Kräuter als Heilmittel/ Ratgeber

Die Poleiminze in der Heilkunde

Trotz ihrer Giftigkeit ist die Poleiminze eine Heilpflanze, solange sie äußerlich angewendet wird.

So hilft sie vor allem gegen Beschwerden während der Menstruation und bei Verdaaungsstörungen. Da das Kraut auch anregend auf die Gebärmutter wirkt, darf sie nicht während einer Schwangerschaft angewendet werden. Ebenso tabu sind Stillzeit und allgemein die Behandlung von Kindern.

Man kann einen Tee aus ihr kochen, den man nicht trinkt, sondern für Umschläge und Waschungen benutzt. Auch die äußerliche Anwendung von Poleiminzen-Öl ist möglich.

Sehr gut ist die Wirkung des Krauts als Insektenabwehr: So kann man sich mit dem Öl, dem Tee oder einfach so, mit den Blättern der Pflanze, einreiben. Dies hält Insekten wie Mücken fern. Eine andere Möglichkeit ist ein Strauß von Poleiminze auf dem Tisch. Beispielsweise wenn man abends noch einige Stunden im Freien sitzt und Mücken die Szenerie stören. Es reicht, ab und zu an den Blättern zu reiben, um die wirksamen ätherischen Öle freizusetzen. Darüber hinaus ist die Poleiminze im Volksmund auch als Flohkraut bekannt. Es wird hin und wieder empfohlen, Haustieren Poleiminze in Unterlagen einzunähen, damit die Flöhe sich von ihnen fernhalten. Ich persönlich wäre damit vorsichtig, denn gerade junge Hunde und Katzen knabbern an ihren Liegeplätzen und könnten so die giftige Pflanze aufnehmen.

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