Kräuter als Heilmittel

Heilkräuter für gesunde Knochen und Gelenke

Heilkräuter für gesunde Knochen und Gelenke

Das menschliche Skelett setzt sich aus bis 212 Knochen und 143 Gelenken zusammen. Hinzu kommen noch jede Menge Muskeln, Bänder und Sehnen – und irgendwo im Körper ziept und zwackt es immer. Die Ursachen für Knochenleiden und Gelenkbeschwerden sind vielfältig. Die Natur hält einige Heilkräuter wie Arnika, Ringelblume und Teufelskralle bereit, die Schmerzen lindern können.

Pflanzliche Hilfe: Heilkräuter für Knochen- und Gelenkbeschwerden

1. Ackerschachtelkraut (Zinnkraut)

Die Pflanze Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) enthält Kieselsäure unterstützt den Knochenaufbau, hilft und beschleunigt den Heilungsprozess von Knochenbrüche und wirkt sich positiv auf Gelenkentzündungen aus.

2. Arnika

Die orangefarbenen Blühten der Arnika-Pflanze erinnern entfernt an Gänseblümchen. Arnika ist eine sehr bekannte Heilpflanze, die bei Arthritis und Rheuma, aber genauso bei Prellungen und Wunden hilft. Arnika wirkt entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Die gängigste Verwendung erfolgt durch Salben, die auf die Hautpartie aufgetragen werden.

3. Ringelblume

Die Blütenblätter der Ringelblume (Calendula officinalis) leuchten orange. Die enthaltenen Inhaltsstoffe werden in der Naturheilkunde verwendet und helfen bei Gelenkschmerzen.

4. Teufelskralle

Die afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) wächst in der Wüste und wirkt unterstützend bei chronischen Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden und chronischen Alterskrankheiten wie Arthrose, Rheuma und Gicht. Enthalten sind bestimmte Inhaltsstoffe, die entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften haben.

5. Weinraute

Die Weinraute (Ruta graveolens) ist eine Staude und ein wirksames pflanzliches Heilmittel beispielsweise bei Schleimbeutelentzündungen im Knie oder Schmerzen im Handgelenk.

Ursachen für poröse Knochen und schmerzende Gelenke

In jungen Jahren haben die meisten Menschen Muskel- oder Gelenkschmerzen sowie Knochenbeschwerden hauptsächlich durch Fehlbelastungen beispielsweise am Arbeitsplatz oder aufgrund von Sportverletzungen. Mit fortschreitendem Alter kommen Alterungserscheinungen wie Rheuma, Arthritis oder Osteoporose dazu. Das Gelenke sich über die Jahre abnutzen und das Knochengerüst nach und nach porös wird, ist nicht ungewöhnlich. Doch mit einer ausgewogenen Ernährung, der Vermeidung von Übergewicht sowie übermäßigem Alkoholkonsum und dem Rauchverzicht, kann der körpereigene Verfallsprozess verlangsamt werden. Daher sollten sie sich möglichst vitamin- und nährstoffreich ernähren. Wichtige Aufbaustoffe für Knochen sind unter anderem Calcium, Magnesium, Kieselsäure, B-Vitamine (Folsäure) und Vitamin K.

Bildquelle: Pixabay, arnica, 1603658 1280

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