Kräutersorten

Mach mit beim Heilkräutersammeln im Sommer – Jetzt wachsen die kräftigsten Kräuter

Der Artikel wird fürs Kräutersammeln.

In den Sommermonaten ist bei mir das Heilkräutersammeln angesagt, denn die Kräuter, die jetzt wachsen, beinhalten die gesamte Kraft der Sonne. Mach doch mit. Die Kräutersuche wird Dir Spaß machen. Du bewegst Dich an der frischen Luft und kannst Dir einen Vorrat an frischen Heilkräutern zulegen, welche Du gegen allerlei Krankheiten, Gebrechen und Beschwerden einsetzen kannst.

Hier verrate ich Dir, nach welchen Heilkräutern ich auf die Suche gehe, wo die Kräuter wachsen, deren Blütezeit und gegen welche Krankheiten und Beschwerden sie helfen.

Der große Sauerampfer (Rumex acetosa)

Er wächst auf Wiesen, Grasplätzen und in Wäldern und blüht vom Mai bis zum September. Nach der Heuernte gewöhnlich zum zweiten Mal. Der Sauerampfer hilft, entzündete Wunden zu heilen, gegen Unterleibsleiden, gegen Leberleiden und gegen Kopfschmerz.

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Sie finden ihn auf Wiesen und Grasplätzen sowie am Wegesrand und ähnlichen Stellen. Er wächst auf feuchten und auf trockenen Böden. Die Pflanze blüht vom Mai bis in den Oktober hinein und ist ein altbewährtes Mittel gegen harten Stuhlgang, Leberverhärtung und Hämorrhoiden. Ebenso ist der Löwenzahn ein hervorragendes Blutreinigungsmittel.

Die Brennnessel (Urtica dioica)

Die Brennnessel ist wohl jedem meiner Leser vertraut. Sie ist ein Heilkraut ersten Ranges und kann komplett von der Wurzel bis zum Samen verwendet werden. Ihr werden blutreinigende Eigenschaften nachgesagt. Sie hilft gegen Rheumatismus und soll den Haarwuchs fördern. Die Brennnessel wächst an Wegen, Mauern und auf unbebauten Stellen und blüht vom Juli bis zum September.

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Vom Johanniskraut gibt es drei Arten, von welchen die kleinste die beste ist. Die große Art, die an sumpfigen Stellen wächst, ist wertlos. Die kleinste Art findest Du auf trockenen, sonnigen Plätzen. Zerdrücke die halboffene Blüte zwischen deinen Fingernägeln. Kommt ein blutroter Saft hervor, hast Du die richtige Pflanze gefunden. Johanniskraut beruhigt die Nerven und soll die Manneskraft stärken. Die Pflanze blüht im Juli und August.

Die weiße Taubnessel (Lamium album)

Sie wächst an Waldrändern, Wegen, an Hecken und in Gärten und blüht vom April bis zum Oktober. Als Tee verabreicht, wirkt sie blutreinigend und kühlend bei innerer Hitze und Fieber.

Der Steinklee (Melilotus officinalis)

Der Steinklee, auch gelber Klee genannt, wächst überall auf Äckern, Wiesen und an den Wegen. Er blüht vom Juli bis September und hilft bei rheumatischen Geschwülsten, gegen Augenentzündungen und lindert die Beschwerden bei Koliken.

Bildquelle: Jürgen Fälchle – Fotolia

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