» medizinische Wirkung

Autor: Dagmar

Das wieder-entdeckte Hausmittel

Die Kamille habe ich, wie schon vor Kurzem geschrieben, wegen der häufigen Magen- Darm- Infekte meiner Tochter (der Kindergarten ist einfach eine Brutstätte für Bakterien…) als Heilpflanze und als Pflege Mittel wieder entdeckt.

Eigentlich hatte Kamillentee bisher in meinen Gedanken den zweifelhaften Charme von Krankenhausverpflegung mit einhergehenden dreigeteilten Esstellern und Stützstrümpfen! Seit ich jedoch in dem von mir wärmstens empfohlenen Buch “Heilpflanzen in der Kinderheilkunde” eine wirksame Teemischung mit Kamille, Melisse, Pfefferminze und Lavendel entdeckt habe, habe ich mir auch die weiteren Tipps, wie z.B. das Shampoo oder die Spülung mit Kamille (für blondes Haar) angeeignet.

Ein mukelentspannender, entkrampfender und Bauchweh- mildernder Bauchwickel mit Kamille gehört nun ebenso zum Standard Repertoire gegen Magenschmerzen in Zukunft, wie die vorhergehenden beschriebenen Anwendungen.

Bauchwickel mit Kamille

Anwendung bei:
Bauchweh aufgrund von Blähungen, Verstopfungen, Koliken, auch Dreimonatskoliken



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Autor: Dagmar

Haar wie Gold und Haut wie Seide

Meine Tochter hat wundervolles, fast hüftlanges blondes Haar. Wie alle Kinder jedoch findet sie Haare waschen (fast jeden Abend im Sommer fällig, da die kleinen Kröten tagsüber in der Buddelkiste waren und sich mit Sand gewaschen haben…) und vor Allem Haare auskämmen (das ziept und zieht) nahezu unnötig.

Kein Anti-Ziep Kindershampoo, keine Haarspülung für Kinder hatte bisher jemals geholfen. Haare kämmen (im nassen Zustand ein ganz besonderer Spaß) war bis vor Kurzem kein Vergnügen. Fürs Kindchen nicht und für mich auch nicht: man braucht ja Nerven wie Drahtseile :-)



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Autor: Dagmar

Kommt immer wieder vor: Magenkranke Kinder

Meine Tochter hat einen nervösen Magen und zieht sich sporadisch immer wieder wie ein Magnet diverse Magen- Darm-Infekte im Kindergarten zu. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen bei Kleinkindern und Schulkindern häufig vor.

Generelle Ursachen bei Magenbeschwerden können sein:

  • Essfehlverhalten (zu viel, zu schnell, zu kalt, zu heiß)
  • verdorbene Speisen
  • schwer verdauliche Nahrungsmittel
  • Magen- Darm- Infekte
  • Rotaviren, Salmonellen
  • psychosomatische Ursachen

Gut ist es, in der Hausapotheke gegen die minder schwerwiegenden Krankheiten Heilkräuter vorrätig zu haben. Ein liebevoll zubereiteter Kräutertee aus Heilkräutern, eine Bauchmassage mit Kümmelöl, ein feucht-warmer Wickel aus Kamille: eine Behandlung, die mit kombinierter Schonkost (z.B. Kartoffelbrei mit Kümmel, Möhrenbrei, Fenchel) meist sehr gut hilft. Löffelweises Verabreichen von Flüssigkeit (eine leichte Brühe, um den Salzhaushalt zu stabilisieren, Wasser, Fencheltee) in gewissen Zeitabständen beugt Erbrechen und Dehydrierung vor.

Bei meiner Tochter zeigt dieses Vorgehen doch immer wieder erstaunliche Erfolge und ich möchte Ihnen heute einen Magentee gegen Übelkeit und Brechreiz vorstellen. Das Rezept stammt aus dem von mir geschätzten Buch “Heilpflanzen in der Kinderheilkunde” von Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser und Michaela Girsch. Es gehört zu meinen ersten Ratgebern im Krankheitsfall.



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Autor: Dagmar

Teil 2:  Informieren Sie sich über die Krankheit! Zum Beispiel bei Hildegard von Bingen.

Hildegard von Bingen sieht bei allen drei beschriebenen Krankheiten wie auch bei Gelenkrheumatismus, Arthritis, Polyarthritis als Ursache eine grundlegend falsche Ernährung, übermäßiges Essen und Trinken, dadurch ein übermäßige Ansammlung von Giftstoffen und Schlackenstoffen. Negativ erweitert wird die Ursachen-Liste auch durch charakteristische Risikofaktoren wie Stress, Ärger, Ungeduld, Zorn und Angst.

Dies ist ein bei Weitem auf das Wesentlichste zusammengeschrumpfte Resümee der Diagnose der Hildegard von Bingen. Legen Sie sich das Buch von Dr. Wighard Strehlow “Die Heilkunde der Hildegard von Bingen” zu, um sich rundum gut zu informieren. Ich gehe mit meinem Artikel auf die Bitte von Ute ein, die mich um Rat fragte, da ihr an Arthrose erkrankter Vater seit einem Jahr nur noch mit Schmerzmitteln existieren kann.

Lesen Sie hierzu auch meinen Anfangsartikel zum Umgang mit Krankheiten wie Arthrose, alternativen Behandlungsmethoden bis hin zu einem Kräuter Rezept , wie hier das Wermut Elixier zur Regeneration.



