» Kräuterrezepte

Autor: Dagmar

Ein Kochrezepte-Klassiker neu entdeckt

Ich war kürzlich in Urlaub bei meiner Familie auf dem Land. Sattes Grün soweit das Auge reicht, ob vom nahen Wald her duftend, mit feinen bunten Sprenkeln verziertes Wiesengrün oder aus dem Kräutergarten. Eine geradezu inspirierende Fülle, für Den, der einen Kräuter Blog hat :-)

Dazu passend wird gekocht (und anschließend geschlemmt) und ich habe diesmal ein Kräuterrezept für eine köstliche Vorspeise mitgebracht: Für Alle diejenigen, bei Denen Salbei im Garten oder auf dem Balkon gedeiht. So wie bei mir in der Heimat, denn da gibt es einen Salbei-Busch mit über einem Meter Durchmesser. Dementsprechend gern und viel wird mit Salbei gekocht und die Salbeimäuschen, die schon im “Fähnlein der sieben Aufrechten bei Gottfried Keller” erwähnt werden, verdienen auf jeden Fall kulinarische Anerkennung.



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Autor: Kräuterhexe

Rezepte für Spargelsalat gibt es viele. In der Spargelsaison, die wie immer viel zu schnell vorbei ist, hab ich mit Spargel wieder in meiner Küche herum experimentiert. Herausgekommen ist ein sehr leckerer Spargelsalat mit Kräutern, den ich Ihnen heute vorstellen möchte.

Immer wieder habe ich versucht Spargel selbst anzupflanzen. Mein Boden scheint jedoch dafür nicht geeignet zu sein. Dabei kann ich von der mehrjährigen Pflanze mit ihren kleinen, schuppenförmigen Blättern nicht genug bekommen, denn er ist gesund und lecker. Am liebsten mag ich grünen Spargel, aus dem man auch die besten Spargelrezepte kreieren kann. Doch auch der Weiße lässt sich immer wieder neu zubereiten. Ich mache nur aus den Spargelköpfen Salat. Aus dem Rest kann man dann eine wunderbare Suppe zaubern.

Spargelsalat©flickr/bangli 1



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Autor: Dagmar

Wirtschaftlich clever und wahnsinnig lecker!

Gestern habe ich Ihnen mein ganz persönliches Fenchel- Lieblingsrezept vorgestellt, mit dem Sie auch massive Fenchel- Verweigerer (an dieser Stelle grüße ich meinen Liebsten :-) ) überzeugen können:

Der geschmorte Fenchel mit Bergkäse und einer großen Handvoll Kräuter ist von solcher Saftigkeit und einem sanft-würzigen Geschmack, dass ich ihn an dieser Stelle als Delikatesse bezeichnen möchte.



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Autor: Dagmar

Die Heilpflanze 2009 als köstliche Beilage

Erwähnt man Fenchel als Gemüse, schütteln sich die meisten Leute, auch schon mal bemerkt ? Es lässt sich vermuten, dass der kräftige, Anis-ähnliche Geschmack des Fenchel nicht allzu viele Liebhaber hat :-)

Laut Hildegard von Bingen (die ich ja gern als mittelalterliche Ayurveda Therapeutin bezeichne) ist der Fenchel eines der wirklich 100%igen Heilmittel unter den Nahrungsmitteln. Diese Wertung bekommen ansonsten nur der Dinkel und die Edelkastanie.



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Autor: Dagmar

So wird das berühmte “Hildegard-Gold” angewendet!

Die Herstellung des berühmten Bärwurz-Birnen-Honig nach einem Rezept von Dr. Wighard Strehlow (der Hildegard-von-Bingen Experte) in Zusammenarbeit mit Dr. Pohl vom Institut für Mikrobiologisch-Biochemische Analytik in Bad Saarow habe ich bereits vorgestellt.

Ich möchte nur nochmals darauf hinweisen, dass sich das “Hildegard-Gold” bei über 10 000 Darmsanierungen zu 70-80% als erfolgreich erwiesen hat! Durch die hildegardische Darmsanierung kommt Ruhe in den Darm, was eine Voraussetzung für die Stärkung eines geschwächten Immunsystems ist. Die Herstellung des Bärwurz-Birnen-Honig habe ich schon vorgestellt, nun sollen Sie mehr über seine Anwendung erfahren. Der Aufstrich ist eine köstliche Kombination von Heilpflanzen (Bärwurz, Pfefferkraut), Gewürzen (Galgant, Süßholzwurzel), Honig und Birnen. Pfefferkraut ist dabei eine Pflanze aus der Kräuter Gattung Kresse und Galgant eine Heilpflanze aus der Familie der Ingwergewächse.

Zubereitung Bärwurz-Birnen-Honig
Das Mischpulver mit den gekochten Birnen und dem abgeschäumten Honig zu einem Mus vermischen. Das Birnenwasser wird nicht verwendet, sondern weggeschüttet!  In Gläser abfüllen und kühl stellen.



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Autor: Dagmar

Das berühmte “Hildegard-Gold” versteht sich auf die Kraft aus Kräutern

Für Hildegard von Bingen und die daraus resultierende, heute wieder auflebende Hildegard-Medizin ist ein gesunder Darm das A und O der menschlichen Existenz. Alles Gute und Alles Übel ergibt sich aus einem gesunden Verdauungssystem: Krankheiten ebenso wie eine hinreißende Ausstrahlung!

