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Pflanzen und Pilze mit halluzinogener Wirkung

Pflanzen und Pilze mit halluzinogener Wirkung

Die Natur hat nicht nur kulinarisch viel zu bieten. Einige Pflanzen und Pilze verändern unsere Sinne und sorgen für Halluzinationen, wenn wir sie essen oder rauchen.

Pflanzen, die das Bewusstsein verändern

  • Aztekensalbei (Salvia divinorum)
    Aztekensalbei wird auch magische Minze oder kurzum Salvia genannt. Die Pflanze enthält mit Salvinorin A eines der stärksten halluzinogenen Wirkstoffe in der Pflanzenwelt. Die Blätter können gekaut oder getrocknet und geraucht werden. Das ist in Deutschland aber illegal. Der bizarre Rausch kann sehr heftig sein und bereits nach Sekunden einsetzen! Das Bewusstsein verzerrt sich, die Realität verschwimmt. Panik und Angst können folgen. Meistens klingt die Wirkung innerhalb von einer halben Stunde ab.
  • Cannabis (Marijuana)
    Cannabis, Gras oder Marihuana ist eines der weltweit am häufigsten genutzten Rauschmittel. In Deutschland unterliegt es dem Betäubungsmittelgesetz. Die Blüten der Cannabispflanze wachsen von Indien über Afghanistan bis nach Marokko in der freien Natur. Sie werden getrocknet und geraucht oder verdampft und inhaliert. Unterscheiden kann man zwischen der Gattung Indica und Sativa. Allerdings gibt es auch Kreuzungen (Hybride). Die Wirkung ist von Cannabispflanze zu Cannabispflanze unterschiedlich. Indica-Sorten wirken eher beruhigend und appetitanregend, während Sativa-Sorten eher euphorisierend wirken und die Stimmung aufhellen können. Cannabis verstärkt allgemein den Gemütszustand.

Eine weitere Pflanzenart, die das Bewusstsein durch Meskalin verändert, ist der Peyote-Kaktus.

Pilze, die einen Rausch auslösen

Es gibt eine Vielzahl sogenannter Magic Mushrooms, auch Zauberpilze genannt. Diese psychoaktiven Pilze wachsen in feuchten Regionen, beispielsweise auf Wiesen (Kuhweiden) und in Wäldern. Sie zeichnen sich nicht durch ihren Geschmack, sondern vielmehr durch ihre berauschende Wirkung aus. Diese äußert sich in Halluzinationen, Traumzustände und Wohlbefinden, vergleichbar mit LSD. In Pilzratgebern werden sie daher als ungenießbar oder giftig klassifiziert.

Der Spitzkegelige -, der Blauende – und der Kubanische Kahlkopf zählen zu den berühmtesten Vertretern. Sie enthalten die Wirkstoffe Psilocin und Psilocybin. Die Pilze werden roh gegessen oder in Form eines Suds getrunken. Die psychodelische Wirkung setzt teilweise erst nach einigen Stunden ein und kann bis zu acht Stunden andauern. Die Art des Rausches hängt von der Menge der Pilze, der körperlichen Verfassung sowie äußeren Faktoren ab. Während sich die einen Konsumenten gut fühlen, lösen Zauberpilze bei anderen Usern Angstzustände, Panikattacken und Verfolgungswahn aus, was in einer Psychose enden kann. Mushrooms mit größter Vorsicht zu genießen! Beim Sammeln besteht eine Verwechslungsgefahr mit extrem giftigen Pilzen. Der Besitz, die Trocknung und der Anbau sind ohnehin strafbar.

Foto: Pixabay, 228242, Hans

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