Kräuter, Öle und Gewürze: Fünf Pflanzen, die heilen helfen

Tabletten und Salben gehören bei Krankheiten heute zum festen Bestandteil einer Therapie. Dabei können die Essenzen verschiedener Pflanzen oft genauso eine heilsame Wirkung entfalten – auf ganz natürliche Weise.

Gingko

Die Baumart gehört zu den ältesten ihrer Spezies und stammt ursprünglich aus China. Die Blätter des Baums finden sich in Kapseln, Tabletten und diversen Extrakten wieder. In getrockneter Form werden sie gern zu einem Tee aufgebrüht.

Gingko ist vor allem für seine positive Wirkung auf das Gehirn bekannt. Als Medikament kommen die Wirkstoffe des Baums bei Demenz und Alzheimer zum Einsatz, um den Fortschritt der Krankheiten aufzuhalten. Außerdem helfen sie beim Heilungsprozess verletzter Knochen, bei Diabetes, Entzündungen und Augenproblemen.

Leinsamen (Flachs)

Die Kulturpflanze Lein wird bereits seit tausenden von Jahren angebaut. Leinsamen wird oft in Form von Öl beim Kochen verarbeitet. Er besitzt einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Seine positive Wirkung auf die Gesundheit entfaltet Leinsamen auf vielfältige Art und Weise:

So hat eine Studie herausgefunden, dass Leinsamen eine vorbeugende Wirkung gegen Darmkrebs hat, eine andere weist die blutdrucksenkende Fähigkeit des Leins nach. Auch beim Kampf gegen überflüssige Pfunde hat sich die regelmäßige Einnahme von Leinsamen mit der Nahrung bewährt.

Kurkuma (Gelbwurz)

In Pulverform fällt Kurkuma mit seiner prägnanten, orange-gelblichen Farbe sofort in jedem Gewürzregal auf.

Der Gelbwurz hat seine Wurzeln in Indien und ist seit tausenden von Jahren für seine positive Wirkung bei verschiedenen Krankheiten bekannt. Kurkuma beugt Krebs und DNA-Mutationen vor, hat eine entzündungshemmende Wirkung hilft bei Hautkrankheiten sowie Gelenk-Arthritis.

Echinacea (Sonnenhut)

Die Essenzen aus dem Kraut oder der Wurzel des Sonnenhuts finden sich in häufig Tees und Säften wieder. Oft werden sie als natürliches Medikament auch in Form von Tropfen mit Wasser zu sich genommen.

Echinacea ist in erster Linie dafür bekannt, dass es das Immunsystem stärkt. Die Wirkstoffe der Blume haben gegen Erkältungen und grippale Infekte eine vorbeugende Wirkung. Außerdem helfen sie bei einer Bronchitis oder anderen Infekten der oberen Atemwege.

Gemeine Nachtkerze (Rapontika-Wurzel)

Das aus der gemeinen Nachtkerze gewonnen Öl hilft bei so verschiedenartigen Beschwerden wie dem prämenstruellen Syndrom oder Ekzemen. Einige Studien haben herausgefunden, dass die Wirkstoffe dieser Pflanze entzündungshemmend wirken. Außerdem helfen sie, die Lebensqualität von Patienten mit multipler Sklerose zu verbessern und Hautentzündungen zurückzudrängen.

Daneben wird der gemeinen Nachtkerze eine positive Wirkung bei Beschwerden im Brustkorb, Wechseljahres-Symptomen, Nervenschädigungen durch Diabetes sowie bei Bluthochdruck zugeschrieben.

Bildnachweis: Pixabay, 3771980, Uki_71

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