» medizinische Wirkung

Autor: Dagmar

Mit Glechoma hederacea wurden Hexen sichtbar gemacht

Wobei wir wieder beim Aberglauben und der Mystik wären, die sich um Heilpflanzen rankten. Der Volksglaube ließ die Menschen in der Walpurgisnacht Haarkränze aus Gundermann winden, damit sie Hexen leichter erkannten. Tatsächlich war die Pflanzenheilkunde in alten Zeiten eine Frauensache, die Einfluss nahm.

Wusste man mit Kräutern umzugehen und gelang es mit Diesen dann auch Gebrechen zu lindern, gar zu heilen, dann machte man den kirchlichen Institutionen Konkurrenz.

Die wohl bekannteste Frau des Mittelalters, Hildegard von Bingen, machte sich ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse um die Natur zunutze, um im Namen der Kirche an Kranken Gutes zu tun.

Voll des Lobes war sie über die Gundelrebe, auch Gundermann genannt. „Die Gundelrebe ist warm und trocken und sie hat gewisse Kräfte von Gewürzen, weil ihre Grünkraft so angenehm und nützlich ist….“ schrieb sie in „Causae et curae„. Bei der von mir empfohlenen, mittelalterlichen Kräuter-Paste für den Festtags-Braten kommt die Gundelrebe als wohlschmeckende Feinschmecker-Ingrediens vor. Lecker!

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Autor: Dagmar

Mit dem Philosophenklee gegen Diabetes Mellitus

Tut Ench Amun, die antiken Philosophen, Karl der Große, Hildgard von Bingen, Pfarrer Kneipp: sie Alle wussten den Bockshornklee, oder auch Trigonella foenum-graecum (Griechisch Heu) zu schätzen. Beachten Sie, welcher beachtliche Zeitraum zwischen den genannten Persönlichkeiten liegen. So ist Heilpflanzenkunde auch immer ein Stück spannende Geschichte voll von Mystik, Tradition und Aberglauben.

Geschichtliches zum Bockshornklee
Die Samen des Bockshornklee wurden als Grabbeigabe bei Tut Ench Amun gefunden, die Philosophen der Antike pflegten den Samen zu kauen und so kommt wohl die Heilpflanze auch zum Beinamen Philosophenklee. Karl der Große ließ den Bockshornklee in seinen Gärten anbauen. Hildegard von Bingen empfahl die Samen gegen Fieber.

Anbau im Garten
Der Bockshornklee entstammt der Familie der Schmetterlingsblütler und hat kleeförmige Blätter. Seine Früchte enthalten die begehrten Samen, Blütezeit ist im Juni und Juli. Im Garten gedeiht die Pflanze sonnig bis halbschattig gelegen. Die Vermehrung erfolgt durch die Aussaat der Samen im Frühjahr. Das Kraut wird im Sommer geerntet, in der Pflanzenheilkunde finden hauptsächlich die Samen Anwendung.

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Autor: Dagmar

Gärtnern mit Hildegard von Bingen

Ich habe mir ein fantastisches Buch zum Thema Heilpflanzen Garten und Klostergarten ausgeliehen, das nicht nur durch satte Fotografien besticht, sondern auch mit Pflanzenporträts längst vergessener Kräuter aufwartet.

Neugierig auf die Akelei (Aquilegia vulgaris) bin ich durch die Kräuterweihe zu Maria Himmelfahrt geworden. Die Elfenblume wurde beim Kräuterbuschen binden verwendet, wahrscheinlich nicht ganz ohne Hintergedanken :-)

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Autor: Dagmar

Mit Kräuter Duft gegen Krankheit

Die Sommerzeit neigt sich langsam dem Ende zu, merklich steht schon die Erntedankzeit bevor und ich hoffe, dass uns ein warmer und goldener Herbst begrüßt.

Damit zeigen sich nicht wunderschön gefärbtes Blätter, leider stehen auch oftmals in der sogenannten Übergangszeit die ersten Infekte und Erkältungen ins Haus. Besonders betroffen sind meist als Erstes unsere lieben Kleinen, die dann im Kindergarten und der Schule (den Lieblings-Brutstätten von Bakterien) Diese untereinander austauschen.

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Autor: Dagmar

Mit der Kraft der Kräuter der Romatik auf die Sprünge helfen

Ich habe schon seit jeher eine besondere Vorliebe für sinnliche Rituale und Traditionen. Kombiniert mit dem Interesse für Kräuter und Heilpflanzen ergeben sich immer wieder neue, hochinteressante Einblicke, die beide Vorlieben miteinander verbinden. Zum Beispiel das Heilpflanzen Räuchern.

