» medizinische Wirkung

Autor: Nicole

Kapuzinerkresse ist nicht nur eine Augenweide in jedem Kräutergarten, sie sorgt mit ihren bunten Blüten auch dafür, dass Salate, Suppen und andere Gerichte mit ausgefallener Dekoration glänzen können.

Kapuzinerkresse SantaRosa OLD SKOOL @ flickr

Dabei muss man die Blüten der Tropaeolum majus nicht an den Tellerrand schieben, denn sie sind essbar. Auch die Blätter selbst können verzehrt werden und sollen in ihrem Geschmack, ähnlich wie die Gartenkresse, eine pfeffrige Note aufweisen. Verwendung findet die -im Vergleich zu den Blättern- mildere Blüte des äußerst dekorativen Würzkrauts in Salaten und Desserts. Auch selbst gemachte



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Autor: Nicole

Liebstöckel ist einigen Kräuterfreunden wohl eher unter der Bezeichnung “Maggikraut” geläufig. Grund dafür ist sein Geschmack, der sehr an die bekannte Würzsauce in den braunen Flaschen erinnert.

Die Doldenblüte. poritzer © FlickrLevisticum officinale, so der lateinische Name gehört zur Familie der Doldenblütler. Man ortet seinen Ursprung irgendwo im mittleren Osten, heute wird der winterharte Liebstöckel aber auch in unseren Breitengraden erfolgreich in Küchengärten kultiviert.
Das Kraut kann bis zu zwei Meter hoch wachsen und erinnert in seinem Geschmack, neben der bereits erwähnten “Magginote”, an Sellerie, ist aber gleichwohl schärfer und intensiver. Gerade diese Intensität macht die Pflanze zu einem Gewürz, dass sparsam und mit Bedacht eingesetzt werden sollte. Während in der Küche meistens die Blätter in Suppen und Quark Verwendung finden, schätzt die Pflanzenheilkunde auch Wurzelwerk und Samen. Die gelblich bis hellgrün erscheinenden Doldenblüten des Liebstöckels finden keine Beachtung.

Liebstöckel im Kräutergarten. net_efekt©FlickrMedizinische Wirkung
Auf die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten weisen die nicht minder zahlreichen Volksbezeichnungen für das Kraut hin. So kennt man den Liebstöckel auch als Gebärmutterkraut, Gichtstock, Liebesrohr, Nervenkräutel und Schluckwehrrohr, um nur einige zu nennen. Allgemein lässt sich sagen, dass Liebstöckel bei Beschwerden der weiblichen Geschlechtsorgane, bei Harnwegserkrankungen und bei Verdauungsstörungen hilfreich sein kann. Auch Gicht, Appetitlosigkeit, Rheuma, Wassersucht, Entzündungen von Hals und Schleimhäuten und Nervenkrankheiten lassen sich kurieren. Für eine komplette Übersicht der Anwendungsmöglichkeiten empfehle ich das “Heilkräuter-Lexikon

Vorsicht ist übrigens in der Schwangerschaft geboten: Da Liebstöckel auch wehen- und menstruationsfördernd wirkt, sollte das Kraut in dieser Zeit nicht angewendet werden.



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Autor: Nicole

Verbena officinalis, Taubenkraut, Devil´s Bane (Teufelsbann), Sagen oder Wunschkraut – schon die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen für das Eisenkraut legen eine enge Verbindung zu Mythen und Aberglauben nahe.

Eisenkraut - Kult- und Zauberpflanze jsc. © FlickrSchon in der Antike glaubte man daran, Eisenkraut sei eine heilende Pflanze mit Zauberkraft. Man benutzte sie zur Reinigung ritueller Anlagen, wie Tempel und Altäre, widmete die Verbene bestimmten Göttern und nutzte das Kraut bis in das Mittelalter zu kultischen, aber auch zu medizinischen Zwecken. Diese konzentrierten sich in einigen Kulturkreisen auf die Behandlung von Wunden, die durch Eisenwaffen hervorgerufen wurden. Generell kannte die Volksmedizin früherer Epochen die Pflanze aber auch als anregend für Galle und Harndrang, sowie als Mittel gegen Rheuma. In die Schulmedizin fand Eisenkraut aufgrund fehlender Nachweisbarkeit der Wirkung keinen Eingang, wird aber noch heute in der volkstümlichen Pflanzenheilkunde verwendet.

