Ratgeber

Rosenfreunde aufgepasst: Neue Sorten zum Bewundern

Rosenfreunde aufgepasst: Neue Sorten zum Bewundern

Ihre Blüten ähneln denen des Hibiskus und ihre Farbenpracht ist überwältigend: Persische Rosen haben einen langen Weg der Veredelung hinter sich gebracht. Nun steht ein Sortiment mit anmutend klingenden Namen wie „Queen of Sheba“ und „Alissar Princess of Phoenicia“ Gartenfreunden zum Kauf zur Verfügung.

Wie die Wildrose für unser Klima kultiviert wurde

Der Ursprung der persischen Rose liegt in der Steppe Zentralasiens. Dort wuchs sie ähnlich eines Unkrautes. Über einen langen Zeitraum bildete sie eine eigene botanische Gattung. Ihr Aufstieg zur gezüchteten Beet- und Strauchrose begann in den 1960er-Jahren im Mutterland des Gartenbaus: in England. In akribischer Kleinarbeit gelang es den Züchtern, persische Wildrosen mit heimischen Rosen zu kreuzen und sie somit für die Bedingungen außerhalb ihrer Heimat anzupassen. Im Ergebnis sind Persica-Hybriden entstanden, die auch für hohe Ansprüche vielversprechend sind. Selbst eine Sorte, die in Kübeln gedeihen kann, ist mittlerweile auf dem Markt.

Für die Auserwählte den perfekten Platz im Garten finden

Rosen sollten nicht dort gepflanzt werden, wo bereits Rosen gestanden haben. „Bodenmüdigkeit“ entwickelt sich, wenn Arten immer an derselben Stelle ihren Platz finden. Erste Voraussetzung für ein gutes Gedeihen ist daher ein Beet, in dem zuvor andere Blumen beheimatet waren. Zudem sollte ein sonniger Standort für die Rosen gewählt werden. Etwa sechs Sonnenstunden pro Tag sind wünschenswert.

Ein Zuviel an Feuchtigkeit bekommt der Rose der nicht. Mehltau und Sternrußtau könnten die Pflanze besiedeln und ihr zusetzen. Umso wichtiger ist für sie ein Platz, der neben dem Sonnenlicht auch über eine ausreichende Luftzirkulation verfügt.

Vom Kauf zur Pflanzung

Vom Herbst bis zum Frühwinter, also Mitte Oktober bis Anfang Dezember, ist die geeignete Pflanzzeit für Rosen. Wurzelnackte Rosen aus der Gärtnerei lieben die Ruhephase der Natur, um sich im Boden fest zu verankern.

Die Wurzeln der Rosen sollten vor dem Einsetzen in die Erde gestutzt werden: 20 Zentimeter Länge ist ein optimales Maß. Vor dem Pflanzen benötigen die Rosen eine ordentliche Portion Wasser. Das kann unterstützt werden, indem die Pflanze bereits am Vortag in einem mit Wasser gefüllten Gefäß aufbewahrt wird.

Das Pflanzloch wird als Quadrat mit etwa 40 x 40 Zentimetern Abmessung vorbereitet. Dann wird der Rosenstock eingesetzt und Erde angefüllt. Wichtig: Die Veredlungsstelle sollte etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen.
 
 
Bildquelle: Thinkstock, 148949232, iStock, Alex Raths

Empfohlene Beiträge

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.