Kräuter als Heilmittel

Das Schöllkraut – Gut gegen Warzen

Der Artikel berichtet über die medizinische Wirkung von Schoellkraut.

Das Schöllkraut (Chelidonium majus) ist eine mehrjährige, krautig wachsende Pflanze. Ursprünglich stammt sie aus den warmen Gegenden Europas und Asiens, hat sich aber mittlerweile in ganz Deutschland ausgebreitet. Besonders gern wächst sie in der Nähe von Mauern und Steinen.

Die Wirkung des gelben Krautes

Wenn man das Schöllkraut wachsen lässt, kann es eine Höhe von 70 Zentimetern erreichen. Seine gelben Blüten zeigen sich von April bis in den September hinein. Die beste Erntezeit liegt dabei in den Monaten Juni und Juli. Sein besonderes Merkmal ist der gelbe Saft, der austritt, wenn ihr die Stängel brecht. Da er bei Berührung die Haut gelblich färbt, solltet ihr also beim Ernten besser Handschuhe tragen. Achtet auch darauf, dass der Saft nicht mit den Schleimhäuten in Berührung kommt, da er leicht giftig ist und reizt. Gezielt eingesetzt kann er allerdings auch heilende Wirkung haben: Indem ihr den Saft des Schöllkrautes auf Warzen tupft, kann er helfen, diese zu vertreiben. Seit jeher wird das Schöllkraut daher auch als Warzenkraut bezeichnet. Doch auch getrocknet zeigt das Kraut positive Wirkung: Getrocknetes Schöllkraut, in geringer Dosierung und in Kombination mit anderen Kräutern als Tee genossen, wirkt beruhigend und krampflösend. Aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe des Saftes und der Wurzel solltet ihr Schöllkraut allerdings auf keinen Fall zu hoch dosiert genießen.


Inhaber des Bildes: Thinkstock, iStock, MIMOHE

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