Kräutersorten

Mahlzeiten mit japanischen Würzkräutern aufpeppen

Mahlzeiten mit japanischen Würzkräutern aufpeppen

Sie interessieren sich für die fernöstliche Küche und deren Gewürze, oder würden gerne einmal selber etwas Exotisches zubereiten, wissen aber bei der schieren Auswahl nicht, wo Sie am besten anfangen?
Kein Problem – wir stellen zwei japanische Würzkräuter vor, welche sich ohne große Vorkenntnis verarbeiten und zudem noch einfach im heimischen Garten anpflanzen lassen.

Japanische Blütenkresse

Ursprünglich als Zierpflanze vor einigen Jahrhunderten aus Japan importiert, ist diese Kresse mittlerweile ein gern gesehenes Gemüse. Die gesamte Pflanze, also Blüten, Blätter, sowie Stängel sind essbar und erinnern geschmacklich an Rucola oder Rettich, sind aber weitaus milder als Letztere und lassen sich deshalb wunderbar als Salat zubereiten. Die japanische Blütenkresse wächst selbst bei kälteren Temperaturen ohne große Probleme und kann schon ab Februar und bis August in Saatschalen oder ab Mai in nährstoffreiche Erde gepflanzt werden. Da man im Moment relativ selten an Saatgut kommt, lohnt es sich, dieses aus den eigenen Pflanzen zu ernten und im Folgejahr wieder auszusäen.

Japanischer Ingwer

Die auch als Myoga bekannte Pflanze findet eine vielfältige Verwendung und wird meistens als Würzkraut zur Verfeinerung von Gerichten genutzt wie bei uns beispielsweise Petersilie oder Schnittlauch. Sie ist milder als die uns bekannten Ingwer-Arten, besitzt ein leichtes Orangenschalenaroma und wird in ihrem Heimatland roh gegessen oder auf Salat oder Tofu gestreut. Zudem wird Myoga eine leicht aphrodisierende Wirkung zugesprochen, wobei von der Pflanze selber verschiedene Teile verspeist werden können – Zum einen die Blütenknospen die sich bereits im ersten Jahr nach dem Einpflanzen herausbilden, zum anderen die Rhizom-enden, wenn diese noch hell und zart sind. Auch diese Pflanze lässt sich hierzulande im Frühjahr anpflanzen und kann nach bereits knapp 6 Monaten geerntet werden. Um eventuelles Umtopfen muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen, denn die Myoga soll sogar den Winter im Freien überstehen können.

Bildquelle: Pixabay, 73757, Hans

Teile diesen Artikel...Share on Google+
Google+
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Empfohlene Beiträge

No Comments

Leave a Reply