Rezepte mit Kräutern

Kräuterbutter selber machen: So klappt’s

Kräuterbutter selber machen: So klappt's

Der Geschmack selbstgemachter Kräuterbutter ist unschlagbar. Aber nicht nur das: Die wertvollen Inhaltsstoffe der Kräuter gelten als sehr gesund. Kräuter sind reich an Vitaminen, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen sowie ätherischen Ölen. Zudem ersetzen sie Salz.

Frische Gartenkräuter selbst ernten oder kaufen

Kräuter im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu ziehen und frisch zu verarbeiten ist eine super Sache. Dennoch muss niemand verzagen, wenn er nicht über eine eigene Ernte verfügt. Frische Kräuter aus dem Lebensmittelgeschäft oder vom Wochenmarkt sind ebenso geeignet. Auch getrocknete oder gefrostete Kräuter können zur Herstellung von Kräuterbutter in der heimischen Küche verwendet werden. Passend zu Grillgerichten, Kartoffeln, Gemüse oder einem knackigen Baguette – selbst gemachte Kräuterbutter kommt immer gut an!

So leicht geht‘s

Um Kräuterbutter herzustellen, brauchen Sie tatsächlich nur Utensilien, die in jeder Küche vorhanden sind: eine Schüssel und eine Gabel.

Zuerst sollte die Butter auf Zimmertemperatur erwärmt werden. Ihre Konsistenz ist ideal, wenn sie problemlos mit der Gabel zerdrückt werden kann.

Kräuter der Wahl werden anschließend fein gehackt und untergehoben. Bezüglich der Auswahl der Kräuter ist erlaubt, was schmeckt. Petersilie, Schnittlauch, Minze, Melissen, Kresse, Lavendel, Thymian, Rosmarin, Pfeffer und alle anderen Gewürze können in der Butter verarbeitet werden. Tipp: Einige Kräuter reagieren beim Hacken und verlieren schnell ihre grünliche Farbe. Durch eine zügige Verbindung mit der Butter kann das verhindert werden.

Die weiche Kräuterbutter in Form bringen

Jetzt ähnelt die Butter einem Rührteig. Um sie in Form zu bringen, wird ein Stück Klarsichtfolie benötigt. Die Kräuterbutter wird auf eine Seite der Folie gegeben und die andere Seite darüber gedeckt. Vorsichtig mit Hilfe der Finger oder mit einem geeigneten, länglichen Gegenstand die Butter zu einer Rolle formen. Der Durchmesser kann bei etwa drei Zentimetern liegen. Die fertige Rolle kommt anschließend solange in den Kühlschrank, bis die Butter ihre ursprüngliche Konsistenz erreicht hat.

Hübsch servieren oder stilvoll verschenken

Nun muss nur noch entschieden werden, was mit der selbst gemachten Kräuterbutter geschehen soll. In Scheiben geschnitten, kann sie dekorativ serviert werden. Außerdem eignet sie sich als geschmackvolles Mitbringsel, beispielsweise zu einer Grillparty.

Um sie zu transportieren, sollte sie wegen des hohen Fettgehalts in Backpapier verpackt werden. Das heißt: Einrollen, die Enden des Papiers in sich verdrehen und mit einem Band verschließen. Gemeinsam mit dem Band könnten ein Etikett und ein paar Zweige getrockneter Kräuter verknüpft werden. Frischer Lavendel mit seinen leuchtend blau-violetten Blüten macht das praktische Geschenk zum echten Hingucker.


Bildquelle: Pixabay, 824628, Ekologiskt_Skafferi

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  • Hermann
    5. November 2016 at 20:16

    Super Idee. Kräuter gibt es genug in jedem Kräutergarten! Wird mal mit verschiedenen Kräutern experimentieren.
    Herzlichen Dank!

    • admin
      15. November 2016 at 12:14

      Das freut uns zu hören! Viele Grüße vom Kräuterallerlei-Team

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