Kräutergarten

Kräuter vom Gartenteich

Inhalt des Artikels sind die Kräuter vom Gartenteich.

Ein Teich im Garten sieht mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt nicht nur schön aus, sondern kann auch ideal zum Anpflanzen verschiedener Kräuter genutzt werden. Ob am Ufer oder im seichten Wasserlauf – ein Gartenteich bietet ideale Voraussetzungen für ein Biotop, in dem Kräuter wachsen und gedeihen. Folgende Kräuter eignen sich besonders gut, um sie am eigenen Gartenteich zu ernten:

  • Wasserminze (Mentha aqutica): Wie ihre bekannte Verwandte, die Pfefferminze, eignet sich auch die Wasserminze für frischen Tee. Dafür einfach die frischen oder getrockneten Blätter der Pflanze mit kochendem Wasser aufgießen, ziehen lassen und damit zum Beispiel Magenbeschwerden lindern. Die Wasserminze wächst am Ufer des Gartenteichs, gerne auch einige Zentimeter unter Wasser.

  • Brunnenkresse (Nasturtium officinale): Die Brunnenkresse ist reich an Vitamin C und ist durch ihren scharfen, leicht bitteren Geschmack lecker in Salaten. Die fleischigen, runden Blätter können fast das ganze Jahr über geerntet und sollten roh verzehrt werden. Wie der Name schon vermuten lässt, mag die Brunnenkresse es gerne feucht, weswegen sie sich auch im und am Gartenteich wohl fühlt.

  • Beinwell (Symphytum officinale): Durch die begünstigte Heilung von Knochenbrüchen, hat die spitzblättrige und violett blühende Pflanze ihren Namen. Die Wurzel des Beinwells kann eingekocht zur Salbe zur Schmerzlinderung angewendet werden. Doch auch den Blättern wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Roh verzehrt werden sollte der Beinwell, der am besten an Wasserläufen gedeiht, nicht.

  • Wasserpfeffer (Persicaria hydropiper): Das scharfe Kraut wächst am Teichrand und kann nach der Ernte der rötlichen Blätter im Herbst viele Speisen verfeinern. Als Tee aufgegossen kann der Wasserpfeffer Menstruationsblutungen regulieren oder Hämorrhoiden bekämpfen. In früheren Zeiten wurde Wasserpfeffer bei Frauen auch zur Empfängnisverhütung eingesetzt.

  • Bachbunge (Veronica beccabunga): Frisch gepflückt und zum Beispiel im Salat verzehrt, kann die Bachbunge Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen und die Verdauung anregen. Die Pflanze wächst sehr hoch, weshalb sie auch tiefer im Gartenteich angepflanzt werden kann.

  • Seerose (Nymphaea alba): Vielen nur als dekorative Blüte auf Seen und Teichen bekannt, hat die Seerose allerdings auch heilende Kräfte. Ein Tee aus den Blüten beruhigt und lindert Ängste. Die Wurzel kann gegen Kopfschmerzen und Entzündungen eingesetzt werden. Früher wurde die Seerose verwendet, um bei Mönchen und Nonnen die sexuelle Lust einzudämmen.

  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia): Die kriechend wuchernde Pflanze mit ihren pfenniggroßen Blättern und den gelben Blüten ist am Gartenteich besonders hübsch und wächst dort wegen des feuchten Bodens gut. Ihre Blätter können als Tee bei Durchfall und Husten und kleingeschnitten auf der entsprechenden Stelle gegen Rheuma helfen.


IMG: Thinkstock, iStock, Maria Brzostowska

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