Kräutergarten

Kräutersorten zur Anzucht im Haus

Nachdem im letzen Beitrag die Anzucht von Kräutern im Haus beleuchtet wurde, geht es hier darum, welche Sorten sich für diese Methode eignen.

Die meisten Kräuter werden im Frühjahr ausgesät. Der Umzug in den Garten ist dabei abhängig von der Winterhärte der jeweiligen Sorten. So werden einige Kräuter nach dem letzten Frost ausgepflanzt. Dazu gehören Anis, Ysop, Baldrian, Borretsch, Basilikum, Heiligenkraut, Majoran und Ziest.

Es gibt aber auch Pflanzen, die den Bedingungen im Garten schon vor Ende der Frostperiode standhalten. Eine Woche vor dem letzten Kälteeinbruch werden Goldmelisse, Minze, Muskateller-Salbei, Oregano, Petersilie, Salbei, Thymian und Wermut ausgesiedelt. Die „Hartgesottenen“ der Kräuterwelt vertragen den Umzug sogar schon zwei Wochen vor dem letzten Frost. Zu den Wenigen unempfindlichen gehören Mutterkraut, Ringelblume und Schnittlauch. Ein besonderer Tipp für den beliebten Schnittlauch: Er kann gut überwintern und dann im Frühjahr vorzeitig zum Keimen gebracht werden. Dazu schlägt man ihn zum Ende der Saison einfach in ein Behältnis ein, das mit Sand gefüllt ist. Natürlich sollte man ihn vorher zurückschneiden. Im Frühjahr kann man ihn dann zeitig aus seinem Winterschlaf wecken, indem man ihn auf der hellen Fensterbank bei nicht allzu warmen Temperaturen erneut zum Keimen bringt. Das sichert eine frühzeitige Ernte.

Quelle: M. Smith „Mein Kräutergarten“. Leipzig 2002.

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