Sofortige Hilfe gegen Insektenstiche mit Spitzwegerich

Autor: Dagmar

Der Trick mit dem verknoteten Spitzwegerich, hier erklärt!

Die ersten Hummelbrummer schwirren jetzt schon auf der Suche nach frühlingsfrischen Blütensäften umher. Durch die noch luftigen Versammlungen stellt sich schon eine gewisse Vorahnung auf sommerliches Insekten-Getümmel ein. Man denkt an das gemütliche Essen im Biergarten. Und schon stürzen sich Bienen, Wespen und Kollegen ebenfalls auf die Tafel.

Wobei es durchaus ratsam ist, den Insekten einen Lebens-und Futterraum durch den Anbau von Bienenpflanzen zu schaffen. Denn sie finden selbst im Sommer aufgrund unserer einseitigen Agrarlandschaft nicht mehr genügend Futter. Gerade wenn man Kinder hat, sollte man sich aber über die Behandlung von Insektenstichen kundig machen.

Der gute alte Spitzwegerich ist eines der wichtigsten Kräuter in der alternativen Hausapotheke. Und eben gegen Insektenstiche, Wespenstiche und Bienenstiche hervorragend geeignet.

Der Spitzwegerich-Trick

Mehrere lange Spitzwegerich-Blätter (Plantago lanceolata) aufeinander legen und miteinander verknoten. Den Knoten mit den Handflächen so lange kräftig reiben, bis der Pflanzensaft austritt. Diesen Saft sofort auf den Stich streichen, und die Schwellung und der Schmerz lassen fast unmittelbar nach.

Hat man den Kindern dies einmal gezeigt, dann können sie die Knoten-Behandlung mit Spitzwegerich selbst übernehmen. Und ein kleiner Angeber-Faktor ist auch dabei, denn man kann schließlich die Nachbarskinder mit diesem Zaubertrick beeinflussen. :-)

Der Spitzwegerich gehört zu den nützlichsten Heilkräutern in der Kinderheilkunde und ist auch als Spitzwegerich-Hustensaft sehr bekannt. Durch die antibakterielle Wirkung des Plantago mittels Aucubin besteht übrigens kaum eine Verkeimungsgefahr.

Dieser Tipp gilt für alle normal zugänglichen Insektenstiche. Bei Stichen im Mund-oder Rachenraum ist sofort der Notarzt zu verständigen. Eiswürfel lutschen, Brustkorb hoch lagern und bitte Nichts trinken (Ersticken durch Verschlucken) !

Quelle:

Heilpflanzen in der Kinderheilkunde” von Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser und Michaela Girsch
Ich kann nicht aufhören, dieses Buch immer wieder zu empfehlen!


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