Kräuter als Heilmittel/ Kräutersorten

Die Teufelskralle: Afrikanisches Heilkraut

Ihr Heimat hat sie in den Steppen Afrikas, dennoch ist die Teufelskralle auch hierzulande als Heilpflanze bekannt und geachtet.

Die Afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) wird auch Trampelklette genannt. Dieser Name bezieht sich auf die kriechende Wuchsform des Sesamgewächses: Die bodennahen Triebe werden bis zu 1,5 Meter lang und bilden rosa bis pinke Blüten aus, die mit dem Steppenboden einen schönen Kontrast bilden. Durch haken- bzw. krallenförmige Früchte, die wie Kletten an vorbeigehenden Tieren hängen bleiben, verbreitet die Pflanze sich.

Ihr überaus interessantes Dasein über dem Boden wird nur noch durch die unterirdischen Qualitäten übertroffen: Die Speicherwurzeln der Teufelskralle besitzen Heilkräfte, da sich hier die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze sammeln. Da es sich bei den Speicherwurzeln nur um die sekundären Verästelungen handelt, können sie geerntet werden, ohne der Pflanze zu schaden. Das klingt im ersten Moment alles ganz gut, schien aber bisher in der Umsetzung wenig Beachtung zu finden, denn obwohl es genügen würde, die Speicherwurzel zu ernten, wurden die Bestände durch zusätzliche Ernte der Primärwurzel stark dezimiert. Das ist besonders darum sehr bedenklich, weil der Lebensraum der Heilpflanze sehr eingeschränkt ist.

Mehr zur Heilkraft der Pflanze und wie man sie anwenden kann, verrate ich in einem weiteren Beitrag.

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