» Geschichte

Autor: Nicole

Die Engelstrompete gehört zu der Familie der Stechäpfel (Datura). Während sie sich heute auf Grund ihrer schönen Blüten in immer mehr heimischen Gärten findet, ist ihr Ursprung ein ganz anderer. Heimisch ist die Engelstrompete in Südamerika, wo sie nicht nur zur Zierde diente.

Die Ureinwohner Südamerikas schätzten die medizinische Wirkung des Datura Heilkrautes und inhalierten den Rauch um Asthma zu lindern. Doch warum sind Stechäpfel in unserer heutigen Medizin nicht zu finden? Und wieso verschwinden immer häufiger Engelstrompeten über Nacht aus den Gärten ihrer Besitzer?

Engelstrompeten und ihre berauschende Wirkung

Die Ureinwohner haben die Engelstrompete nicht nur zu medizinischen Zwecken verwendet. Blüten und Blätter können einen stark berauschenden Effekt haben. So brauten die peruanischen Ureinwohner ein narkotisches Getränk aus den Blättern der Pflanze, den sogenannten Tonga. Man trank ihn insbesondere vor Beschwörungen und Ritualen um in Ekstase zu verfallen. Neben dem Tee wurde auch das Rauchen der Blätter sowie Blüten als sinneserweiternde Maßnahme genutzt, was auch erklärt, warum die Engelstrompete nicht zu einem gängigen Asthmamittel wurde. In der Kultur der Ureinwohner ging man davon aus, dass der Rauschzustand eine engere Verbindung zu den Göttern herstellt.



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Autor: Nicole

Scharbockskraut gehört zu den Frühaufstehern, wenn es heißt, den Frühling zu begrüßen. Stellenweise überziehen ganze Teppiche der wild wachsenden Pflanze den Waldboden. Ihre Blätter bieten ein raffiniertes Geheimrezept gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Im Schatten von Bäumen und Parkanlagen fällt die Pflanze nur durch ihre gelbe Sternenblüte auf. Mit ihren unscheinbaren Blättern und den knorpeligen Wurzeln wird erst nicht klar, warum dieses Wildkraut so besonders sein soll. Doch die jungen Blätter von Ranunculus ficaria wirken beim Verzehr wie eine Vitaminspritze, denn sie enthalten viel Vitamin C, das vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann.



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Autor: Nicole

Gelb blühende Adonisröschen zeigen auf deutschen Hängen, dass der Frühling trotz eisiger Temperaturen kommen wird. Doch die Pflanze beeindruckt nicht nur mit ihrem Aussehen, sondern kann auch in der Medizin angewendet werden. Ihr zu Ehren wird sogar jedes Jahr ein Fest gefeiert.

Aus der Liebe der Aphrodite zum wunderschönen Jüngling Adonis erwächst das Röschen laut einer Geschichte in der griechischen Mythologie. Sie erzählt, dass aus jeder einzelnen Träne der Göttin, die den Tod ihres Geliebten beweint, eine Blüte entstand. Mit dem Sterben und der Auferstehung des Toten assoziieren die Griechen das Kommen und Gehen der Jahreszeiten. So künden die gelben Blüten bei uns bis heute vom baldigen Frühling.



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Autor: Nicole

Johanniskraut ist eine weit verbreitete Pflanze, die vielfach medizinisch eingesetzt wird. Doch was steckt dahinter und welche Wirkungen beziehungsweise Nebenwirkungen sind möglich?


Jeder hat vermutlich mal im Vorbeigehen ein Präparat mit Johanniskraut erspäht oder auch schon selbst eingenommen. Im Mittsommer zeigt die Pflanze ihre im kräftigen Gelb erstrahlenden Blüten und bietet somit einen optisch reizvollen Anblick.

Johanniskraut wird von der Blüte geerntet und aus dieser wird auch Johannisöl gewonnen. Bereits der berühmte Paracelsus erkannte die Wirksamkeit der Pflanze. Von den gut 400 verschiedenen Arten wird vor allem das sogenannte Tüpfeljohanniskraut verwendet.



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Autor: Nicole

Gerade in der letzten Woche haben sich Forscher in Berlin versammelt, um Studien zu vergleichen und zu diskutieren, welche die Wirkung von grünem Tee untersuchten. Wie also wirkt grüner Tee?

Über die Wirkung von grünem Tee gibt es viele Theorien, aber relativ wenige Erkenntnisse. Das soll sich in Zukunft aber ändern, so die Forscher bei der Tagung. Der Legende zufolge ist dem damaligen chinesischen Kaiser ein Teeblatt eines wildwachsenden Teestrauches in eine heiße Schale geweht. So sei der erste Teeaufguss entstanden. Die Chinesen verwendeten Tee damals hauptsächlich als Heilmittel. Welche Wirkung wird grünem Tee nachgesagt?



