Ratgeber

Salatsorten-ABC

Salatsorten-ABC

Salat ist des Deutschen liebste Beilage! In den Jahren 2015 bis 2016 verdrückten wir rund 213.000 Tonnen Kopf- und Eisbergsalat. Doch unter den Salatsorten gibt es noch einige mehr, die das Zeug dazu hätten, bald regelmäßig auf unseren Tellern zu landen. Hier erfahren Sie, welchen Salaten wir nun häufiger Beachtung schenken sollten.

Eisbergsalat

Er ist der Klassiker unter den Salaten – der Eisbergsalat. Er punktet mit seinen knackigen Blättern, die beim Draufbeißen herrlich krachen. Ein hoher Wassergehalt in den Blättern sorgt zudem für schnelle Erfrischung. Sein Name verdankt der Eisbergsalat übrigens dem Eis, auf dem er während langer Transportfahrten durch Nordamerika gelagert wurde. Heute wird das kühle Köpfchen auch in Deutschland angebaut. (Mai bis Ende Oktober) Im Kühlschrank hält es sich zirka eine Woche.

Römersalat (Romana)

Die Bekanntheit des Römersalates ist auf den Caesar Salad zurückzuführen. Für die Zubereitung dieses Salat-Evergreens werden seine länglichen dunkelgrünen Blätter in Streifen geschnitten und dann den übrigen Zutaten hinzugefügt. Romana lässt sich am besten im Spätsommer genießen, wenn er frisch vom Freiland geerntet wurde. Die leckere Salatgattung enthält Vitamin A, C und Eisen. Ein wahrer Energie-Booster also!

Endivie

Doppeltes Glück beschert uns die Endivie, denn von ihr gibt es gleich zwei Sorten: Die krause Variante der Endivie (Frisée, Blätter zur Spitze hin zerzaust) mutet optisch eher wie ein Meeresgewächs an. Zusätzlich gibt es die Endivie noch in glatter Form (Eskariol, trotzdem leicht gewellte Blätter). Die Blätter der Endivie sind knackig grün und wechseln zum Herzstück hin in einen gelblichen Farbton. Der Endiviensalat ist reich an Mineralstoffen, Beta-Karotin und Folsäure. Bereit zur Ernte ist er in Deutschland von September bis November.

Feldsalat

Er gehört nicht nur zu den beliebtesten unter den heimischen Wintersalaten, der Feldsalat ist auch reich an Vitamin C, Beta-Karotin, Folsäure, Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium. Andere Salate steckt er mit dieser geballten Ladung an Muntermachern daher locker in die Tasche. Geerntet wird unser grüner Freund von November bis Februar. Von einer längeren Lagerung des Salates im Kühlschrank ist besser abzusehen. Falls dies doch einmal notwendig ist, geben Sie die Blätter am besten in einen Frischhaltebeutel.

Lollo Rosso

Der rötlich-grüne Lollo-Rosso ist nicht nur ein Hingucker – geschmacklich macht er ebenfalls was her. Zusätzlich enthält er eine Menge Vitamine und gesunde Nährstoffe, die unserem Körper dabei helfen, gesund und fit zu bleiben.

Bataviasalat

Erfunden von den Franzosen, wächst der Bataviasalat inzwischen auch bei uns. Der optisch attraktive Salat ist ein enger Verwandter des Kopf- und des Eisbergsalates – und auch geschmacklich ist der bauschige Salatkopf ein wahrer Leckerbissen.

Eichblattsalat

Born in the USA! Der Eichblattsalat ist ein Verwandter des Kopfsalates und der Endivie. Aus diesen beiden Salatsorten züchteten die Amerikaner diesen interessanten Krauskopf. Sein Name ist übrigens auf seine aromatischen Blätter zurückzuführen, die an die Form von Eichenlaub erinnern. Eichblattsalat hat knackige, saftige Stiele, die mit einer leicht nussigen Note unsere Geschmacksnerven anregen.

Bildquelle: Pixabay, 1710328, Pezibear

Teile diesen Artikel...Share on Google+
Google+
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Empfohlene Beiträge

No Comments

Leave a Reply