Kräutersorten

Eberraute im Garten: Pflege und Standort

Die Eberraute heißt auch Coca-Cola Strauch, weil die fedrigen Blätter der hellgrünen Pflanze danach riechen und schmecken.

Benutzt man jedoch nicht ausschließlich die jungen Triebspitzen und insgesamt zu viel davon, kann das Kraut schnell bitter werden. Seinen Namen hat es nicht von Ebern, sondern eher vom Wortstamm Aber-, der semantisch auf etwas „Falsches“ hinweist. Somit würde Eberraute eigentlich „Falsche Raute“ bedeuten, bekannt ist sie aber auch unter den Bezeichnungen „Pastorenkraut“ oder „Stabwurz“.
Im Garten mag das Gewächs kalkhaltige, humöse Böden, die eher trocken sind. Ein Platz in der Sonnen weiß Artemesia abrotanum zu schätzen. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und blüht (eher selten) im August. Die Erntezeit beginnt im September und erstreckt sich bis in den Herbst. In der Küche wird die Eberraute wie Beifuss verwendet und schmeckt in Salaten, Soßen und fettem Braten. Darüber hinaus wird die Pflanze auch in der Aromatherapie und Homöopathie eingesetzt. Im Aberglauben gehört die Pflanze zur Liste aphrodisierender Kräuter. Sie soll  junge Mädchen außerdem in Amor-Manier verzaubern. Früher wurde sie zudem auch als leicht anregendes Riechkraut verwendet.

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