Das Wildkraut wird jedoch auf einem anderen Sektor verwendet: Die Kosmetikindustrie nutzt es in einigen Produkten. Darüber hinaus findet man Tees mit Eisenkraut und sogar Getränke. So wird in Südrankreich ein Schnaps hergestellt, der den Namen “Verveine de Velay” trägt und nach dem Essen gereicht wird, um die Verdauung anzuregen.

tanakawho ..©Flickr

Im Handel gibt es außerdem so genannte Zitronenverbene. Hier handelt es sich nicht um Verbena officinalis, das europäische Eisenkraut, sondern um eine Art der Verbenen aus Südamerika. Diese Sorte hat, glaubt man einigen Kräuterlexika, nicht die selbe medizinische Wirkung, jedoch eine weitaus besseren Geschmack, der mitunter an Zitronenmelisse erinnert und darum sehr gut zur Herstellung von Tee geeignet ist.



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Autor: Nicole

Hustensäfte sind oft teuer und fragwürdigen Inhalts. Im Internet habe ich ein Rezept gefunden, mit dem ein solcher Saft selbst hergestellt werden kann.

Die Grundzutaten bestehen aus Spitzwegerich und Huflattich (Wildkräuter), Thymian, Anis und Sonnentau. Außerdem kommen noch 250 ml Wasser und Honig in den Hustensaft. In dem Rezept steht leider nicht, in welcher Form die Kräuter verwendet werden sollen, also ob frisch oder getrocknet. Ich behaupte einfach mal, dass es sich wohl eher um die getrocknete Variante handelt, denn es wird zunächst eine Mischung aus den verschiedenen Kräutern angesetzt, von der zwei Esslöffel mit dem heißen Wasser übergossen werden. Das Mischungsverhältnis wird mit fünf Teilen Thymian, jeweils einem Teil Anis, Spitzwegerich und Huflattich und zwei Teilen Sonnentau angegeben. Nachdem der Aufguss zehn Minuten zugedeckt ziehen konnte, wird er durch ein Sieb gegossen und mit Honig vermischt. Dreimal am Tag soll man diese Mischung nun zu sich nehmen. (Quelle: Praxislexikon.de)

Anis, hier in Form von Sternanis. wonderferret © Flickr

Auf ein weiteres Rezept stieß ich in einem Forum. Hier werden auch frische Kräuter verwendet, nämlich jeweils zwei Teelöffel Salbei und Thymian. Außerdem kommen in den selbst gemachten Hustenlöser noch zwei gehackte Zwiebeln, 250 ml Wasser und 200 Gramm Kandis, wobei ich annehme, dass dieser auch durch Honig ersetzt werden kann. Alles zusammen wird auf dem Herd zu einem Sirup gekocht und abgefüllt. Die Haltbarkeit wird im Rezept mit einer Woche (kühl lagern) angegeben. Kinder bekommen davon viermal am Tag bis zu zwei Teelöffel, Erwachsene nehmen den Saft ebenfalls viermal über den Tag verteilt zu sich, erhöhen jedoch die Dosis auf ein bis zwei Esslöffel.
(Quelle: Chefkoch.de)



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Autor: Nicole

Der Huflattich trägt den lateinischen Namen Tussilago farfara. Der Korbblütler gehört zu den Wildkräutern und war 1994 die Heilpflanze des Jahres.

Die lateinische Bezeichnung des Huflattich weist auf seine Verwendung in der Heilkunde hin: Das lateinische Wort “tússis” ist darin zu finden. Es bedeutet übersetzt “Husten”. Die Endung -ago weist auf das Wort “ágere”, was soviel wie “vertreiben” bedeutet. Ergo: Huflattich hilft gegen Husten und Asthma, da er als Schleimlöser und zur Bronchienerweiterung eingesetzt werden kann. Er enthält neben Bitterstoffen auch Schleimstoffe und Polysaccharide.

Huflattich: natürlicher Hustenstiller mwri © Flickr

Als Zutat für einen selbst gemachten Hustensaft ist er deshalb unersetzlich, sollte jedoch nicht über einen Zeitraum von mehr als sechs Wochen eingenommen werden, da bestimmte Inhaltstoffe in Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die bedenklichen Stoffe heißen Pyrrolizidin-Alkaloide und sind in einem Anteil von bis zu 0,02 Prozent in dem Kraut enthalten. Neben der schleimlösenden Wirkung hat Huflattich eine antibakterielle, entzündungshemmende und blutstillende Wirkung, aufgrund dessen wird er auch bei Erkrankungen der Haut eingesetzt. Die Bitterstoffe im Kraut wirken anregend auf den Appetit und können bei Verdauungsstörungen hilfreich sein. Die Blätter können zu Tee, Saft und diversen anderen Mischungen verarbeitet werden. Mehr über die Verwendung als Heilpflanze und nützliche Rezepte finden Interessierte hier.

