Kräutersorten

Kresse – anspruchslos im Anbau aber voll mit Vitaminen

Kresse - anspruchslos im Anbau aber voll mit Vitaminen

Würzig, knackig und frisch kommt sie daher, die Kresse. Die schnöde Stulle lässt sie zum kulinarischen Highlight werden und versorgt uns darüber hinaus mit lebenswichtigen Vitaminen. Für Menschen, die auf eine genussvolle, gesunde Ernährung achten, gehört das Kreuzblütengewächs unbedingt dazu. Wie praktisch, dass die anspruchslose Pflanze auf vielen Untergründen gedeiht und sich sowohl im Garten als auch auf der Fensterbank ganz leicht selbst ziehen lässt.

Vitaminreich und lecker

Nicht nur ihr bemerkenswert hoher Gehalt an den Vitaminen B und C macht die Kresse zu einer gesunden Leckerei. Auch enthält sie beachtliche Mengen an Kalzium, Eisen und Folsäure. Wer seinen Salat oder das Butterbrot mit der knackigen und würzigen Gartenkresse aufpeppt, wird damit nicht nur Augen und Gaumen eine Freude bereiten, sondern gönnt sich eine Vitaminbombe gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Die leichte, würzige Schärfe der knackigen, feinen Kresse-Blätter kommt beispielsweise in Quark oder Frischkäse gerührt besonders gut zur Geltung. Aber auch eine Kresse-Suppe oder eine Kresse-Ei-Creme sollte jeder probiert haben, der gesund genießen möchte! Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird bald dem ersten Topf mit selbst gezogener Kresse auf der Fensterbank weitere folgen lassen oder sie im Garten anbauen.

Garten oder Fensterbank? Kresse selber ziehen!

Das Kreuzblütengewächs ist ein dankbarer und – sofern er nicht zuvor verspeist wird – langlebiger Pflegling. Kresse ist derart anspruchslos, dass sie sogar auf feuchtem Küchenpapier, auf Watte, Stoff und sonstigen Untergründen wunderbar gedeiht. Solange sie regelmäßig feucht gehalten wird, wächst sie sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten oder gar Schatten. Lediglich auf Kälte reagiert die feinblättrige Pflanze empfindlich. Sie verträgt – auch kurzfristig nicht – keine Temperaturen unter 0 Grad Celsius. Soll Kresse im Garten ausgesät werden, so ist es daher unbedingt empfehlenswert mit der Aussaat bis nach den Eisheiligen zu warten. Mitte Mai ausgesät, zeigen sich schon nach wenigen Tagen die ersten Kresseblättchen. Im Gartenboden wachsende Kresse hat noch mehr Aroma als ihre Schwestern auf der Fensterbank.

Knackige Vitaminbombe für Selbstversorger und Feinschmecker

Nicht nur für versierte Gärtner und Selbstversorger lohnt sich der Anbau von Kresse im Garten, auf dem Balkon oder in der Wohnung. Die Pflanze ist so pflegeleicht und dabei hübsch anzusehen, dass auch Menschen mit dem berühmten „braunen Daumen“ mit ihr kaum etwas falsch machen können. Mit wenig Aufwand gewinnen Sie nicht nur täglich an Genuss, sondern tun auch aktiv etwas für Ihre Gesundheit!

Bild: Thinkstock, iStock, Baloncici

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