Kräuter als Heilmittel

Englische Wasserminze (Preslia cervina) in der Heilkunde

Die Englische Wasserminze (Preslia cervina) findet man in seichten Gewässern oder auf feuchten Wiesen. Die Duftpflanze mit den bläulichen bis violetten Blüten riecht stark nach Menthol und wird insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

Der Duft ihrer ätherischen Öle ist für die Englische Wasserminze (Preslia cervina) charakteristisch. Dabei ist sie als Heilpflanze bei den Menschen seit jeher ein geschätztes Kraut.

Ein Brei aus den frischen Blättern der Englischen Wasserminzen wirkt kühlend und leicht betäubend und sorgt bei Insektenstichen für Linderung. Gegen Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Fieber hilft ein Tee aus den getrockneten Blätter der Englischen Wasserminze. Dafür zwei Teelöffel Blätter mit 250 Milliliter heißem Wasser übergießen und etwa fünf Minuten ziehen lassen.

Die ätherischen Öle der Englischen Wasserminze können gegen Nervenleiden eingesetzt werden. Vor allem bei Kindern ist aber zu einer dezenten Anwendung geraten, weil bei einem Einsatz im Mund- und Nasenbereich Atemstillstand herbeigeführt werden kann.

Vorsicht: Öle sollten nur äußerlich angewendet und Tees nur in Maßen genossen werden. Bei Dauergebrauch können sonst Schäden der Leber auftreten. Wenn man die Englische Wasserminze selber auf den Wiesen sammelt, sollte sie auf keinen Fall mit ihrer giftigen Verwandten, der Poleiminze, verwechselt werden! Denn sicher zu unterscheiden sind die beiden Pflanzen nur anhand ihres Blütenstands.

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