Rezepte mit Kräutern

Die Kräutermarinade darf in der Küche nicht fehlen

Die Kräutermarinade ist für Fleischgerichten, wie für einige vegetarische Rezepte, wichtig. Wie aber mariniert man richtig?

Früher wurde Fleisch in Salz mariniert bzw. gebeizt, damit es länger haltbar wurde. Heute versteht man unter marinieren, das Einlegen von rohem Fleisch, Fisch oder Gemüse in einer gewürzten Flüssigkeit. Die Marinade macht das Fleisch nicht nur aromatischer, sonder auch zarter. Welcher verschiedenen Form von Kräutermarinaden gibt es? Wie gelingt eine gute Kräutermarinade für ein vegetarisches Gericht und für leckeres Grillfleisch? Hier eine kleine Einführung mit zwei Rezeptvorschlägen.

Die Kräutermarinade – Das A und O des Grillmeisters

Es gibt drei verschiedene Arten von Marinaden, die man sowohl für Fleisch, Fisch oder Gemüse verwenden kann.
Die erste Variante ist die saure Marinade. Hierbei ist Wein, Essig und Öl die Grundlage. Durch das Beifügen verschiedener Kräuter und Gewürze wird das Fleisch besonders zart. Diese Marinade ist auch für Wild geeignet.
Die zweite Art der Marinade ist die Öl-Marinade. Bei dieser verwendet man Pflanzenöle, die nicht kaltgepresst wurden. Auch sie wird mit Kräuter und Gewürzen verfeinert, wobei sich Paprikapulver, Pfeffer oder Chili-Pulver besonders eignen. In dieser Marinade kann man das Fleisch nicht nur einlegen, sondern es auch während des Grillens bestreichen.
Die dritte Sorte ist die süße Marinade. Bei dieser wird neben Öl und Kräutern, z.B. Honig als Basis verwendet. Sie eignet sich besonders gut für Hähnchengerichte.

Was muss man beim Marinieren beachten?

Damit die Marinade auch greift, muss das Fleisch mindestens zwei Stunden vorher mariniert werden. Besser ist es, wenn man dies schon am Vortag tut, da so am besten das Aroma der Kräutermarinade aufgenommen wird. Das Fleisch, der Fisch oder das Gemüse sollte vor dem Marinieren trocken getupft werden. Weiterhin darf man zum marinierten Fleisch auf keinen Fall Salz geben, da es dem Fleisch Flüssigkeit entzieht.

Die Kräuter für die Marinade auswählen

Zu den Basisrezepten gehören verschiedene Kräuter. Diese können frisch, tiefgekühlt oder getrocknet sein. Das Beste Resultat erhält man aus frischen Kräutern. Knoblauch passt zu fast jeder Fleischsorte. Dazu kann man z.B. noch Basilikum, Thymian, Estragon, Majoran, Rosmarin, Petersilie, Paprikapulver, Honig und Pfeffer geben.

Auch ein Schutz gegen Krebs

Neben dem fruchtig-frischen Geschmack des marinierten Fleischs gibt es auch einen positiven Nebeneffekt: Besonders Salbei und Rosmarin, aber auch Thymian und Knoblauch enthalten Antioxidantien, die der Bildung von krebserregenden Stoffen entgegenwirken. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin.

Rezepte mit (Kräuter-)Marinade

Marinierter Schafskäse (4 Portionen)

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 kl. Zwiebeln
  • 2 Chilischoten
  • 500 gr. Schafkäse
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 2 TL Olivenöl
  1. Knoblauch und Zwiebeln abziehen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Chilischoten aufschneiden, entkernen und waschen.
  3. Schafskäse würfeln.
  4. Alle Zutaten mit dem Lorbeer und den Pfefferkörnern im Glas schichten.
  5. Öl darüber träufeln und mindestens 3 Tage ziehen lassen.

Dazu Fladenbrot reichen. Die Marinade kann auch zum Grillen verwendet werden.

Marinierte Hähnchenspieße mit Fenchel und Limette (8 Portionen)

  • 2 Limetten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 feingehackten Zweig Rosmarin
  • ½ TL Fenchelsamen
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Honig
  • 4 x Hähnchenbrustfilet
  1. Die Schale der Limette abreiben und den Saft auspressen.
  2. Knoblauch pressen, Rosmarin hacken und die Fenchelsamen zerstoßen.
  3. Das Ganze mit Olivenöl und Honig verrühren. Pfeffer dazugeben.
  4. Die Holzspieße ca. 10 min. wässern, damit sich das Fleisch später löst.
  5. Die Filets in 4 Streifen schneiden und wellenförmig aufspießen.
  6. Mit Marinade begießen und über Nacht ziehen lassen.

Auf dem Grill oder in der Pfanne garen.

Viel Spaß dabei und guten Appetit.

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