Kräuter als Heilmittel

Die Brunnenkresse in der Heilkunde

Der Vorteil vieler Heilkräuter ist, dass man sie einfach essen kann. Das macht natürlich viel mehr Spaß als die Einahme von Tabletten.

Die Brunnenkresse ist so ein Kraut. Ihre dicken, saftigen Blätter sind fast ganzjährig verfügbar. Die Anwendungsgebiete der Heilpflanze liegen vor allem im Bereich von Entzündungen der Haut, der Gelenke und des Zahnfleisches, Verschleimungen der Atemwege und Verdauungsstörungen. Schwangere sollten von der Einnahme der Brunnenkresse absehen und empfindliche Menschen, die zu Reizungen der Schleimhaut neigen, sollten vorsichtig mit ihr umgehen, denn das Kraut enthält neben vielen Bitterstoffen auch Senföle.

Aufgrund dieser und anderer Inhaltsstoffe eignet sich die Brunnenkresse jedoch auch für eine Blutreinigungskur mit Kräutern im Herbst oder Frühjahr. Darüber hinaus enthält Nasturtium officinale, wie man den Kreuzblütler auch nennt, viele Vitamine (C, A, B1, B2, E) und Mineralstoffe (Eisen, Jod, Phosphor, Calcium und Zink). Gerade im Winter ist die Einnahme von Kressesorten darum empfehlenswert. Wer Brunnenkresse in der Natur nicht findet oder sie nicht im Garten hat, kann darum zu diesem Zwecke auch auf die Gartenkresse zurückgreifen, die auf jeder Fensterbank gedeiht.

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