Wer den Huflattich selbst sammeln möchte, findet die einjährige Pflanze auf eher trockenen, sogar recht kargen und steinigen Böden und an Wegesrändern und Waldlichtungen. Es gibt sogar Berichte darüber, dass das genügsame Heilkraut auf reiner Braunkohle gedeihen soll. Verwendung finden die Blätter, die sich erst nach der Blüte von März bis April ausbilden. Während der Blüte sollte die Pflanze auch deswegen nicht gesammelt werden, weil sie als Frühblüher die erste Nahrung für Bienen und andere Insekten bietet.



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Autor: Nicole

Beifuß ist ein häufiger Allergieauslöser. Nichtsdestotrotz wird er gern in der Küche verwendet und nimmt darüber hinaus eine Stellung in der alternativen Heilkunde ein.

Beifuß Eponabri © Flickr

Seinen Namen hat der Korbblütler vielleicht aufgrund eines Aberglaubens: Wer sich Beifuß um den Fuß bindet, soll die Müdigkeit verscheuchen. Der Volksglaube kennt das Kraut zudem als Mittel gegen Seuchen, als Zutat zu Liebeszaubern und als Schutz vor Blitzschlägen am Haus. Andere Auslegungen gehen davon aus, dass die Etymologie im lateinischen Namen der Pflanze, Artemisia vulgaris, zu suchen ist. Zum einen könnte “Artemesia” von der griechischen Göttin Artemis Ilithya stammen, die als Symbol für die Geburtshilfe steht. Andere vermuten wiederum, dass es sich um eine gewisse Artemesia handelt, die in



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Autor: Nicole

Wer schon den Schmerz spürte, den Brennnesseln verursachen, kann sich kaum vorstellen, dass diese Pflanzen tatsächlich essbar sind.

Gesund sollen Brennnesseln obendrein sein. Als Wildkraut haben sie neben Bärlauch längst ihren Weg aus der Verbannung angetreten. Was früher als Unkraut denunziert wurde, kommt heute auf den Tisch. Die jungen Triebe der krautigen Pflanzen sind voller Vitamine. Sie können gepflückt und zu Salat oder Gemüsebeilagen verarbeitet werden. Die Brennhaare verlieren durch eine Dusche mit reichlich Wasser oder auch durch Blanchieren ihren Schrecken.
Früher war die Brennnessel ein Essen für arme Leute. Ihre weitreichende Verbreitung machte sie zu einer fast überall verfügbaren Nährstoffquelle. Skeptiker können übrigens für den Anfang auf die Taubnessel zurückgreifen, die keine Brennhaare besitzt und deswegen auch keine Schmerzen verursachen kann.

lexdenn©Flickr

Die Medizin hat das Kraut schon seit längerem wiederentdeckt. Neben ätherischen Ölen, Vitaminen und Mineralstoffen enthalten Brennnesseln so genannte Caffeoyl-Chinasäuren, die bei Entzündungen und Schmerzen wirken. So kann die Pflanze bei Arthrose und Rheuma eingesetzt werden und sogar bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen helfen. Da Brennnessel darüber hinaus auch eine harntreibende und entwässernde Wirkung hat, wird sie bei Wassereinlagerungen und Prostataerkrankungen eingesetzt. Die Pflanzenheilkunde nutzt zudem die Wirkung des Krautes bei Durchfall, Haarausfall, Allergien, Ekzemen und Ausschlägen. Wer die Brennnessel selbst sammelt kann sie trocknen und zu Tee verarbeiten oder als Umschlag verwenden. In der Apotheke findet man außerdem neben Medizinaltees auch Kapseln und Säfte.

Aus Omas Wissenschatz stammt auch die Verwendung im Garten. Brennessel über ein bis zwei Tage in Wasser eingelegt, ergibt ein hervorragendes Mittel gegen Schädlinge. Durch die in der Pflanze enthaltene Kieselsäure werden Blätter und Triebe gefestigt und können sich so besser gegen Blattläuse, Raupen und anderes Getier zur Wehr setzten.



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Autor: Nicole

2004 war sie Arzneipflanze des Jahres. Die Pfefferminze schmeckt nämlich nicht nur gut, sie kann in Bezug auf die Heilkunde so einiges…

Die heutige Pfefferminze ist aus einer Kreuzung zwischen Bach- und Waldminze entstanden und wächst in der Regel nicht wild. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler und kann Höhen von bis zu einem Meter erreichen.

klynslis©Flickr

Die Pfefferminze bildet, besonders unter Sonneneinstrahlung ein ätherisches Öl, das für Geruch, Geschmack und Heilwirkung verantwortlich ist. Es handelt sich um Menthol, das kühlend wirkt und in vielen modernen Industrieprodukten Anwendung findet. In der Küche wird frische Pfefferminze vor allem für Tee verwendet, der heiß oder auch kalt getrunken werden kann. Das Kraut kann außerdem in Eiswürfel gefroren werden, die dann im Sommer jedem Getränk zusätzlich Frische verleihen. In der Heilkunde kennt man die Pfefferminze als Mittel gegen Magen- und Darmbeschmwerden. Sie kann aber nicht nur innerlich, als Tee, sondern auch äußerlich, als Umschlag, Wickel oder Auflage benutzt werden. Ätherisches Pfefferminzöl kann zudem auch auf die Schläfen getupft werden, wo es gegen Kopfschmerzen helfen soll. Auch Gallenbeschwerden und Erkältungskrankheiten können mit der Heilkraft der Pfefferminze gelindert werden.

