Kräutergarten

Echter Alant: Pflege im Garten

Alant ist eine fast vergessene Pflanze mit zahlreichen und vor allem schon sehr alten Anwendungsmöglichkeiten in der Pflanzenheilkunde. Darüber hinaus ist der Echte Alant (Inula helenium) aber auch eine sehr schöne Zierpflanze im Kräutergarten.

Der gelbe Korbblütler zeigt seine Pracht von Juli bis September und wird als Mehrjährige bis zu zwei Meter hoch. Schon Theophrast und Dioskurides sollen den Alant genutzt haben, daher hat er aber nicht seinen Zusatz „helenium“. Dieser soll aus der griechischen Mythologie stammen. Helena soll, bevor Paris sie entführte, ihre Hände mit den Blüten der schönen Pflanze gefüllt haben. Eine Variante des Mythos besagt, dass an der Stelle, an der die Tränen Helenas den Boden berührten, später Alant gewachsen sein soll.

Die Sagen bringen uns zwar auf den ersten Blick nicht weiter, können aber für eine Eselsbrücke dienen. Die Pflanze braucht nämlich einen nährstoffreichen, leicht feuchten Boden (sinnbildlich dafür die Tränen der Helena) und sollte am besten vollsonnig bis halbschattig stehen (Griechenland liegt im Mittelmeerraum, Sinnbild für warmes, sonniges Klima). Staunässe sollte am besten vermieden werden, das gilt aber für die meisten mediterranen Kräuter. Wird der Alant zu hoch kann man ihn abstützen. Die Staude wächst besonders gut, wenn sie viel Platz zum entfalten hat. Alant ist winterhart.
Eine Verbreitungskarte in Deutschland findet man hier.

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