» medizinische Wirkung

Autor: Nicole

Die Mariendistel (Carduus marianus) ist eine anerkannte Heilpflanze. Einer Legende nach soll die heilige Mutter Maria ihr Kind über einer Distel gestillt haben. Dabei tropfte etwas Milch auf die Pflanze. So kam diese Distelart zu ihrem Namen, welche auch als Donnerdistel oder Frauendistel bekannt ist.

Tatsächlich hat diese Pflanze weiße, marmorierte Flecken auf den Blättern. Sie gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae). Sie kann bis zu 2,50 Meter hoch wachsen und sie sieht krautartig aus. Beheimatet ist sie in Südeuropa, Kleinasien, im Süden von Russland und in Nordafrika. Die purpurroten Blütenstände sind kegelförmig. In den Blüten befindet sich die samenartige Frucht. Diese Früchte werden für Heilzwecke genutzt.



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Autor: Nicole

Bei Propolis handelt es sich um Bienenharz, welches wie ein natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze seine Wirkung entfaltet.


Propolis dient den Bienen als eine Art Kittsubstanz, mit der sie Ritzen, Öffnungen und klein Spalte des Bienenstocks abdichten, um das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern. Gleichzeitig schützt es davor, dass sich bereits vorhandene Keime, Bakterien oder Viren nicht weiter ausbreiten oder sogar abgetötet werden. Zudem werden Fremdkörper mit dem Bienenwachs umhüllt und isoliert, sowie Nahrungsreste darin konserviert. Auch für den Menschen stellt sich Propolis als durchaus wirkungsvoll und heilend dar und ist deshalb auch in diversen Darreichungsformen erhältlich.



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Autor: Nicole

Die Wirkung verschiedener Kräuter auf eine Erkältung ist mittlerweile relativ gut untersucht. Wie wirken welche Kräuter? Ein kleiner Überblick.

Die kalte Jahreszeit ist eingetroffen und man muss die nächsten Wochen und Monate vermehrt mit Husten und Schnupfen rechnen. Während den unterschiedlichen Phasen einer Erkältung, kann man seinen Körper auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen. So muss man vielleicht am Anfang seiner Erkältung ein hustenstillendes Mittel nehmen, während man im späteren Verlauf ein schleimlösendes Mittel nehmen sollte. Daher erfolgt hier ein kleiner Überblick über die mögliche Wirkung verschiedener Kräutern auf eine Erkältung und eine kleine Einordnung dazu, in welcher Phase man welche Kräuter einnehmen sollte.



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Autor: Nicole

Lindenblüten werden schon seit langer Zeit als Heilmittel gegen Erkältungen, Fieber und grippale Infekte eingesetzt, doch als Bienenweide sind sie auch für Imker äußerst nützlich. Die Blüten des Baumes liefern nämlich nicht nur eine große Menge an Pollen, sondern sorgen auch für einen sehr aromatischen Honig.

Dieser Honig kann natürlich gleich zum Süßen eines Tees aus Lindenblüten verwendet werden, so kommt die Pflanze gleich zweifach zum Einsatz. Auch der Baum selbst war schon vor Jahrhunderten von Bedeutung, waren Linden in Europa doch oftmals das Zentrum eines Ortes und dienten als Treffpunkt für die Bewohner, als Schattenspender für Tanzfeste im Mai der, als Ort der Brautschau oder des Dorfgerichts. In einigen Mythologien wurde die Linde mit bestimmten Göttern assoziiert und galt daher als heiliger Baum, und auch wenn dem heute nicht mehr so ist, hat die Linde zumindest ihre Bedeutung in der Naturheilkunde nicht verloren.



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Autor: Nicole

Das Knabenkraut, im Speziellen das Kleine Knabenkraut, gehört zu den heimischen Orchideenarten und war schon in der Antike als Heilpflanze und Nährmittel bekannt.

Das Knabenkraut zählte um 1900 noch zu den häufigsten Orchideenarten, die wild in Deutschland wuchsen. In den vergangen Jahrzehnten ging das Vorkommen dieser Heilpflanze jedoch stark zurück, da sein Lebensraum, nährstoffarme Wiesen, zunehmend zerstört wurden. Inzwischen steht das Knabenkraut unter strengem Naturschutz, um ein Aussterben zu verhindern. Die heilende und kräftigende Wirkung des Knabenkrauts war schon unseren Ahnen bekannt, die die Pflanze zur Linderung verschiedenster Symptome und zur Stärkung von Schwachen und Kranken einsetzten.



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Autor: Nicole

Buchweizen kennen Viele nur aus der Getreidenutzung, dabei sind die hier verwendeten Samen der Knöterichpflanze keine Getreidekörner im eigentlichen Sinn. Sie geben dem Kraut mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Fagopyrum esculentum Moench jedoch ihren volkskundlichen Namen.

