» Kräutergarten

Autor: Dagmar

Was wird wo wann eingefüllt?

Februar und März sind die idealen Monate zum Vorziehen. Sie konnten hoffentlich recht viele Tetrapaks vor der Dunkelheit in der gelben Tonne retten. Damit haben Sie schon fast Alles, um die nahezu kostenlosen Mini- Gewächshäuser selber zu bauen.

Denn Tetrapaks von der Milch, dem Saft oder sonstigem Getränk hat ein jeder im Kühlschrank. Auch Klarsichtfolie und Tacker gehören wahrscheinlich zur Standard-Ausrüstung in Küche und Home-Office. Die Mini- Gewächshäuser sind im Nu selbst gebaut, was riesigen Spaß macht, auch zusammen mit Kindern. Fertig ist also nun die Recycling-Gartenarchitektur. Wie geht´s jetzt weiter, wie wird das Häuschen mit was befüllt?    [...mehr]


Autor: Dagmar

Vorbildliches Recycling, clever gespart und: selbst gebaut!

Der derzeitige Rückfall in winterliches Ambiente und einhergehender Kälte kann mich nicht davon abhalten, meinen Duft-Kloster-Heil-Balkongarten frühzeitig zu realisieren :-)

Februar und März sind die idealen Spät-Wintermonate, um Kräuter und Pflanzen vorzuziehen. Dafür werden Aussaatschalen, Mini-Gewächshäuser oder dergleichen benötigt, die im Baumarkt oder Gartencenter (sogar bei den Discountern) je nach Ausstattung und Größe ab 3 Euro aufwärts pro Stück kosten.

Und dabei hat jeder einen gratis Recycling-Schatz zu Hause, aus dem sich, mit ein bisschen Zeit und Freude, ganz wunderbare Gewächshäuschen herstellen lassen, die garantiert auf jede Fensterbank passen.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Alles Wichtige rund ums Thema Aussaaterde

Nun habe ich meine umfangreiche Kräuter- und Duftpflanzenbestellung getätigt, Mini-Gewächshäuser hergestellt (darüber wird baldigst berichtet) und in meinem Kopf ist schon der üppigste, duftendste Pracht-Kloster-Balkon-Garten der Superlative entstanden.

Um eine Aufgabe habe ich mich neben der Auswahl, welche Lavendel,- Rosmarin,- oder Basilikum-Sorte denn auszuwählen ist, herumgedrückt. Bis heute. Die Aussaaterde herbeischaffen. Nun habe ich mir einen Ruck gegeben, mein Bündel ist für morgen früh geschnürt und ich bin bereit, wenn mir bis dahin kein Nachbar in die Finger gerät, das Dingens in den 3. Stock zu hieven.

Was ist Aussaaterde, was unterscheidet sie von einer Pflanzenerde und wie kann man sie selbst herstellen? Das sind die Fragen, die ich für Sie, und mich, geklärt habe.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Von Ananassalbei bis Zwergsalbei

“Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?” so lautet ein mittelalterliches Sprichwort. Die große Wertschätzung, die dem Salbei entgegengebracht wurde, und wird, ist berechtigt.

Hat man einmal Halsschmerzen oder eine Zahnfleischentzündung mit Salbei in den Griff bekommen, dann schwört man darauf. Auch als Räucherwerk und natürlich als Zierde in jedem Garten ist Salbei sehr beliebt. Es gibt ungefähr 800 Arten in der großen Familie der Salvien. Einige, und zwar ziemlich spannende, habe ich in meiner Salbeiliste zusammengestellt. Hmmm, da kann einem schon beim Lesen ein Duft in die Nase ziehen…    [...mehr]


Autor: Dagmar

Nicht nur schön anzuschauen, sondern auch schön zum Trinken…

… denn die japanische Tee-Hortensie Hydrangea serrata oamacha ist mehr als eine Augenweide, die wahrscheinlich alle Hortensien-Arten darstellen. Ich jedenfalls kann Hortensien immer ganz besonders gut leiden…

Die Buddha-Hortensie ist darüber hinaus als Amacha-Tee eine süße Erfahrung, in Japan werden die Buddha-Statuen am Tage seines Geburtstages rituell mit diesem Tee beträufelt. Die Herstellung von Amacha-Tee ist eigentlich relativ simpel, sofern man ein wenig Geduld für den Fermentierungsprozeß aufbringen kann. Dadurch gewinnen Amacha Blätter nämlich ihre Süße. Als Konzentrat kann man Amacha dann sogar als Süßungsmittel in der ernährungsbewussten Küche einsetzen. Wie wird die Pflanze eigentlich angebaut und gepflegt, darum soll es heute gehen. Denn ich möchte mir für den Sommer gern Eine anschaffen :-)     [...mehr]


Autor: Dagmar

Der süße Hortensien Nektar regnete zu Buddhas Geburt vom Himmel

Eine wirklich schöne und farbenprächtige Geschichte um die Geburt Buddhas, wie ich finde. Und genauso wächst die japanische Tee- Hortensie: süß, lieblich und prächtig.

