Ratgeber

Ernte von Heilkräutern im Herbst

Die Erntezeit von Kräutern ist auch jetzt, im November, noch nicht vorbei. Besonders Heil- und Wildkräuter können jetzt noch gesammelt werden.

Noch bis Mitte November sollten die Wurzeln des Alant geerntet werden, dann endet die Saison zunächst. Bei anderen Kräutern wie dem Baldrian beginnt sie jedoch gerade erst. Seine Wurzeln lassen sich trocknen und dann weiterverwenden.Gleiches gilt für Beinwell (Wurzeln) und Bibernelle (Wurzeln),

Etwas beeilen sollte man sich beim Beifuß (Blätter, Kraut) und auch im Falle der Brennnessel (Blätter), deren Erntezeit endet nämlich bald.  Im Dezember beginnt die Erntezeit für das Echte Barbarakraut (Blätter).Schon etwas früher startet die beste Zeit, um Pastinaken (Wurzeln, Samen), die Wurzeln der Nachtkerze, die Früchte der Klette. Das Gewöhnliche Hirtentäschelkraut und die Vogelmiere sind ganzjährig zu ernten.

Darüber hinaus kann jetzt und den gesamten Winter hindurch ein kleiner Kräutergarten auf der Fensterbank für den richtigen Vitamin- und Frischekick sorgen. Salbei und Katzenminze stehen bei mir sogar noch draußen auf dem Balkon. Wobei der Salbei dort den gesamten Winter verbingen wird. Auf der Fensterbank machen sich jetzt besonders Gartenkresse, Basilikum und etwas Rosmarin gut. Die Kresse ist ein Super Vitamin-C-Spender und unheimlich einfach und schnell zu züchten, Basilikum kann man – falls es eingeht – leicht nachkaufen und Rosmarin ist sowieso sehr genügsam.

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