Rezepte mit Kräutern

Holunder-Honig-Bonbons: Lecker und gut gegen Husten

Die Holunder-Honig-Bonbons schmecken nicht nur Kindern, auch Erwachsene können sich damit bei Husten etwas gutes tun.

Wer behauptet, dass Hustenmittel immer bitter schmecken müssen, der liegt bei den Holunder-Honig-Bonbons falsch. Auch bei Heiserkeit entfalten die Bonbons eine wohltuende Wirkung. Das Rezept basiert auf dem bereits hier im Blog erwähnten Holunder-Honig-Sirup und eignet sich wunderbar dazu um einen Teil des Sirups länger haltbar zu machen.

Zutaten (für ca. 50 Bonbons):

  • 500 g Puderzucker
  • 4 EL Holunder-Honig-Sirup
  • 5 EL Wasser
  • 1 EL Orangensaft
  • etwas Rapsöl

Für die Verpackung: Cellophanfolie

 

Zubereitung:

  1. Zunächst den Holunder-Honig-Sirup nach Rezept herstellen und abkühlen lassen.
  2. Während der Sirup abkühlt bietet sich die Gelegenheit zur Vorbereitung ein Backblech mit Backpapier auszulegen (später bleibt dazu keine Zeit mehr).
  3. Danach den Puderzucker mit dem Wasser, Orangensaft und dem Sirup in einem kleinen Topf verrühren.
  4. Die Masse nun auf mittlerer Stufe langsam zum kochen bringen und dabei ständig umrühren. Die Herdplatte auf keinen Fall höher drehen, da der Zucker sonst zu schnell verbrennt, was die Bonbons ungenießbar macht.
  5. Wenn die Masse Blasen wirft (Vorsicht: Spritzgefahr!), ist der Zucker vollständig gelöst. Sobald sie eine zähe Konsistenz angenommen hat kann der Topf von der Platte genommen werden.
  6. Die Bonbonmasse nun so schnell wie möglich auf das Backblech gießen. Dabei muss jedoch sehr vorsichtig vorgegangen werden, denn die Masse ist deutlich heißer als kochendes Wasser.
  7. Jetzt die Bonbonmasse kurz abkühlen lassen und anschließend im noch warmen Zustand mit einem Messer ein Karomuster einritzen. Dadurch lassen sich die einzelnen Bonbons nach dem vollständigen erkalten besser auseinander brechen.
  8. Die fertigen Holunder-Honig-Bonbons in Cellophanfolie einpacken, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen und klebrig werden.

 

Ein kleiner Tipp zum Schluss:
Der Topf ist ganz einfach zu reinigen, indem man ihn mit Wasser füllt und das ganze noch einmal zum Kochen bringt. So sollten sich alle Reste im Topf einfach lösen lassen.

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  • Karin Greiner
    25. Januar 2012 at 10:03

    Sicher gut, das Rezept. Habe es schon mit Salbei, Thmian und anderen Kräutern auf ähnliche Weise probiert.

    Aber das Foto zeigt den Attich oder Zwergholunder (Sambucus ebulus), dessen Früchte nicht verzehrt werden sollten – sie gelten als giftig. Vom Zwergholunder wurde zudem früher die Wurzel verwendet, z.B. gegen Rheuma.
    In die Bonbons soll aber sicherlich der Saft vom Schwarzen Holunder (Sambucus nigra), oder?

    Schöne Grüße
    Karin

  • Susanne Wolf
    25. Januar 2012 at 17:23

    Hallo,
    zufällig kam ich auf diese Seite.
    Au weia, Beitrag Honig-Holunder-Bonbons!
    Die Abbildung zeigt den giftigen Staudenholunder (Attich)= Sambucus ebulus
    Merkt zwar wahrscheinlich sowieso niemand, aber ich wollte es doch gesagt haben!
    Woran ich das sehe? Die Dolden stehen aufrecht, es sind Blüten“bärte“ an den Beeren zu sehen. Die Blätter sind spitzer.
    Vielleicht doch besser das Bild ersetzen oder rausnehmen.
    Ich wünsche ein langes Leben und grüße
    Susanne Wolf

    • Nicole
      30. Januar 2012 at 15:47

      Hi Susanne, vielen Dank, ich habe das Foto ausgetauscht, nicht, dass hier noch giftige Holunder-Honig Bonbons in Umlauf geraten.
      Beste Grüße,
      Nicole