Ratgeber

Moos entfernen leicht gemacht – diese Hausmittel wirken garantiert

Moos entfernen

Moos auf Parkplätzen, Einfahrten und Terrassen verunstaltet nicht nur schöne Steinböden, nach dem Entfernen kommt es meist viel zu schnell wieder. Wir zeigen Ihnen Tricks, wie Sie wucherndem Moos schnell Herr werden.

Unerwünschtes Moos – so gebieten Sie dem ständigen Begleiter Einhalt

Fugen auf Gartenwegen, Parkplätzen und Einfahrten sind ein beliebter Ausbreitungsort für Moose. Genau hier stören die uns auch am meisten. Je früher und regelmäßiger wir Moos den Kampf ansagen, desto besser. Normalerweise hilft es, das Gewächs mit dem Fugenkratzer zu entfernen. Das ist jedoch mühsam, dauert lange und belastet den Rücken unnötig. Ein alter Hausfrauentrick gegen Moose an der Hauswand ist Cola. Die darin enthaltene Phosphorsäure ist so aggressiv, dass sie auch Moos entfernt. Sie brauchen nicht befürchten, dass die dunkle Cola den Putz verfärbt. Hierfür ist der Farbstoff zu schwach. Außerdem baut sich Cola biologisch ab.

Moos sicher entfernen – ganz ohne chemische Keule

Um eine Rasenfläche von Moos freizuhalten, müssen Sie früh einschreiten, denn irgendwann verdrängt das Moos die Glashalme komplett. Am besten schützen Sie Ihren Rasen durch Vertikutieren und Kalken. Auch ein gedüngter Rasen ist weniger anfällig für Moos. Moose lieben saure Böden, Rasen aber nicht. Deshalb sollten Sie auf den richtigen pH-Wert, nämlich 7 für Gras, achten. Einen Schnelltest können Sie in jedem Baumarkt erwerben. Ist der Boden zu sauer, muss er mit Kalk neutralisiert werden. Kalken reicht einmal jährlich, am besten im Frühling. Ist der Rasen schon von Moosen durchsetzt, muss kräftig vertikutiert werden. Das belüftet die Grashalme und lockert den Boden auf.

Wasser, schwere Böden und falscher pH-Wert begünstigen Mooswachstum

Staunässe ist der ideale Nährboden für Moos. Sorgen Sie daher immer für eine gründliche Entwässerung. Wenn der Boden nicht trocknen kann, beginnen die Graswurzeln zu faulen. Dann hilft nur noch eins: Komplett neuen Rasen aussäen. Auch zu schwere Böden begünstigen das Mooswachstum. Wer einen lehmhaltigen Boden hat, sollte vor der Rasensaat Sand untermischen. Moosbekämpfung ist zwar auch mit dem Hochdruckreiniger möglich, doch hiermit gelingt nur eine oberflächliche Entfernung. Auch Moosvernichter bekämpfen Moos nur oberflächlich und vorübergehend. Zudem sind sie meist umweltschädlich.


Bild: Thinkstock, 177350518, iStock, bobbidog

Teile diesen Artikel...Share on Google+Share on FacebookTweet about this on Twitter

Auch interessant

Keine Kommentare

Nachricht hinterlassen