» medizinische Wirkung

Autor: Dagmar

Kommt immer wieder vor: Magenkranke Kinder

Meine Tochter hat einen nervösen Magen und zieht sich sporadisch immer wieder wie ein Magnet diverse Magen- Darm-Infekte im Kindergarten zu. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen bei Kleinkindern und Schulkindern häufig vor.

Generelle Ursachen bei Magenbeschwerden können sein:

  • Essfehlverhalten (zu viel, zu schnell, zu kalt, zu heiß)
  • verdorbene Speisen
  • schwer verdauliche Nahrungsmittel
  • Magen- Darm- Infekte
  • Rotaviren, Salmonellen
  • psychosomatische Ursachen

Gut ist es, in der Hausapotheke gegen die minder schwerwiegenden Krankheiten Heilkräuter vorrätig zu haben. Ein liebevoll zubereiteter Kräutertee aus Heilkräutern, eine Bauchmassage mit Kümmelöl, ein feucht-warmer Wickel aus Kamille: eine Behandlung, die mit kombinierter Schonkost (z.B. Kartoffelbrei mit Kümmel, Möhrenbrei, Fenchel) meist sehr gut hilft. Löffelweises Verabreichen von Flüssigkeit (eine leichte Brühe, um den Salzhaushalt zu stabilisieren, Wasser, Fencheltee) in gewissen Zeitabständen beugt Erbrechen und Dehydrierung vor.

Bei meiner Tochter zeigt dieses Vorgehen doch immer wieder erstaunliche Erfolge und ich möchte Ihnen heute einen Magentee gegen Übelkeit und Brechreiz vorstellen. Das Rezept stammt aus dem von mir geschätzten Buch “Heilpflanzen in der Kinderheilkunde” von Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser und Michaela Girsch. Es gehört zu meinen ersten Ratgebern im Krankheitsfall.



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Autor: Dagmar

Teil 2:  Informieren Sie sich über die Krankheit! Zum Beispiel bei Hildegard von Bingen.

Hildegard von Bingen sieht bei allen drei beschriebenen Krankheiten wie auch bei Gelenkrheumatismus, Arthritis, Polyarthritis als Ursache eine grundlegend falsche Ernährung, übermäßiges Essen und Trinken, dadurch ein übermäßige Ansammlung von Giftstoffen und Schlackenstoffen. Negativ erweitert wird die Ursachen-Liste auch durch charakteristische Risikofaktoren wie Stress, Ärger, Ungeduld, Zorn und Angst.

Dies ist ein bei Weitem auf das Wesentlichste zusammengeschrumpfte Resümee der Diagnose der Hildegard von Bingen. Legen Sie sich das Buch von Dr. Wighard Strehlow “Die Heilkunde der Hildegard von Bingen” zu, um sich rundum gut zu informieren. Ich gehe mit meinem Artikel auf die Bitte von Ute ein, die mich um Rat fragte, da ihr an Arthrose erkrankter Vater seit einem Jahr nur noch mit Schmerzmitteln existieren kann.

Lesen Sie hierzu auch meinen Anfangsartikel zum Umgang mit Krankheiten wie Arthrose, alternativen Behandlungsmethoden bis hin zu einem Kräuter Rezept , wie hier das Wermut Elixier zur Regeneration.



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Autor: Dagmar

Teil 1: Hilfestellung zur ganzheitlichen natürlichen Behandlung

Schmerzen, Schmerzmittel, Unbeweglichkeit, Nebenwirkungen und wieder Schmerzen, Schmerzmittel. Ein Kreislauf bei vielen Krankheitsbildern, der meist nur schwer durchbrochen wird. Sollten Sie, wie Ute, die mir geschrieben hat, eine/n Betroffene/n in der Familie haben, gilt Ihnen an dieser Stelle meine Aufmerksamkeit.