Wie immer publiziere ich in diesem Zusammenhang gern meine ganz persönliche Meinung, nämlich, dass Hildegard von Bingen ähnlich wie eine Ayurveda Therapeutin gewirkt hat. Die Anhänger der mittelalterlichen Humoralpathologie haben Einiges gemeinsam mit der Lehre des Ayurveda: beiderseits werden die menschlichen “Temperamente” (Humoralpathologie) oder auch “Doshas” (Ayurveda) kategorisiert und den Nahrungsmitteln Eigenschaften wie “trocken” (Humoralpathologie) oder auch “zusammenziehend” (Ayurveda) zugeschrieben. Die einzelnen Bestandteile eines Essens waren so zu kombinieren, dass sie heilend oder förderlich auf das jeweilige Temperament wirkten und regulierten.

Und: in beiden Lehren spielt das Magen-Darm-System eine maßgebliche Rolle bezüglich der Auswirkungen auf Leib und Seele. Deswegen verfasse ich diesen Artikel zur Darmsanierung. Führt man eine hildegardische Darmreinigung durch, ist Schritt Eins die innerliche Reinigung mit dem berühmten Bärwurz-Birnen-Honig. Desweiteren spielen frische Heilkräuter im Ayurveda wie in der Humoralpathologie eine wichtige Rolle. Und: keine Rohkost, Alles dünsten…



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Autor: Dagmar

Duftende und frische Köstlichkeit

Komme ich an einem der vielen türkischen Obst-und Gemüsestände hier in Berlin vorbei, kann ich meist nicht widerstehen, ein dickes Bündel türkischer Minze mitzunehmen: Wie erfrischend und köstlich ist ein schmackhafter Minztee mit frischer Minze!

Ob zum Würzen von Hammelgerichten, in Joghurtsaucen, im Petersiliensalat und anderen orientalischen Spezialitäten: In der orientalischen Küche spielen die Minzen generell eine herausragende Rolle. Sie ist dort wesentlich beliebter als bei uns die Pfefferminze. Wenn Sie schon einmal in Nordafrika, der Türkei oder in einem arabischen Land waren, dann kennen Sie den Minztee, der aus kleinen üppig verzierten Gläsern getrunken wird…



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Autor: Dagmar

Estragon, die Feinschmecker Heilpflanze

Mit zartem Estragon Duft an den Händen komme ich sozusagen gerade frisch vom Balkon und habe beschlossen, diesem skurril-schönen und wunderbar schmackhaften Kraut unbedingt einen Artikel zu widmen.

Der Estragon (Artemisia dracunculus) gehört zur botanischen Gattung der Artemisien. Zur Familie gehören eine Reihe uralter und hochwirksamer Gewürze beziehungsweise Heilpflanzen: Darunter der Wermut (Artemisia absinthium), Beifuß (Artemisia vulgaris) oder die Eberraute (Artemisia abrotanum).



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Autor: Dagmar

Lecker und heilsam: die tolle Fenchel Knolle

Der Fenchel ist wirklich eine wundervolle, mediterrane Pflanze: anspruchslos und nahezu voll verwertbar. Aus dem Kraut wird Kräutertee gemacht, die Fenchel Samen (die nach Anis schmecken und riechen) können ebenfalls als Tee aufgegossen werden und dienen als Gewürz, die Knolle ist eine geschmackliche und hervorragend bekömmliche Gemüse Beilage.

Der Fenchel, in jeder Form, ist nach der Lebensmittel-Kategorisierung der Hildegard von Bingen eines der wenigen 100%igen Heilmittel. Er reinigt Magen und Darm, hilft bei Verstopfung und sorgt für eine natürlich gute Verdauung. Man kennt Fenchel aus der Kinderheilkunde: Eine der ersten Pflanzen, mit dem ein Kind frühzeitig in Berührung kommt, ist der Fencheltee gegen Blähungen, Magendrücken, Völlegefühl.



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Autor: Dagmar

Besser als die Antibiose sind Heilkräuter in Wein!

Nachdem ich von der professionellen Zahnreinigung zurück bin, tue ich bestimmt richtig, hier mehr zum Thema Zahnhygiene und Zahnpflege in Kombination mit Heilpflanzen und Kräutern zu veröffentlichen. Ich habe einen leichten Hang zur Parodontitis, den jedoch voll im Griff und mein Zahnarzt war nach dem Screening zufrieden, da sich meine Werte verbessert hatten.

Normalerweise reichen mir die täglichen dreimal Zähneputzen, Reinigung mit Zahnseide und Spülung mit Salbei. Zur Anwendung der Salbei Tinktur habe ich hier schon geschrieben. Teebaumöl ist mir dann willkommen, wenn das Zahnfleisch blutet und entzündet ist. Wenn die Entzündung weg ist, sollte man es nicht mehr benutzen, denn es beseitigt neben den schlechten Bakterien auch die guten Bakterien im Mundraum.

Ich habe im Hildegard-von-Bingen-Buch recherchiert, wie man die Zahnpflege weiter optimieren kann und werde grundlegend erst einmal für eine Zeit den “Kneipp”-Tipp anwenden: Zähneputzen mit kaltem Wasser und keine Zahnpasta.



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