» Safran

Autor: Nicole

Aus einem altem Kinderlied wissen wir, was Safran mit Kuchen macht. Natürlich wird er, vor allem in Deutschland und England, nach wie vor als Gebäckzutat verwendet.

VRoig © FlickrJenseits von Rührgerät und Kuchenform hat das edle Gewürz aus dem Safrankrokus jedoch einen ebenso hohen Stellenwert. Viele Gerichte kommen ohne die aromatischen Fäden nicht aus. So wird Safran vor allem in Risotto, Lammgerichten und Fischrezepten (z.B. bei Schalentieren, in Bouillabaisse) verwendet. In einigen orientalischen Ländern werden die kostbaren Safranfäden Tee-oder Kaffeegetränken beigefügt. Bei allen Gerichten, die mit Safran veredelt werden sollen, ist auf die Dosierung zu achten: Geringe Mengen der roten Fäden veredeln ein Gericht und aromatisieren es mit einer ganz besonderen Note. Zuviel Safran macht die Speisen bitter. Am besten ist es, die gewünschte Safranmenge vor der Verwendung in etwas warmen Wasser einzuweichen.

Dasselbe gilt für die Verwendung in



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Autor: Nicole

Safran ist teuer. Diese Tatsache bringt seit Jahrhunderten Menschen dazu, ihn zu fälschen. Um dem Safran-Nepp nicht anheim zu fallen, reicht ein wenig Sachverstand.

BasarRegel Nummer Eins und zugleich die einfachste: Safran kauft man in Fäden, denn nur so kann das Auge beurteilen, ob es sich wirklich um die charakteristischen Narben des Safrankrokus handelt. Das heißt im Umkehrschluss: Gemahlener Safran sollte im Regal bleiben, denn wer weiß schon, ob es sich nicht nur um Kurkuma handelt, das zwar ebenso gelb färbt, aber nicht über den typischen Safrangeschmack verfügt.

Doch leider können auch Fäden eine Fälschung sein



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Autor: Nicole

Der Safrankrokus wird in sehr warmen Regionen angebaut, kann aber durchaus auch in einem deutschen Kräutergarten heimisch werden.

Die winterharte, mehrjährige Pflanze ist ein Zwiebelgewächs und erreicht Höhen von bis zu 30 Zentimetern. Die Pflanze kann nur durch Teilung der Knollen vermehrt werden. Dazu gräbt man diese ungefähr alle drei Jahre im Frühjahr aus und teilt sie. Die geteilten Knollen müssen sofort wieder eingepflanzt werden.

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Bei der ersten Auspflanzung des edlen Krokus werden die Knollen entweder im Herbst, oder aber im Frühjahr im Abstand von 15 Zentimeter unter die Erde gebracht.



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Autor: Nicole

Safran ist als Gewürz schon seit der Antike bekannt. Schon damals war er unglaublich wertvoll und begehrt. Diese Tatasache hat sich bekanntlich im Verlauf der Geschichte nicht geändert.

Der Ursprung der Pflanze war lange Zeit unbekannt, da der Crocus sativus nicht in freier Natur zu finden ist. Heute weiß man, dass die Pflanze durch eine Mutation des Crocus cartwrightianus entstanden ist, wie er in Kreta wild wächst.
Trotz alledem sollen Pflanze und Gewürz auch schon früh in Indien, Persien und anderen Regionen bekannt gewesen sein.

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Chinesische Medizinbücher aus dem Jahre 2600 v. Chr. erwähnen Safran als Mittel, um Potenz und Energie zu erlangen und selbst die Phönizier kannten ihn sehr gut und handelten erfolgreich damit. Safran wird darüber hinaus



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Autor: Nicole

Safran ist, wenn ich richtig informiert bin, das teuerste Gewürz der Welt und zudem das einzige, das nicht nur in den Tropen erfolgreich angebaut wird.

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Der Preis verwundert nicht, wenn man mehr über die Gewinnung der kleinen gelben Fäden weiß.



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