Der Echte Buchweizen stammt urspründlich aus der Mongolei, ist inzwischen jedoch auch bei uns heimisch geworden. Die Verwendung zur Herstellung eines Tees ist weniger üblich als ein Brei aus den Samen, doch gerade für eine Kur zur Stärkung der Venen und Förderung der Durchblutung im gesamten Körper ist ein Buchweizentee ideal. Der Wirkstoff Rutin ist es, der den Buchweizen in den 1970er Jahren auch für die Arzneimittelindustrie interessant machte, genauer gesagt für die Herstellung von Mitteln gegen Gefäßerkrankungen.



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Autor: Nicole

Aromatherapie bzw. eine Therapie mit ätherischen Kräutern, kann für Tiere als heilsame Unterstützung genutzt werden.

Aromatherapie ist eine alte Heilkunst, die gezielt ätherische Öle einsetzt um die Gesundheit zur erhalten oder zu fördern. Sie kann sowohl beim Menschen, aber auch bei Tieren, als Therapieform eingesetzt werden. Bereits im alten Rom und in Griechenland wurde schon vor Jahrhunderten, Duftstoffe zu therapeutischen Zwecken verwendet. Aromatherapie kann man sehr gut und gezielt bei Katzen, Hunden und auch bei Pferden einsetzen. Da Tiere einen überaus guten Geruchssinn haben, sollte man jedoch den Tieren die Wahl des richtigen Dufts überlassen. Wie funktioniert das? Und was kann man mit Aromatherapie bei Tieren behandeln?



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Autor: Nicole

Echinacea, oder auch Sonnenhut, hilft angeblich bei der Vorbeugung gegen Grippe, Infektionen und Husten, zeige aber auch bei schlecht heilende Wunden oder Abszessen eine heilsame Wirkung.


Echinacea wurde schon von den Indianern in Nordamerika zur Vorbeugung gegen grippale Infekte, Halsschmerzen und Mandelentzündungen eingesetzt. In den meisten Fällen wird der Purpur-Sonnenhut, Echinacea purpureae, verwendet, wobei entweder der ausgepresste Saft der Pflanzenteile zum Einsatz kommt, oder eine Zubereitung als Tee stattfindet. Medikamenten, die aus verschiedenen Sonnenhutarten gewonnen werden, sagt man eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem nach, sodass inzwischen zahlreiche Fertigarzneimittel im Handel erhältlich sind. Deren tatsächliche Wirksamkeit ist jedoch umstritten.



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Autor: Nicole

Gerade in der letzten Woche haben sich Forscher in Berlin versammelt, um Studien zu vergleichen und zu diskutieren, welche die Wirkung von grünem Tee untersuchten. Wie also wirkt grüner Tee?

Über die Wirkung von grünem Tee gibt es viele Theorien, aber relativ wenige Erkenntnisse. Das soll sich in Zukunft aber ändern, so die Forscher bei der Tagung. Der Legende zufolge ist dem damaligen chinesischen Kaiser ein Teeblatt eines wildwachsenden Teestrauches in eine heiße Schale geweht. So sei der erste Teeaufguss entstanden. Die Chinesen verwendeten Tee damals hauptsächlich als Heilmittel. Welche Wirkung wird grünem Tee nachgesagt?



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Autor: Nicole

Die Mistel ist zwar kein Kraut, doch Mistelzweige sind in der Naturheilkunde ebenso präsent wie in der Mythologie. Das einzigartige Wesen dieses Halbschmarotzers brachte ihm schon früh jede Menge Aufmerksamkeit, und noch heute werden der Mistel erstaunliche Eigenschaften zugeschrieben.

Denn obwohl die Mistelzweige quasi als Parasiten auf fremden Bäumen und Sträuchern zu finden sind, wo sie Wasser und Nährstoffe aus ihrem Wirt ziehen, sind Misteln für ihre Heilwirkung bekannt. In der Mythologie dagegen ist ihr Bild ambivalent: So war sie für den Tod des nordischen Gottes Balder verantwortlich, galt jedoch auch als magisch und soll noch heute Liebespaaren zum ewigen Glück verhelfen: Der Kuss unter dem Mistelzweig verspricht eine baldige Hochzeit, sofern der Zweig in der Nacht der Heiligen Drei Könige verbrannt wird.

Heilende Wirkung der Mistelzweige: Misteltee durch Kaltaufguss ansetzen

Aus den Zweigen dieser wundersamen Pflanze, oder vielmehr aus ihren Blättern, kann ein wirksamer Tee gebraut werden, der sowohl zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung geeignet ist. Vom späten Herbst bis zum Frühling kann man die Pflanze sammeln und die Blätter sorgfältig getrocknet für den Rest des Jahres aufbewahren. Die Beeren sind allerdings giftig, sie werden daher nicht verwendet. Auch Blätter und Zweige haben eine leicht toxische Wirkung, die jedoch durch den Kaltaufguss gemindert wird. Trotzdem sollte man Misteltee nur in Maßen zu sich nehmen und im Zweifelsfall einen Arzt um Rat fragen.



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