Kräutergarten/ Kräutersorten

Duftpelargonien: Pflege, Vermehrung, überwintern

Sonnenanbeterinnen für Balkon und Terrasse

Den nächsten Sommer, so wir einen haben werden, kommen bei mir auf jeden Fall Duftpelargonien zum Einsatz. Je mehr ich über diese schönen Pflanzen recherchiere, desto mehr bin ich in diesem Vorsatz bestärkt…

Wie schon gestern berichtet, ist die Auswahl an unterschiedlichen Varianten riesig, die Pelargonien scheinen, ähnlich wie die Minze, zur Sippenbildung zu neigen 🙂  Und dabei sind sie ja nicht nur eine Augenweide und ein Dufterlebnis, sondern besitzen auch ihre Anerkennung als Heilpflanze, zum Beispiel als natürliche Form der Antiobika oder in Form des wunderbar wirkenden Pelargonien- Glühweins gegen Grippe.

Bevorzugter Standort der Pelargonien

Als Südafrikanerinnen bevorzugen sie einen hellen und sonnigen Platz und benötigen viel frische Luft. Da Duftpelargonien kälteempfindlich und nicht winterhart sind, sollte man sie dringend vor dem ersten Frost nach Drinnen ins Winterquartier holen. So eignen sie sich damit bestens als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse. Natürlich kann man sie den Sommer über auch in den Garten pflanzen, aber, wie gesagt, sollte bitte ans rechtzeitige Ausgraben und Umziehen denken.

Pelargonien Erde

Die Wurzeln stehen gern in einem leichten, lockeren und humosen Substrat, das aber nicht zu stark gedüngt werden sollte. Bestens geeignet daher auch der selbstgemachte Kräuter-Dünger...
Rezeptur zum Selbermachen von Pelargonien Erde:

  • Ein Teil Lehm
  • Zwei Teile Sand
  • Zwei Teile Kompost
  • Darunter eine 2 cm hohe Drainage (z.B. Tonscherben, Blähton oder Kies)

Pflege und Vermehrung

Gedüngt werden kann bis Ende August alle 14 Tage. Schauen Sie nach optimalen Pflanzzeiten und Düngezeiten auch im Mondkalender von Maria Thun nach. Sonnig stehende Topf-Pelargonien müssen täglich
gegossen werden, vertragen aber auch keine Staunässe. Welke und schadhafte Blätter ganzjährig und regelmäßig entfernen. Pelargonienhybriden vor dem Auszug aus dem Winterquartier im Frühjahr zurückschneiden. Die gekappten Triebspitzen kann man als Stecklinge verwenden.

Duftige Freude an diesen tollen Pflanzen!

Quelle:
Die besten Kräuter für Beete und Töpfe von Ute Bauer

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