Kräutersorten

Gartenkresse

Die Gartenkresse ist eines meiner Lieblingskräuter, weil sie sagenhaft schnell wächst und ein ganz besonderes Aroma hat.

Kresse gehört zu den Kreuzblütlern und stammt vermutlich aus West-oder Zentralasien.
Das vielfältige Gewürz kann auf Küchenpapier ausgesät werden und ist schon nach einer Woche bereit für den Verzehr. Man muss nur darauf achten, die Samen vorher einige Stunden einzuweichen.

Im Garten angebaut kann „Lepidium sativum“ Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern erreichen und sogar Blüten und Schoten bilden. Die Verwendung der Keimlinge ist jedoch verbreiteter. Man kann sie auf Brot essen, wobei der scharfe, senfähnliche Geschmack am besten zur Geltung kommt. Aber auch in Soßen und Dips kann man Kresse sehr gut verarbeiten. Neben dem Geschmack hat das Kraut noch mehr zu bieten. Mit einem sehr hohen Gehalt an Vitamin C und B, sowie Eisen, Folsäure und Kalzium ist die Pflanze ideal, um den Nährstoffgehalt der Nahrung im Winter zu vervollständigen. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn das Kräuterangebot nachlässt, müssen wir verstärkt auf hochwertige Nahrungsmittel achten. Darüber hinaus regt Kresse, ähnlich wie Bitterstoffe, Stoffwechsel und Appetit an und wirkt bei Beschwerden der oberen Atemwege (besonders Husten und Asthma) lindernd und weist damit Ähnlichkeiten mit Fenchel und Ysop auf. In der Stillzeit kann das vielfältige Kraut sogar die Bildung von Milch anregen. Wer auf die Keimlinge nicht eine Woche warten will, kann zur Überbrückung mittlerweile fertig gezogene Kresse kaufen.

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