Der  Amacha-Tee, der auch zu rituellen Zwecken in Japan jedes Jahr zum Geburtstag Buddhas eingesetzt wird, ist ein liebreizendes Getränk, das einer gewissen Rezeptur bezüglich der Herstellung bedarf, um diesen typischen Geschmack aufzuweisen.

250-mal süßer als Zucker…

…ist der Inhaltsstoff der Amacha-Blätter, der Süßstoff Dulcin, auch Phyllodulcin genannt. Jedoch erst durch Aufspaltung mit Wasser wird das eigentliche Phyllodulcin freigesetzt.

Fermentierung der Amacha-Blätter

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Autor: Dagmar

Die japanische Tee-Hortensie Hydrangea serrata oamacha

Die Geburt von Siddharta Gautama, dem Buddha ( ´der Erwachte´), lässt sich zeitlich nicht ganz genau bestimmen, es gibt verschiedene Thesen und Daten diesbezüglich. Ein ´Irgendwann zwischen 446 v. Chr. und 563 v. Chr.` ist die Zeitspanne, die ich bislang recherchiert habe.

In Japan wird jedoch die Geburt des Buddha jedes Jahr am 8. April gefeiert. Damit gedenkt man der Legende, dass zu seiner Ankunft die Erde bebte, während Blumen und süßer Nektar, `Amacha`, vom Himmel regneten. Seither wird dieser Tag mit allen Würden begrüßt. In einer Zeremonie wird dann in den Tempeln der Kopf der Buddha- Statue mit Amacha, dem süßen Hortensien-Tee, beträufelt.

Japanischer Hortensien- Tee gegen böse Geister

Die Tempeldiener bereiten zu diesem Alnlass große Mengen des süßen Amacha- Tees vor, um ihn während des Festes an Besucher zu verteilen, die das duftende Getränk teils zur Segnung Buddhas verwenden und teils mit nach Hause nehmen. Da der Tee magische Kräfte besitzen soll, schützt er das Zuhause dann vor Schlangen, Insekten und bösen Geistern. So der Glaube.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Eine Zwiebel, die sich selbst heilt

Wer ständig schniefende Kinder hat oder schon einmal während einer Schwangerschaft erkältet war, wird die Heilkraft der normalen Zwiebel wahrscheinlich schon kennen gelernt haben.

Kein kulinarisches Highlight, aber tatsächlich sehr wirksam gegen Bronchitis und Erkältungskrankheiten ist der Zwiebeltee mit Honig. Heute geht es um eine Zwiebel der ganz besonderen Art: Ornithogalum caudatum, oder auch falsche Meerziebel, besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten in der Wundheilung. Eine echte Heilpflanze.    [...mehr]


Autor: Dagmar

Wann werden welche Kräuter geerntet?

Wer das Glück hat, auf dem Land zu wohnen, der kann sich seine Botanisiertrommel unter den Arm klemmen und sich in die Büsche schlagen, wann immer es gefällt :-)

Wissen, wann welche Heilpflanze erntereif ist, sollte man trotzdem. Auch in der Stadt und um diese herum hat die Natur bisweilen ganze Felder von zum Beispiel Bärlauch zu bieten, und schade wäre es, den Ernte- Termin zu verpassen. Gerade der Bärlauch ist nur für eine gewisse Zeit schmackhaft und, wenn er blüht, für den Gaumen nicht mehr genießbar. Wenn auch fürs Auge, denn er sieht in voller Blüte dem Schneeglöckchen sehr ähnlich. Der knoblauch- ähnliche Geruch allerdings verrät ihn…    [...mehr]


Autor: Dagmar

Buchtipp für Kinder: Linneas Jahrbuch

Linnea, ein wunderschöner Mädchen- Name, der mir persönlich aus meinen Skandinavien- Aufenthalten vertraut ist.

Linnea ist eine wohlklingende Variation des lateinischen Namens für das nordische Moosglöckchen Linnaea borealis, benannt nach dem großen Botaniker Carl von Linné. Linnea ist auch die Hauptfigur der Linnea Buchreihe von Christina Björk und Lena Anderson, die Kindern, auch Stadtkindern, den Zauber der Natur und des Entdeckens erklären. Ich habe diese Bücher als Kind und Jugendliche geliebt und auch heute noch blättere ich immer wieder gern darin herum. Es gibt von Kirsten Boie ebenfalls eine Buchreihe unter dem selben Namen, die meine ich nicht.    [...mehr]


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