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Schwarze Schale, weißer Kern: Die Schwarzwurzel

Schwarze Schale, weißer Kern: Die Schwarzwurzel

Die Schwarzwurzel ist wieder da! Während sich der „Winterspargel“ im Sommer verständlicherweise rarmacht, ist er von Oktober bis April wieder erhältlich. Doch was macht das eigenwillige Gemüse eigentlich so besonders? Wir klären auf!

Drei Fakten über die Schwarzwurzel

  1. Sie fragen sich, warum die Schwarzwurzel auch als Winterspargel bekannt ist? Von außen wirkt die Wurzel erst einmal unscheinbar. Das erdige Aussehen lässt sich nicht gerade mit einer schneebedeckten Winterlandschaft assoziieren. Wird das Gewächs aber erst einmal von seiner schwarzen, erdigen Schale befreit, kommen schneeweiße und etwa 30 Zentimeter lange Stangen zum Vorschein, die optisch an Spargel erinnern.
  2. Die Schwarzwurzel ist auch als „Spargel des kleinen Mannes“ bekannt. Allerdings führt die Bezeichnung in die Irre. Die dunklen Stangen sind heutzutage nicht günstiger als „echter Spargel“, auch weil die Ernte mit viel Aufwand verbunden ist.
    Bis zum 16. Jahrhundert war die Schwarzwurzel lediglich in Spanien bekannt. Dort wurde sie vorwiegend zur Behandlung von Schlangenbissen verwendet. Erst im 17. Jahrhundert erkannte man die kulinarischen Eigenschaften von Schwarzwurzeln. Heute wird Winterspargel überwiegend in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden angebaut.

Wie gesund ist die Schwarzwurzel

Nach Erbsen und Bohnen verfügen Schwarzwurzeln über die meisten Nährstoffe von allen Gemüsearten. Insbesondere Kalzium und Phosphor sind in der Wurzel enthalten. Doch auch mit einem bemerkenswerten Gehalt an Inulin trumpft der „Winterspargel“ auf. Der lösliche Ballaststoff gilt als wahrer Balsam für den Fettstoffwechsel und die Darmflora. Mit einem niedrigen Fett- und Kaloriengehalt lässt sich die Schwarzwurzel außerdem ohne Reue schlemmen. Gerade mal 17 Kalorien kommen auf 100 Gramm des Leckerbissens. Durch einen relativ hohen Anteil an Kalium wirkt die Schwarzwurzel außerdem entwässernd.

Zubereitungsmöglichkeiten

Ob mit einer leichten Hollandaise, einer Béchamelsauce oder ein wenig Butter und magerem Schinken – am besten schmecken die Korbblütler, wenn sie wie weißer Spargel zubereitet und gegessen werden. Aber auch im Salat, in einem Risotto und zu Crêpes schmeckt das Gemüse köstlich.

Auf den Geschmack gekommen? Leckere Rezepte mit Schwarzwurzel finden Sie hier!

 

Bild: Pixabay, 1136, Lebensmittelfotos

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