Ute hat sich an den Blog um Rat gewendet, da Ihr Vater seit einem Jahr seine Arthrose nur mit Schmerzmitteln erträgt. An dieser Stelle Ute nochmals Dank für Ihr Vertrauen und Würdigung der Arbeit hier im Blog. Ganz klar muss ich außerdem an dieser Stelle erwähnen, dass wir, dass ich, keine Ärztinnen sind bzw. bin. Trotz natur-und geisteswissenschaftlicher Ausbildung ist es ein Erfahrungsaustausch und keinesfalls Ersatz für den Gang zum Arzt.



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Autor: Dagmar

Betrifft die mittelschweren Depressionen

Das mit dem Paracetamol habe ich natürlich mitbekommen. Dass aber auch einige Johanniskraut- Medikamente nun  unter die Verschreibungspflicht seit 1. April 2009 fallen, ist an mir vorbeigegangen. Da man mit einem Kräuter Blog natürlich Aktuelles zum Thema Heilkräuter aufnehmen sollte, habe ich mich also in die Recherche für Sie begeben. Die wichtigste Nachricht: die Neuerung betrifft nur wenige Medikamente!

Laut Bundesratsbeschluss sind alle Johanniskraut Präparate, die zur Behandlung von mittelschweren (!) Depressionen zugelassen sind, ab 1. April 2009 verschreibungspflichtig geworden. Nach dem derzeitigen Stand der sog. Rote Liste sind jedoch nur wenige Produkte davon betroffen, da die meisten Johanniskraut Medikamente für leichte vorübergehende Depressionen und depressive Verstimmungszustände indiziert sind.



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Autor: Dagmar

Spiegel der Seele: die Haut

Die Haut ist unser flächenmäßig größtes (bis 2 qm), schwerstes (bis zu 10 kg) und vielseitigstes Organ. Sie atmet und gilt daher als “zweite Lunge”. Sie umhüllt alle anderen Organe, Knochen, Muskeln und sonstigen Inneren und macht uns komplett, hält uns zusammen.

Hautkrankheiten, wie Allergien, Pickel, Akne, Herpes Zoster, Ekzeme oder auch Neurodermitis, sind jedoch, so behauptet nicht nur Hildegard von Bingen, Symptome für seelisches Ungleichgewicht. Sie begreift ebenso wie die Lehrer des Ayurveda den Menschen als Gesamtkonzept: ist er innen gesund, dann ist er auch außen, dann ist die Haut, gesund. Deswegen behaupte ich ja immer ganz gern, dass Hildegard von Bingen wohl die erste Ayurveda Therapeutin in unseren Breitengraden gewesen sein muss :-)



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Autor: Dagmar

Mystisch: Im Mittelalter in den Händen der Alchemisten

Alchemilla vulgaris, so der lateinische Name der wunderhübschen Pflanze, deutet auf die Alchemisten des Mittelalters hin. Sie glaubten, dass sie aus den für den Frauenmantel typischen Tautropfen (Guttationstropfen) Gold herstellen könnten. Einige weitere volkstümliche Namen, wie Taufänger, Regentropfen oder Taubecherl beziehen sich auf diese Guttationstropfen. Weitere volkstümliche Namen wie eben Frauenmantel, Liebfrauenmantel, Marienmantel, Weiberkittel oder Trauermantel beziehen sich auf die Damenmode im Mittelalter.

Das Frauenmantelkraut enthält Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Die Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend). Wohl deswegen wurde der Frauenmantel wohl auch schon von Paracelsus und Hildegard von Bingen bei inneren und äußeren Wunden benutzt. Der Name Ohmkraut (Ohm: altdeutsch für Wunde) deutet noch darauf hin.



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Autor: Dagmar

8 Kräuter Zahncremes im Vergleich

Zahnpflege mit natürlichen Mitteln ist momentan mein Lieblingsthema, da ich just von der professionellen Zahnreinigung und dem Abschluss einer Wurzelbehandlung zurück bin, wie schon letztens geschrieben:-)

Nun habe ich im Speziellen ja sehr gute Erfahrungen mit Salbei Spülungen gegen meine Parodontose bzw. Parodontitis gemacht, wie auch bei starker Zahnfleischentzündung und Zahnfleischbluten mit Teebaumöl.