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Autor: Dagmar

Teil 1: Hilfestellung zur ganzheitlichen natürlichen Behandlung

Schmerzen, Schmerzmittel, Unbeweglichkeit, Nebenwirkungen und wieder Schmerzen, Schmerzmittel. Ein Kreislauf bei vielen Krankheitsbildern, der meist nur schwer durchbrochen wird. Sollten Sie, wie Ute, die mir geschrieben hat, eine/n Betroffene/n in der Familie haben, gilt Ihnen an dieser Stelle meine Aufmerksamkeit.

Ute hat sich an den Blog um Rat gewendet, da Ihr Vater seit einem Jahr seine Arthrose nur mit Schmerzmitteln erträgt. An dieser Stelle Ute nochmals Dank für Ihr Vertrauen und Würdigung der Arbeit hier im Blog. Ganz klar muss ich außerdem an dieser Stelle erwähnen, dass wir, dass ich, keine Ärztinnen sind bzw. bin. Trotz natur-und geisteswissenschaftlicher Ausbildung ist es ein Erfahrungsaustausch und keinesfalls Ersatz für den Gang zum Arzt.



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Autor: Dagmar

Betrifft die mittelschweren Depressionen

Das mit dem Paracetamol habe ich natürlich mitbekommen. Dass aber auch einige Johanniskraut- Medikamente nun  unter die Verschreibungspflicht seit 1. April 2009 fallen, ist an mir vorbeigegangen. Da man mit einem Kräuter Blog natürlich Aktuelles zum Thema Heilkräuter aufnehmen sollte, habe ich mich also in die Recherche für Sie begeben. Die wichtigste Nachricht: die Neuerung betrifft nur wenige Medikamente!

Laut Bundesratsbeschluss sind alle Johanniskraut Präparate, die zur Behandlung von mittelschweren (!) Depressionen zugelassen sind, ab 1. April 2009 verschreibungspflichtig geworden. Nach dem derzeitigen Stand der sog. Rote Liste sind jedoch nur wenige Produkte davon betroffen, da die meisten Johanniskraut Medikamente für leichte vorübergehende Depressionen und depressive Verstimmungszustände indiziert sind.



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Autor: Dagmar

Spiegel der Seele: die Haut

Die Haut ist unser flächenmäßig größtes (bis 2 qm), schwerstes (bis zu 10 kg) und vielseitigstes Organ. Sie atmet und gilt daher als “zweite Lunge”. Sie umhüllt alle anderen Organe, Knochen, Muskeln und sonstigen Inneren und macht uns komplett, hält uns zusammen.

Hautkrankheiten, wie Allergien, Pickel, Akne, Herpes Zoster, Ekzeme oder auch Neurodermitis, sind jedoch, so behauptet nicht nur Hildegard von Bingen, Symptome für seelisches Ungleichgewicht. Sie begreift ebenso wie die Lehrer des Ayurveda den Menschen als Gesamtkonzept: ist er innen gesund, dann ist er auch außen, dann ist die Haut, gesund. Deswegen behaupte ich ja immer ganz gern, dass Hildegard von Bingen wohl die erste Ayurveda Therapeutin in unseren Breitengraden gewesen sein muss :-)



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Autor: Dagmar

Mystisch: Im Mittelalter in den Händen der Alchemisten

Alchemilla vulgaris, so der lateinische Name der wunderhübschen Pflanze, deutet auf die Alchemisten des Mittelalters hin. Sie glaubten, dass sie aus den für den Frauenmantel typischen Tautropfen (Guttationstropfen) Gold herstellen könnten. Einige weitere volkstümliche Namen, wie Taufänger, Regentropfen oder Taubecherl beziehen sich auf diese Guttationstropfen. Weitere volkstümliche Namen wie eben Frauenmantel, Liebfrauenmantel, Marienmantel, Weiberkittel oder Trauermantel beziehen sich auf die Damenmode im Mittelalter.

Das Frauenmantelkraut enthält Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Die Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend). Wohl deswegen wurde der Frauenmantel wohl auch schon von Paracelsus und Hildegard von Bingen bei inneren und äußeren Wunden benutzt. Der Name Ohmkraut (Ohm: altdeutsch für Wunde) deutet noch darauf hin.



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Autor: Dagmar

8 Kräuter Zahncremes im Vergleich

Zahnpflege mit natürlichen Mitteln ist momentan mein Lieblingsthema, da ich just von der professionellen Zahnreinigung und dem Abschluss einer Wurzelbehandlung zurück bin, wie schon letztens geschrieben:-)

Nun habe ich im Speziellen ja sehr gute Erfahrungen mit Salbei Spülungen gegen meine Parodontose bzw. Parodontitis gemacht, wie auch bei starker Zahnfleischentzündung und Zahnfleischbluten mit Teebaumöl.



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Autor: Dagmar

Lecker und heilsam: die tolle Fenchel Knolle

Der Fenchel ist wirklich eine wundervolle, mediterrane Pflanze: anspruchslos und nahezu voll verwertbar. Aus dem Kraut wird Kräutertee gemacht, die Fenchel Samen (die nach Anis schmecken und riechen) können ebenfalls als Tee aufgegossen werden und dienen als Gewürz, die Knolle ist eine geschmackliche und hervorragend bekömmliche Gemüse Beilage.

Der Fenchel, in jeder Form, ist nach der Lebensmittel-Kategorisierung der Hildegard von Bingen eines der wenigen 100%igen Heilmittel. Er reinigt Magen und Darm, hilft bei Verstopfung und sorgt für eine natürlich gute Verdauung. Man kennt Fenchel aus der Kinderheilkunde: Eine der ersten Pflanzen, mit dem ein Kind frühzeitig in Berührung kommt, ist der Fencheltee gegen Blähungen, Magendrücken, Völlegefühl.



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