Ratgeber

Gerüchte um Spice und JWH-018

Der Hype um Spice ist zwar schon wieder versiegt, im Internet kursieren aber weiterhin Gerüchte und Verschwörungstheorien zu der angeblich ganz natürlichen Droge mit dem heimlich zugesetzten Wirkstoffen.

Neueste Entwicklung ist ein angeblich vom Spice-Hersteller „The Psyche Deli“ stammender Brief. Darin wird erklärt, warum das Unternehmen das synthetische Cannabinoid JWH-018 in seine Kräutermixtur getan hat, ohne die Verbraucher darüber zu informieren.

„To ensure a pleasurable consumption of our herbal products and to gain a high customer satisfaction we decided to add JWH-018 to all our products. This cannabinoid has been tested in our labs for several months before introducing it on the market. Our team invested a lot of time and money to ensure the quality and the harmlessness of JWH-018. „ (Quelle: Heise)

Auf Deutsch heißt das, man haben dem Verbraucher nur etwas gutes tun wollen. Die zugesetzte Chemikalie JWH-018 sei ungefährlich, habe man sie doch monatelang getestet. Geschwiegen hat der Konzern angeblich deswegen so lange, um einen Vorsprung vor den Konkurrenten zu haben, denn Spice ist nicht die einzige, mittlerweile verbotene Kräutermischung, die es jahrelang in Headshops zu kaufen gab.

Das ist nur eine laue Erklärung, denn bereits im Januar soll Spice mit einem anderem künstlichen Rauschmittel als „Booster“ gefunden worden sein.

Das schlimme an den synthetischen Mitteln ist, dass über Langzeitwirkungen bisher nur wenig bekannt ist, sie jedoch dennoch von Konsumenten und Dealern positiv aufgenommen werden, da in vielen Ländern die Verbote oder Richtlinien für echtes Cannabis verschärft wurden. So  komme es laut Heise auch immer wieder dazu, dass sogar Drogen auf dem Schwarzmarkt synthetisch gestreckt werden. Dass ein Kiffer ja nur natürliche Drogen zu sich nimmt, zählt als Argument also nicht mehr!

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