Tees

Mit Tee aus Echtem Buchweizen die Durchblutung fördern

Buchweizen kennen Viele nur aus der Getreidenutzung, dabei sind die hier verwendeten Samen der Knöterichpflanze keine Getreidekörner im eigentlichen Sinn. Sie geben dem Kraut mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Fagopyrum esculentum Moench jedoch ihren volkskundlichen Namen.

Der Echte Buchweizen stammt urspründlich aus der Mongolei, ist inzwischen jedoch auch bei uns heimisch geworden. Die Verwendung zur Herstellung eines Tees ist weniger üblich als ein Brei aus den Samen, doch gerade für eine Kur zur Stärkung der Venen und Förderung der Durchblutung im gesamten Körper ist ein Buchweizentee ideal. Der Wirkstoff Rutin ist es, der den Buchweizen in den 1970er Jahren auch für die Arzneimittelindustrie interessant machte, genauer gesagt für die Herstellung von Mitteln gegen Gefäßerkrankungen.

Echter Buchweizen: Inhaltsstoffe und Wirkung

Echter Buchweizen enthält unter anderen Eiweiße, Fette, Mineralien und Vitamine. Doch vor allem das Flavonoid Rutin macht ihn so interessant, denn dank dieses Inhaltsstoffes wird aus dem Könterichkraut eine Heilpflanze, die lange Zeit vor allem gegen Venenschwäche eingesetzt wurde und noch immer so verwendet wird. Rutin wirkt durchblutungsfördernd, indem es die Wände der Blutgefäße stärkt und die Mikrozirkulation innerhalb der Gefäße anregt. Außerdem kann Rutin die Aufnahme von Vitamin C ins Bindegewebe erleichtern und so helfen, dieses zu festigen.

Doch der Buchweizen vereint auch ein paar unangenehmere Eigenschaften: Die frischen Pflanzen etwa können bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, wer zu Kontaktallergien neigt, sollte hier also vorsichtig sein. Außerdem kann der Farbstoff Fagopyrin, der in der Schale der Früchte enthalten ist, eine Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht hervorrufen. Dies führt zu Rötungen und sonstigen Reizungen der Haut bei erhöhter UV-Einstrahlung, man sollte die Samen daher sorgfältig von den Resten der Fruchtschale befreien, bevor man sie verwendet.

Venen-Kur mit Buchweizentee

Da in den Blättern das Fagopyrin nicht enthalten ist, bleibt der Tee auch für überempfindliche Menschen ungefährlich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann trotzdem im Vorfeld seinen Arzt zu Rate ziehen, sonst steht einer Kur mit dem Buchweizentee jedoch Nichts im Wege. Dazu gießt man einen Löffel des Krauts mit 250 ml heißem Wasser auf, lässt den Aufguss etwa 15 Minuten ziehen und kann ihn anschließend abseihen. Nach etwa zwei Wochen mit jeweils zwei bis drei Tassen täglich sollten sich erste positive Ergebnisse erzielen lassen, länger als acht Wochen sollte die Kur insgesamt nicht andauern.

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