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Autor: Dagmar

Spiritueller Brauch zu Palmsonntag

Es bleibt nicht bei Naturheilkunde und Gärtnern, wenn man Kräuter gut leiden kann. Geschichte, Medizin und Religion sind die Gebiete, die man ganz schnell tangiert, wenn man sich mit Heilpflanzen beschäftigt. Da Ostern vor der Tür steht, soll es diesmal um die Palmbuschen gehen. Nicht ganz astrein Kräuter, aber versehen mit sehr viel Grünkraft, so dass ich Brauchtum und Herstellung einfach hier erklären muss!

Brauchtum zu Palmsonntag

Der Palmsonntag ist der 6. und letzte Sonntag der Fastenzeit  und der Sonntag vor Ostern. Nur noch ein Woche, bis die Fasten-Zeit vorüber ist. Am Palmsonntag wird des festlichen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem  gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute Palmzweige aus. Die gebundenen Palmzweige werden dann am Palmsonntag geweiht. Diese geweihten Sträuße sollen nach dem alten christlichen Glauben vor Unwetter und Blitz schützen. Auf jeden Fall erinnern die Zweige an die Palmsonntagsfeier und somit an den christlichen Glauben.



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Autor: Dagmar

Die japanische Tee-Hortensie Hydrangea serrata oamacha

Die Geburt von Siddharta Gautama, dem Buddha ( ´der Erwachte´), lässt sich zeitlich nicht ganz genau bestimmen, es gibt verschiedene Thesen und Daten diesbezüglich. Ein ´Irgendwann zwischen 446 v. Chr. und 563 v. Chr.` ist die Zeitspanne, die ich bislang recherchiert habe.

In Japan wird jedoch die Geburt des Buddha jedes Jahr am 8. April gefeiert. Damit gedenkt man der Legende, dass zu seiner Ankunft die Erde bebte, während Blumen und süßer Nektar, `Amacha`, vom Himmel regneten. Seither wird dieser Tag mit allen Würden begrüßt. In einer Zeremonie wird dann in den Tempeln der Kopf der Buddha- Statue mit Amacha, dem süßen Hortensien-Tee, beträufelt.

Japanischer Hortensien- Tee gegen böse Geister

Die Tempeldiener bereiten zu diesem Alnlass große Mengen des süßen Amacha- Tees vor, um ihn während des Festes an Besucher zu verteilen, die das duftende Getränk teils zur Segnung Buddhas verwenden und teils mit nach Hause nehmen. Da der Tee magische Kräfte besitzen soll, schützt er das Zuhause dann vor Schlangen, Insekten und bösen Geistern. So der Glaube.



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Autor: Dagmar

Mystik, Märchen und Geheimnisvolles rund um die Mistel

Vor Weihnachten sieht man sie wieder auf den Weihnachstmärkten und in Blumenläden: die fein säuberlich gebunden, kleinen Mistelsträuße erfreuen sich nun größter Beliebtheit.

Denn: küsst sich das Paar Weihnachten unter dem Mistelzweig, so bleibt es für immer zusammen und im nächsten Jahr steht so eine Hochzeit ins Haus.



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Autor: Dagmar

Uraltes Brauchtum und wunderschön

Seit Wochen drücken sich Unmengen überkitschiger (ich weiß, der Glanz und Glitter gehören zu Weihnachten dazu, aber Sie wissen, wie ich “kitschig” meine…) Weihnachtsdekoration in den Regalen herum.

Gar nicht kitschig, sondern wunderschön und Vor Allem lebendig und bedeutsam ist der folgende Weihnachtsschmuck, der ästhetische Vollendung und uraltes Brauchtum gleichzeitig ist, wenn es denn klappt: eine Vase voll mit Barbarazweigen!



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Autor: Dagmar

Oder: gehört nun die Mistel in den Zaubertrank ?

Seit nunmehr 50 Jahren hauen die Gallier Asterix und Obelix die Römer, oder, diplomatisch ausgedrückt: weisen sie erfolgreich in die Schranken :-)

Dazu als immertreuer Begleiter der kleine Idefix, der untalentierte (und deswegen permanent mundtote) Barde und ein Häuptling, dem es himmelangst ist.

Nicht zu vergessen Miraculix, der Druide, der Erfinder des Zaubertrankes, der die gallische Minderheit bei Streitigkeiten so stark wie Mammuts macht…

Da sich Miraculix ja so gern in den Bäumen herumtreibt, um mit seinem sichelförmigen Messer die Misteln zu schneiden: Warum sollte er das so ausgiebig tun, um ihn dann im Zaubertank auszulassen? Die FAZ will auch herausgefunden haben, dass die Mistel eine der Ingredienzen ist.

Die Mistel, eine Heilpflanze mit besonderer Kraft: Wie die Mistel aussieht, das wissen wohl die Meisten. Wer kennt nicht die kleinen Büschel mit den silbrig-weiss glänzenden Beeren, die zu Weihnachten verkauft werden und unter Denen man nur zu küssen braucht, damit der oder die Liebste einem auf Ewig hold ist…



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