Tees

Herstellung von Amacha-Tee

Der süße Hortensien Nektar regnete zu Buddhas Geburt vom Himmel

Eine wirklich schöne und farbenprächtige Geschichte um die Geburt Buddhas, wie ich finde. Und genauso wächst die japanische Tee- Hortensie: süß, lieblich und prächtig.

Der  Amacha-Tee, der auch zu rituellen Zwecken in Japan jedes Jahr zum Geburtstag Buddhas eingesetzt wird, ist ein liebreizendes Getränk, das einer gewissen Rezeptur bezüglich der Herstellung bedarf, um diesen typischen Geschmack aufzuweisen.

250-mal süßer als Zucker…

…ist der Inhaltsstoff der Amacha-Blätter, der Süßstoff Dulcin, auch Phyllodulcin genannt. Jedoch erst durch Aufspaltung mit Wasser wird das eigentliche Phyllodulcin freigesetzt.

Fermentierung der Amacha-Blätter

  • Daher erklärt sich auch die Fermentierung der Amacha-Blätter, denn dadurch werden die Blätter noch süßer. Es reicht hierbei schon aus, die angewelkten Blätter bei ungefähr 20 bis 25 Grad an einem feuchten Ort für ein bis fünf Tage aufzubewahren, um die Süßkraft zu verstärken.
  • In Japan wird die Tee-Hortensie an der Sonne getrocknet, dann wieder befeuchtet und in hölzernen Gefäßen 24 Stunden fermentiert, wodurch die Blätter eine dunkelbraune Tönung bekommen.
  • Einfaches Rezept: die Blätter zerreiben und dann trocknen.
  • Auch eine einfache und frische Methode, um die Süßwirkung zu maximieren: die frischen, mit kochendem Wasser überbrühten Blätter einfach länger Ziehen lassen, sagen wir für über eine Viertelstunde.
  • Angeblich erinnert der Geschmack des Amacha an Mate Tee und schmeckt so süß, als wäre in jedem Hortensien-Blatt ein Teelöffel Zucker enthalten.

Ich werde mir ein Pflänzchen für diesen Sommer anschaffen 🙂

Quelle:
Ruehlemanns Kräuter und Duftpflanzen- Katalog 2009/2010

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