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Autor: Dagmar

Lecker und heilsam: die tolle Fenchel Knolle

Der Fenchel ist wirklich eine wundervolle, mediterrane Pflanze: anspruchslos und nahezu voll verwertbar. Aus dem Kraut wird Kräutertee gemacht, die Fenchel Samen (die nach Anis schmecken und riechen) können ebenfalls als Tee aufgegossen werden und dienen als Gewürz, die Knolle ist eine geschmackliche und hervorragend bekömmliche Gemüse Beilage.

Der Fenchel, in jeder Form, ist nach der Lebensmittel-Kategorisierung der Hildegard von Bingen eines der wenigen 100%igen Heilmittel. Er reinigt Magen und Darm, hilft bei Verstopfung und sorgt für eine natürlich gute Verdauung. Man kennt Fenchel aus der Kinderheilkunde: Eine der ersten Pflanzen, mit dem ein Kind frühzeitig in Berührung kommt, ist der Fencheltee gegen Blähungen, Magendrücken, Völlegefühl.



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Autor: Dagmar

Besser als die Antibiose sind Heilkräuter in Wein!

Nachdem ich von der professionellen Zahnreinigung zurück bin, tue ich bestimmt richtig, hier mehr zum Thema Zahnhygiene und Zahnpflege in Kombination mit Heilpflanzen und Kräutern zu veröffentlichen. Ich habe einen leichten Hang zur Parodontitis, den jedoch voll im Griff und mein Zahnarzt war nach dem Screening zufrieden, da sich meine Werte verbessert hatten.

Normalerweise reichen mir die täglichen dreimal Zähneputzen, Reinigung mit Zahnseide und Spülung mit Salbei. Zur Anwendung der Salbei Tinktur habe ich hier schon geschrieben. Teebaumöl ist mir dann willkommen, wenn das Zahnfleisch blutet und entzündet ist. Wenn die Entzündung weg ist, sollte man es nicht mehr benutzen, denn es beseitigt neben den schlechten Bakterien auch die guten Bakterien im Mundraum.

Ich habe im Hildegard-von-Bingen-Buch recherchiert, wie man die Zahnpflege weiter optimieren kann und werde grundlegend erst einmal für eine Zeit den “Kneipp”-Tipp anwenden: Zähneputzen mit kaltem Wasser und keine Zahnpasta.



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Autor: Dagmar

Das berühmteste Rezept von Maria Treben

Ich beschäftige mich ja hier viel mit den Schwedenkräutern, Heilkräutern und Anwendungen nach Maria Treben. Da ich sozusagen mit ihnen seit frühester Kindheit vertraut bin (mein Großvater mütterlicherseits hat immer den Schwedenbitter gebraut), sind sie mir zugleich eine schöne Erinnerung an zuhause und an die einfachen, aber wirkungsvollen Rezepte gegen kleine und mittlere Krankheiten.

Ich habe dabei eine durchaus bodenständige und differenzierte Einstellung zur Naturheilkunde, ich wende sie immer an, wenn möglich und scheue auch nicht den Arztbesuch, wenn nötig. Immer dann, wenn ich mich hinreichend mit der Krankheit, dem Körper und der Heilpflanze beschäftigt habe und die Situation ganzheitlich betrachte habe, hat mir die Kräuterkunde im speziellen rund um Maria Treben und Hildegard von Bingen sehr geholfen.

Nachdem ich nun schon soooo viel über Maria Treben geschrieben habe, nun endlich auch einmal zum berühmten Schwedenbitter und seiner Herstellung. Es ist eigentlich ganz einfach.Nochmal zur Geschichte: das Rezept geht auf den schwedischen Arzt Dr. Samst zurück.



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