Kräutergarten

Basilikum: So gedeiht das leckere Kraut am besten

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Tomaten mit Mozzarella, Balsamico-Essig und frischen Basilikum-Blättern: Welch eine Köstlichkeit! Da ist so ein Topf mit Basilikum aus dem Supermarkt eine gute Idee.

Basilikum stammt ursprünglich aus Indien

Basilikum wird in Gewächshäusern angebaut. Wenn die Pflanzen groß genug sind, um die Blätter zu ernten, werden sie an die Geschäfte ausgeliefert. Dabei kommen sie oft in die Kühlung und ins Dunkle. Basilikum stammt ursprünglich aus Indien und benötigt Temperaturen von mindestens 12 Grad Celsius sowie viele Stunden Sonnenlicht. Die Transport- und Verkaufsbedingungen stressen die Pflanzen und machen sie anfällig für Pilze und Krankheiten. Basilikum wird zum sofortigen Verzehr herangezogen. Im Topf hält es sich frisch, bis es beim Endverbraucher ist.

Basilikum aus dem Supermarkt kann man weiterkultivieren

Entfernen Sie als erstes die Plastikumhüllung des Topfes. Die Pflanze bekommt mehr Luft und der Schimmelpilz hat keine Chance.

In der Regel sind die Töpfe voller Wurzeln. Das bedeutet: Es ist kaum noch Erde im Topf, die Nährstoffe enthält und die Feuchtigkeit halten kann. In der Regel sind mehrere Pflanzen in einem Topf. Nehmen Sie das Basilikum aus dem Topf und teilen Sie den Ballen in drei bis vier Stücke. Diese setzen Sie in Töpfe mit nährstoffreicher Erde und düngen sie alle zwei bis vier Wochen. Am liebsten steht Basilikum auf dem Balkon oder der Terrasse. Schützen Sie es in den ersten Tagen vor praller Sonne.

Bitte nicht von oben gießen

Basilikum benötigt gleichmäßige Feuchtigkeit, verträgt aber keine nassen Füße. Am besten stellen Sie den Topf auf einen Unterteller, aus dem sich die Pflanze das Wasser ziehen kann. Eine halbe Stunde nach dem Gießen schütten Sie das überschüssige Wasser weg.

Gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Die Blätter sind sehr empfindlich. Wassertropfen können zusammen mit Sonnenstrahlen zu Verbrennungen führen. Sprühen Sie das Basilikum regelmäßig ein, damit es keine Spinnmilben und andere Schädlinge bekommt.

Regelmäßige Ernte der Triebspitzen verhindert Blüten

Wenn Sie nicht die ganze Pflanze verbrauchen, pflücken Sie die Triebspitzen und keine einzelnen Blätter. Das Basilikum bildet neue Seitentriebe und wird dadurch buschiger. Außerdem verhindern Sie so die Blüte des Basilikums. Wenn Basilikum blüht, werden die Blätter härter und bitter. Pflücken Sie deshalb regelmäßig die Triebspitzen, auch wenn Sie längere Zeit kein Basilikum benötigen. Sie können daraus Pesto machen oder die Blätter einfrieren.

Genießen Sie die frischen Blätter von Ihrem Basilikum. Guten Appetit.

Bild: Thinkstock, 461318161, iStock, MKucova

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