Schon die alten Ägypter kannten das Kraut als Heilpflanze und schützende Grabbeigabe. Seine Popularität ist bis in die Moderne ungebrochen. In Eichenau bei München gibt es sogar ein eigenen Pfefferminzmuseum. In arabischen Ländern schätzt man einen mit viel Zucker zubereiteten Tee als Getränk zu allen Anlässen.



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Autor: Nicole

Der Mönchspfeffer wurde im Mittelalter in Klostergärten angebaut und eingenommen, um die Libido der Klosterbewohner zu dämpfen.

Im Kloster hatte man Zugang zu antiken Schriften über Heilpflanzen und erfuhr so vom Mönchspfeffer, der im Volksmund auch “Keuschlamm” oder “Keuschbaum” genannt wird. Ursprünglich kommt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum, wo sie in der Antike schon als Gewächs zur Bewahrung der Keuschheit von griechischen Priesterinnen genutzt wurde. Denn die griechische Mythologie beschreibt, dass Hera unter einer solchen Pflanze geboren wurde, weswegen sie als Symbol der enthaltsamen Ehe gilt. Der Mönchspfeffer gehört zur Familie der Lippenblütler und ist ein Strauch, der Höhen von bis zu vier Metern erreicht. Die Blattstände erinnern sehr an das Aussehen von Hanf. Mönchspfeffer trägt rotschwarze Scheinbeeren, die Ähnlichkeit mit Pfefferkörnern haben und ebenso scharf schmecken. Diese Beeren dienten den Mönchen des Mittelalters als Gewürz mit Zusatzfunktion und sind somit wohl ein sehr frühes “Functional Food”. ;)

ninjapoodles©FlickrHeute kann man den Mönchspfeffer natürlich auch als Gewürz in den Küchengarten integrieren. Die Beeren nutzt man einfach wie Pfeffer, indem man sie direkt aus einer Mühle auf das Essen gibt. Viel größere Bedeutung hat das Kraut allerdings für die Medizin. Tatsächlich hat “Vitex agnus-castus” nämlich vor allem einen Einfluss auf das weibliche Hormonsystem. Die Wirkstoffe helfen gegen PMS und, wie der Rotklee, auch bei Wechseljahrsbeschwerden. Die Auswirkungen auf den Zyklus können auch bei Unregelmäßigkeiten (vor allem kurzen Zyklen) genutzt werden. Verbunden mit Unfruchtbarkeit ist darüber hinaus eine Krankheit, die sich “Gelbkörperschwäche” nennt. Auch hier wird die Pflanze mit Erfolg eingesetzt. Die Homöopathie kennt Mönchspfeffer als Mittel gegen Erkrankungen der Geschlechtsorgane.



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Autor: Nicole

“Teufelszwirn, Sonnenblume, Mariengras,
Goldrute, Zaunrübe und ich weiß nicht was,
Platterbsen, Judasschilling,
Gänsefingerkraut
haben grüßend meinen Zaun geschaut.
Einst lobte jeder sie,
wer hätt´sie nicht gekannt.
Doch heute werden als Unkraut sie
vom Gartenbeet verbannt.”

John Clare

Dieses Gedicht aus dem Band “Das kleine Käuter ABC” beschreibt das Schicksal vieler Pflanzen, die einst geschätzt und dann als Unkraut angesehen wurden. Glücklicherweise besinnt man sich heute wieder mehr auf diese “Unkräuter”, nennt sie stattdessen “Wildkräuter” und setzt sie Gourmets als neue Küchentrends vor.

Gänsefingerkraut Greencolander©Flickr

Nun gehört das Gänsefingerkraut nicht auf den Teller, so wie zum Beispiel Bärlauch und Taubnessel, sondern in die Gartenapotheke. Das Rosengewächs wurde nämlich von der Phytomedizin wiederentdeckt. Es findet in der pflanzlichen Heilkunde nun Anwendung als Mittel bei Durchfall, der von Krämpfen begleitet ist, sowie bei Bauchkrämpfen und Menstruationsbeschwerden, die oft von krampfartigen Unterleibsschmerzen verursacht werden. Aufgrund dieser



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