Holunderblütentee
“Frau Hulda, gib mir was von Deinem Holze!”
Lange noch hielt sich der Glaube an die gütige Göttin Hulda in Bayern, Schwaben oder dem Elsass. Bevor ein Holunderstrauch beernet wurde, bat man ihn respektvoll um seine Gaben.
Holunder ist als Heilpflanze ein potentes Mittel gegen alle Erkältungskrankheiten, vom Husten, über Halsweh bis hin zur Grippe. Besonders der Holunderblütentee dient zur Vorbeugung grippaler Infekte oder als fiebersenkendes Mittel, wenn man bereits betroffen ist.
Der Holunderblütentee
Zutaten für eine Tasse frischen Kräutertee
- 2 TL frische oder getrocknete Holunderblüten (ohne Stiele)
- 150 ml siedend heißes Wasser (nicht kochend!)
Zubereitung und Anwendung von Holunderblütentee
- Die Holunderblüten werden mit dem siedend heißen, nicht kochenden Wasser übergossen. Danach zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Mehrmals täglich eine frisch aufbereiteten Tee trinken.
- Als Schwitztee zum Fiebersenken heiß und ungesüßt zu sich nehmen. Zur Vorbeugung und Stärkung der Abwehrkräfte trinkt man täglich ein bis zwei Tassen lauwarmen, mit Tannenhonig (Rezept folgt auch in Kürze, uff, viel zu tun
) gesüßten Holunderblütentee. - Bei Prellungen und stumpfen Verletzungen hilft eine Kompresse aus Holunderblütentee. Dafür die doppelte Menge an Blüten als bei der normalen Tee-Zubereitung nehmen. Ein Baumwolltuch mit dem abgekühlten Tee tränken und auflegen. So oft wiederholen, bis Besserung eintritt.
- Auch als entwässernder, blutreinigender Basentee tut der Tee aus den Blüten von Sambucus nigra (der schwarze Holunder) gut. Bei einer Kur zwei mal am Tag dieses Gebräu zu sich nehmen!
Gute Besserung!
Quelle:
Mein schönes Land, Ausgabe Mai/ Juni 2010 (im Internet: www.mein-schoener-garten.de)




