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Die Brunnenkresse im Garten

Bald ist der Winter da und die meisten Kräuter im Garten und auf dem Balkon sind nicht mehr oder nur eingeschränkt nutzbar. Für mich beginnt da wieder die Saison der Gartenkresse, ein winterlicher Vitamin-C-Spender, der ganz einfach auf dem Fensterbrett wächst. Weil ich den Geschmack der Kresse so mag, habe ich etwas recherchiert und bin auf die Brunnenkresse gestoßen.

Diese gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist vor allem, der Name verrät es, dort anzutreffen , wo es fließendes Wasser gibt. Das heißt für die freie Natur, dass „Nasturtium officinale“ überall wächst, wo es kühlere Flussläufe gibt. Als Besitzer eines Kräutergartens kann man die Brunnenkresse sehr gut an Teichläufen anpflanzen, noch besser ist es, wenn man eine Kräuterspirale hat, denn hier eignet sich die „Wasserzone“ perfekt!

Wasserkresse, wie die Pflanze auch  genannt wird, ist auch im Winter grün und kräftig. Ihre Blütezeit beginnt im Mai, dann entwickeln sich weiße Kronblätter und gelbe Stempel. Wenn man Brunnenkresse in der freien Natur sammeln möchte, sollte man vor allem auf diesen gelben Staubbeutel achten, da eine Verwechselungsgefahr mit dem Bitterem Schaumkraut (Cardamine amara) besteht. Das ist zwar ungefährlich, da auch das Schaumkraut ungiftig ist, aber wir wollen ja Brunnekresse sammeln 😉

Wer sich den Weg ersparen möchte, pflanzt sich die Brunnenkresse wie gesagt im Garten an. Man kann sie sehr gut zusammen mit Wasserminze kombinieren. Gegessen wird das Kraut wie ein Gemüse, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Brunnenkresse so einige heilende Eigenschaften hat. Die Verwendung in der Volksmedizin werde ich demnächst natürlich ebenfalls erläutern.

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  • Dieter
    15. Mai 2010 at 13:54

    Wir holen uns April bis Mai die Brunnenkresse aus einem kleinen Bach in Wohnnähe und verzehren sie so auf Butterbrot. Das schmeckt uns sehr gut. Beginnt diese zu blühen, schmeckt sie bitter, und für uns ist die Kressezeit vorbei.