Ganz besonders mystisch, sinnlich und traditionell ist das sogenannte Räuchern oder auch Heilräuchern. Dabei werden Heilpflanzen langsam verglüht und rufen eine bestimmte Wirkung hervor. Selbstverständlich kennen Sie das Verräuchern von asiatischen Räucherstäbchen in Zeremonien und Meditationen. Und wahrscheinlich wissen Sie auch, dass das Kräuter Räuchern in früheren Zeiten zur Desinfektion in Krankenhäusern und zur Reinigung der Luft durchgeführt wurde.

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Autor: Dagmar

Zur innerlichen und äußerlichen Anwendung

Aus dem Urlaub zurück kann ich nun über Einige meiner Kräuter Experimente berichten: von liebevoll gezupftem Salbei, der von einem westfälischen Ein-Meter-Durchmesser-Busch geerntet wurde, zum Trocknen sorgfältig ausgebreitet wurde unter idealen Temperaturbedingungen. Und dann von Kind und Katze mal eben kurz durcheinander gewirbelt wurde, gezupft für den Kompost sozusagen.

Also kein selbst-getrockneter Salbei im Gepäck:-) Dafür gab es richtig viel Zinnkraut, oder besser: Acker-Schachtelhalm. Und Johanniskraut… Da ich von meiner Leserin Kathrin (an dieser Stelle ein Dankeschön an Kathrin) ein Rezept für ein klassisches Rotöl gepostet bekam, habe ich Dieses zu Hause kredenzt und möchte Ihnen das Rezept, so wie ich es angewendet habe, nicht vorenthalten.

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Autor: Dagmar

Die Staude des Jahres 2007

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Autor: Dagmar

Ein Klassiker in neuer Verpackung, gut wie immer

Eine kleine, unscheinbare hellgelbe Verpackung mit einem dezenten, fast bescheidenen Hinweis „Diaderma“ und „Karottenöl“ in der Drogerie DM war es, die mich auf Anhieb angesprochen hat. Wer so bescheiden auftritt, unter all den bunten mega und ultra und maxi Dingen, der muss schon vom Erfolg des Inhalts überzeugt sein.

So meine intuitive Begründung, die zum Spontankauf führte. Man muss dazu sagen, dass ich sehr gern der Gesichtspflege im Ayurveda anhänge, die ja stark auf Reinigung und Pflege mit Pflanzen und Kräuter Ölen setzt.

Das Diaderma Öl verspricht einen frischen Teint, dank der Karotten und Faltenreduzierung. Nach 8 Wochen der Anwendung kann ich bestätigen, daß es eine wirklich sanfte und wirksame Naturkosmetik Pflege ist. Entgegen mancher Meinungen ( wie bei den Ciao- Erfahrungsberichten,die übrigens dem Produkt fast volle 5 Sternchen geben ) kann ich nicht bestätigen, dass man eine braune Gesichtsfarbe bekommt. Und ich habe eine sehr helle Haut mit der Neigung zu Sommersprossen. Nein, ich finde, es macht einfach wirklich nur ein wenig frischer. Der Teint wirkt gestrafft und jugendlich.

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Autor: Dagmar

Ein Gewürz in der Hildegard von Bingen Küche

Ein naturwissenschaftlich- hochwertiges Profil eines der wichtigsten Gewürze in der Hildegard von Bingen Küche zu recherchieren, gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Man findet viel Mythos, aber wenig echte und handfeste Informationen. Der Bertram spielt offensichtlich in der Pflanzenheilkunde keine große Rolle und fehlt in den meisten Kräuterbüchern. Durch die Hildegard-Medizin ist er aus der Ecke der Vergessenheit geraten.

Neben dem Bärwurz, Diptam, Bockshornklee und Galgant ist der römische Bertram essentiell in der

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Autor: Dagmar

Ein hochwirksamer Tipp von Freunden

Wie auch immer man dazu kommt, während eines leckeren Essens mit Freunden über Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung und Heilmittel gegen Parodontose zu sprechen. Ich meine: wir waren beim Essen!

Während es Kräuter Quiche, mediterrane Ofenkartoffeln und geschmorten Fenchel gab, haben wir also unsere jeweiligen Erfahrungen aus der Pflanzenheilkunde besprochen: Spülen mit Salbei und Kamille, Wermut-Wein und so weiter. Ein Freund gab uns den Tipp vom Gurgeln mit kaltgepresstem Sonnenblumenöl als absolut wirksam gegen Parodontose und Zahnfleisch Probleme.

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