut organisierten) Hausapotheke oder Küche fehlen. Sieben Tage die Woche kann von diesem Kraut profitiert werden. Vor allem gerade jetzt wo der Winter vor der Tür steht.

Der Name Salbei stammt vom lateinischen Wort „Salvia“ ab, was so viel heißt wie heilen. Dies spiegelt schon wieder, welche Erwartungen an das Kraut gerichtet werden. Ganz ursprünglich stammt Salbei aus der Mittelmeerregion und wurde schon von den alten Römern als heiliges und heilendes Kraut angesehen. Heute wächst es jedoch auch in Ländern wie Deutschland, wo es aber eher eine beliebte Gartenpflanze ist. Seine Anwendungsbereiche sind äußerst vielfältig und seine Wirkung ist entzündungshemmend und antibakteriell. Vor allem ist Salbei aber für seine Wirkung und Hilfe bei Halsschmerzen und Schweißhemmung bekannt.



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